Hollenbek

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Hollenbek führt kein Wappen
Hollenbek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hollenbek hervorgehoben
53.59194444444410.81888888888941Koordinaten: 53° 36′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Lauenburgische Seen
Höhe: 41 m ü. NHN
Fläche: 7,21 km²
Einwohner: 415 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23883
Vorwahl: 04545
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 054
Adresse der Amtsverwaltung: Fünfhausen 1
23909 Ratzeburg
Webpräsenz: www.amt-lauenburgische-seen.de
Bürgermeister: Detlef Hagemann (AWH)
Lage der Gemeinde Hollenbek im Kreis Herzogtum Lauenburg
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Über dieses Bild

Hollenbek ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wird im Ratzeburger Zehntregister 1230 als Holembeke erstmals urkundlich erwähnt. Für das Jahr 1557 ist in Hollenbek eine zur Pfarre Sterley gehörige Kapelle belegt [2], die schon vor 1581 wieder eingegangen ist. Von 1948 bis 2006 gehörte die Gemeinde zum Amt Sterley, das 1971 mit dem Amt Gudow zum Amt Gudow-Sterley zusammengefasst wurde. Seit der Auflösung des Amtes Gudow-Sterley gehört die Gemeinde zum Amt Lauenburgische Seen.

Politik[Bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AWH seit der Kommunalwahl 2008 vier Sitze, die SPD drei und die Wählergemeinschaft FWG hat zwei Sitze.

Verkehr[Bearbeiten]

1897 wurde der Bahnhof in Hollenbek eröffnet. Die sogenannte Kaiserbahn führte von Hagenow Land über Ratzeburg und Bad Oldesloe nach Neumünster und schloss an beiden Enden an die bereits bestehenden Staatsbahnverbindungen BerlinHamburg beziehungsweise AltonaKiel an. Im Jahre 1899 wurde Hollenbek zusätzlich mit Mölln verbunden, diese trug lange Zeit den Spitznamen „Hein Hollenbek“.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs explodierte im Bahnhof ein Munitionszug.

Bahnhof Hollenbek

Nachdem bereits der Gesamtverkehr auf der Strecke nach Mölln 1959 eingestellt wurde, folgte 1962 die Einstellung der Personenbeförderung Richtung Ratzeburg, nachdem bedingt durch die deutsche Teilung die Strecke Richtung Hagenow bereits seit 1945 unterbrochen war. Die Gleise im Bahnhofsbereich wurden später im Wesentlichen abgebaut.

Heute wird nach Einstellung des Rest-Güterverkehrs auf der verbliebenen Strecke nach Ratzeburg Freizeitverkehr auf Draisinen angeboten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hollenbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Schleswig-Holsteinisches Landesarchiv in Schleswig, 210, Nr. 1597, zitiert nach: Wolfgang Prange: Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg im Mittelalter (= Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Bd. 41, ISSN 0173-0940). Wachholtz, Neumünster 1960 (Zugleich: Kiel, Universität, Dissertation, 1958), Seite 75