Börnsen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | |
| Amt: | Hohe Elbgeest | |
| Höhe: | 50 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,42 km² | |
| Einwohner: |
4160 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 494 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21039 | |
| Vorwahl: | 040 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 012 | |
| LOCODE: | DE BRN | |
| NUTS: | DEF07 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Christa-Höppner-Platz 1 21521 Dassendorf |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Walter Heisch (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Börnsen im Kreis Herzogtum Lauenburg | ||
Börnsen ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt an der Ostgrenze von Hamburg. Im Nordwesten teilt sich Börnsen das Naherholungsgebiet Lohe mit den Nachbargemeinden Wentorf und Wohltorf. Im Norden liegt der Sachsenwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins. Im Osten teilt sich Börnsen das Naturschutzgebiet Dalbekschlucht mit der Nachbargemeinde Escheburg. Im Süden erstreckt sich die Gemeinde bis in das Elbe-Urstromtal.
Börnsen wird durch den Geesthang geteilt, der während der Eiszeiten geformt wurde. Der obere Geestbereich entstand während der Saaleeiszeit als Grundmoräne. Die Dalbekschlucht entstand, als das Eis der Saaleeiszeit sich zurückzog und das Schmelzwasser einen Weg zum Abfließen suchte. Nach der letzten Eiszeit, der Weichseleiszeit, bildete das Schmelzwasser von Lauenburg bis Wedel den heute noch vorhandenen Steilhang und das Elbe-Urstromtal.
Im Nordwesten Börnsens liegt der Ortsteil Neubörnsen, der an das Naherholungsgebiet Lohe grenzt.
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort Börnsen wurde erstmals 1217 als „Burnessem“ (= „Heim an der Quelle“) in einer Urkunde erwähnt.
Politik [Bearbeiten]
Von den 18 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2008 acht Sitze; die CDU, die Grünen und die Wählergemeinschaft WGB haben je drei Sitze, ein SPD-Mitglied ist fraktionslos in der Gemeindevertretung.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „In Rot ein silberner Ziehbrunnen, bestehend aus rundem Becken, einem Pfahl links davon und einer Hebestange, die sich oben im Pfahl dreht und von deren Spitze ein Eimer über dem Becken herabhängt; oben links ein rechtsgewendeter silberner Pferdekopf.“[2]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Naturdenkmäler [Bearbeiten]
Sport [Bearbeiten]
- VfL Börnsen
- SV Börnsen
- Schießclub Dalbek
- Tennisclub Sachsenwald Börnsen
- Reit- und Fahrverein Börnsen
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Durch Börnsen führen die ehemalige Bundesstraße 5 – im Jahr 2008 herabgestuft zur Kreisstraße K 80 – Hamburg–Lauenburg/Elbe(–Ludwigslust-Berlin) und die Bundesstraße 207 Hamburg-Bergedorf–Schwarzenbek–Mölln–Lübeck.
Die Bundesautobahn 25 Hamburg–Geesthacht führt über Börnsener Gebiet, die nächsten Anschlussstellen sind im Westen Hamburg-Curslack und im Osten das Autobahnende zwischen Escheburg und Geesthacht.
Die Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (BGE, heute von der AKN betrieben) verbindet Börnsen mit Hamburg-Bergedorf und Geesthacht. Genutzt wird diese Bahnstrecke allerdings nur von den Ver- und Entsorgungszügen des Kernkraftwerks Krümmel und der Museumseisenbahn der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn mit ihrer Dampflok „Karoline“.
Die nächsten Flughäfen sind in Lübeck (Regionalflughafen) und in Hamburg-Fuhlsbüttel.
Die Linienbusse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) verkehren im Gemeindegebiet und verbinden es mit Hamburg, Geesthacht und Lauenburg innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV). Außerdem führt die Regionalbuslinie 8810 der Autokraft von Hamburg-Bergedorf über Wentorf nach Schwarzenbek und Mölln durch Neu-Börnsen, die durch weitere Schulbusfahrten verstärkt wird.
Literatur [Bearbeiten]
- Börnsen - Eine Heimatchronik. Beiträge zur Geschichte einer lauenburgischen Gemeinde. September 2000, Herausgeber: Gemeinde Börnsen, Der Bürgermeister
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2011 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 205 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
Albsfelde | Alt Mölln | Aumühle | Bäk | Bälau | Basedow | Basthorst | Behlendorf | Berkenthin | Besenthal | Bliestorf | Börnsen | Borstorf | Breitenfelde | Bröthen | Brunsmark | Brunstorf | Büchen | Buchholz | Buchhorst | Dahmker | Dalldorf | Dassendorf | Düchelsdorf | Duvensee | Einhaus | Elmenhorst | Escheburg | Fitzen | Fredeburg | Fuhlenhagen | Geesthacht | Giesensdorf | Göldenitz | Göttin | Grabau | Grambek | Grinau | Groß Boden | Groß Disnack | Groß Grönau | Groß Pampau | Groß Sarau | Groß Schenkenberg | Grove | Gudow | Gülzow | Güster | Hamfelde | Hamwarde | Harmsdorf | Havekost | Hohenhorn | Hollenbek | Hornbek | Horst | Juliusburg | Kankelau | Kasseburg | Kastorf | Kittlitz | Klein Pampau | Klein Zecher | Klempau | Klinkrade | Koberg | Kollow | Köthel | Kröppelshagen-Fahrendorf | Krukow | Krummesse | Krüzen | Kuddewörde | Kühsen | Kulpin | Labenz | Langenlehsten | Lankau | Lanze | Lauenburg/Elbe | Lehmrade | Linau | Lüchow | Lütau | Mechow | Möhnsen | Mölln | Mühlenrade | Müssen | Mustin | Niendorf/ Stecknitz | Niendorf bei Berkenthin | Nusse | Panten | Pogeez | Poggensee | Ratzeburg | Ritzerau | Römnitz | Rondeshagen | Roseburg | Sahms | Salem | Sandesneben | Schiphorst | Schmilau | Schnakenbek | Schönberg | Schretstaken | Schulendorf | Schürensöhlen | Schwarzenbek | Seedorf | Siebenbäumen | Siebeneichen | Sierksrade | Sirksfelde | Steinhorst | Sterley | Stubben | Talkau | Tramm | Walksfelde | Wangelau | Wentorf (Amt Sandesneben) | Wentorf bei Hamburg | Wiershop | Witzeeze | Wohltorf | Woltersdorf | Worth | Ziethen
