Börnsen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | |
| Amt: | Hohe Elbgeest | |
| Höhe: | 48 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,42 km² | |
| Einwohner: |
4.107 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 488 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21039 | |
| Vorwahl: | 040 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 012 | |
| LOCODE: | DE BRN | |
| NUTS: | DEF07 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Christa-Höppner-Platz 1 21521 Dassendorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Walter Heisch (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Börnsen im Kreis Herzogtum Lauenburg | ||
Börnsen ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt direkt an der Ostgrenze von Hamburg. Im Nordwesten teilt sich Börnsen das Naherholungsgebiet Lohe mit den Nachbargemeinden Wentorf und Wohltorf. Im Norden liegt der Sachsenwald, das größte Waldgebiet Schleswig-Holsteins. Im Osten teilt sich Börnsen das Naturschutzgebiet Dalbekschlucht mit der Nachbargemeinde Escheburg. Im Süden erstreckt sich die Gemeinde bis in das Elbe-Urstromtal.
Börnsen wird durch den Geesthang geteilt, der während der Eiszeiten geformt wurde. Der obere Geestbereich entstand während der Saaleeiszeit als Grundmoräne. Die Dalbekschlucht entstand, als das Eis der Saaleeiszeit sich zurückzog und das Schmelzwasser einen Weg zum Abfließen suchte. Nach der letzten Eiszeit, der Weichseleiszeit, bildete das Schmelzwasser von Lauenburg bis Wedel den heute noch vorhandenen Steilhang und das Elbe-Urstromtal.
Im Nordwesten Börnsens liegt der Ortsteil Neubörnsen, der an das Naherholungsgebiet Lohe grenzt.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort Börnsen wurde erstmals 1217 als „Burnessem“ (= „Heim an der Quelle“) in einer Urkunde erwähnt.
[Bearbeiten] Politik
Von den 18 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2008 acht Sitze; die CDU, die Grünen und die Wählergemeinschaft WGB haben je drei Sitze, ein SPD-Mitglied ist fraktionslos in der Gemeindevertretung.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Rot ein silberner Ziehbrunnen, bestehend aus rundem Becken, einem Pfahl links davon und einer Hebestange, die sich oben im Pfahl dreht und von deren Spitze ein Eimer über dem Becken herabhängt; oben links ein rechtsgewendeter silberner Pferdekopf.“[2]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
[Bearbeiten] Sport
- VfL Börnsen
- SV Börnsen
- Schießclub Dalbek
- Tennisclub Sachsenwald Börnsen
- Reit- und Fahrverein Börnsen
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch Börnsen führen die ehemalige Bundesstraße 5 - im Jahre 2008 herabgestuft zur K 80 - Hamburg–Lauenburg/Elbe–Ludwigslust-Berlin und die Bundesstraße 207 Hamburg–Schwarzenbek–Mölln–Lübeck.
Die Bundesautobahn 25 Hamburg–Geesthacht führt über Börnsener Gebiet, die nächsten Anschlussstellen sind im Westen Hamburg-Curslack und im Osten das Autobahnende zwischen Escheburg und Geesthacht.
Die Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (BGE; heute von der AKN betrieben) verbindet Börnsen mit Hamburg-Bergedorf und Geesthacht. Genutzt wird diese Bahnstrecke allerdings nur von den Ver- und Entsorgungszügen des Kernkraftwerks Krümmel und der Museumseisenbahn der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn mit ihrer Dampflok „Karoline“.
Die nächsten Flughäfen sind in Lübeck (Regionalflughafen) und in Hamburg-Fuhlsbüttel. Seit neuestem gibt es auch den Flughafen Schwerin-Parchim.
Die Busse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein übernahmen 1953 den Personenverkehr von der BGE.
[Bearbeiten] Literatur
Börnsen - Eine Heimatchronik. Beiträge zur Geschichte einer lauenburgischen Gemeinde. September 2000, Herausgeber: Gemeinde Börnsen, Der Bürgermeister
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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