Mechow

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mechow (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mechow
Mechow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mechow hervorgehoben
53.71611111111110.807536Koordinaten: 53° 43′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Lauenburgische Seen
Höhe: 36 m ü. NHN
Fläche: 4,31 km²
Einwohner: 110 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23909
Vorwahl: 04541
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 088
Adresse der Amtsverwaltung: Fünfhausen 1
23909 Ratzeburg
Webpräsenz: www.mechow.net
Bürgermeister: Uwe Janssen (WGM)
Lage der Gemeinde Mechow im Kreis Herzogtum Lauenburg
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Mechow ist eine Gemeinde östlich des Ratzeburger Sees im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Geschichte[Bearbeiten]

Mechow wurde 1194 im Isfriedschen Teilungsvertrag erstmals urkundlich erwähnt und ist auch im Ratzeburger Zehntregister angeführt. Das mecklenburgische Mechow kam im Rahmen eines Gebietstausches (Barber-Ljaschtschenko-Abkommen) 1945 von der sowjetischen Besatzungszone an die britische und damit nach Schleswig-Holstein. Größter Grundeigentümer in Mechow war eine mecklenburgische Staatsdomäne[2] von 254 Hektar, die bis 1990 von der Bundesrepublik Deutschland verwaltet wurde. Die Domäne war ursprünglich das Gut des jeweiligen Dompropsten am Ratzeburger Dom und wurde nach der Säkularisierung 1648 Staatsbesitz, zunächst des Fürstentums Ratzeburg.[3]

Politik[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft WGM alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold, auf einer über dem Bogen aus Mauersteinen, sonst aus Feldsteinen gemauerten roten Brücke stehend, zwei grüne Kopfweiden nebeneinander.“[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Mechow stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus von der Groeben: Das mecklenburgische Liegenschaftsvermögen in den Gemeinden Ziethen, Mechow, Bäk und Römnitz. Geschichte des Gebietswechsels und der Treuhandverwaltung seit 1945. Bonn-Bad Godesberg: Lastenausgelichsbank [1982]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mechow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 599–606.
  3. Siehe ausführlich: Zum Fortbestand eines dinglichen Paronats des ehemaligen Landes Mecklenburg an der Kirche zu Ziethen. In: Axel von Campenhausen, Joachim E. Christoph: Göttinger Gutachten: kirchenrechtliche Gutachten in den Jahren 1980-1990 : erstattet vom Kirchenrechtlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland. (Jus ecclesiasticum 48) Tübingen: Mohr Siebeck 1994 ISBN 3161461940, S. 169ff
  4. Wappenrolle Schleswig-Holstein