Hapag-Lloyd Express

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Hapag-Lloyd Express
Logo der Hapag-Lloyd Express
Boeing 737-800 der Hapag-Lloyd Express
IATA-Code: X3
ICAO-Code: HLX
Rufzeichen: YELLOW CAB
Gründung: 2002
Betrieb eingestellt: 2010
Sitz: Hannover,
DeutschlandDeutschland Deutschland
Vielfliegerprogramm: bluemiles
Flottenstärke: siehe TUIfly
Ziele: National und kontinental
Hapag-Lloyd Express hat den Betrieb 2010 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Hapag-Lloyd Express (im Außenauftritt auch HLX oder hlx.com) war eine deutsche Billigfluggesellschaft mit Sitz in Hannover und Basis auf dem Flughafen Hannover. Sie war ein Vorläufer der heutigen TUIfly.

2010 erwarb Karlheinz Kögel, Gründer der L'TUR, von TUI die Markenrechte, um unter dem Namen hlx.com ein neues Online-Reiseportal aufzubauen.

Geschichte[Bearbeiten]

Früheres Logo von Hapag-Lloyd Express

Hapag-Lloyd Express wurde 2002 in Hannover gegründet und gehörte der Allianz TUI Airlines (die zeitweise ebenfalls als TUIfly auftrat) als einziger Nicht-Ferienflieger an. Am 15. Januar 2007 wurde Hapag-Lloyd Express mit der Schwestermarke Hapagfly (vormals Hapag-Lloyd Flug) zur gemeinsamen Dachmarke TUIfly verschmolzen, die seither nach Außen als einzelne Fluggesellschaft auftritt und seit Juli 2010 formal auch eine solche ist, nachdem die Hapag-Lloyd Fluggesellschaft mbH in TUIfly GmbH umfirmiert wurde. Die eigenständige Hapag-Lloyd Express hatte zuletzt (Sommer 2006) eine Sitzplatzauslastung von 79,5%.

2010 erwarb Karlheinz Kögel von TUI die Markenrechte, um unter hlx.com einen online Reiseveranstalter aufzubauen. Kögels Beteiligungsgesellschaft MAM media and more GmbH ist mit 51 % und L'TUR mit 49 % an hlx.com beteiligt.[1]

Preissystem[Bearbeiten]

Wie bei vielen anderen Billigfluggesellschaften sah auch das Preissystem von Hapag-Lloyd Express ein wechselndes Kontingent von meist schnell vergriffenen Billigtickets für bestimmte Flüge vor, während der überwiegende Teil der HLX-Tickets zu einem höheren, an der aktuellen Nachfrage ausgerichteten, Preis verkauft wurden. In der Regel lagen auch diese Preise unter dem durchschnittlichen Preisniveau herkömmlicher Linienfluggesellschaften. Bei Hapag-Lloyd Express wurden die Billigtickets mit dem Slogan „Fliegen zum Taxipreis“ beworben, was sich auch in der Lackierung der Flugzeuge im Design eines Checker Cab widerspiegeln sollte. Unter dem Werbeslogan „HLX Happy-Hours“ wurden Tickets für unausgelastete Flüge zu verkehrsungünstigen Zeiten zum Nulltarif angeboten, allerdings zuzüglich Steuern und Gebühren.

Flugziele[Bearbeiten]

Hapag-Lloyd Express flog von den Flughäfen Berlin-Tegel, Hamburg, Hannover, Köln-Bonn, München, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig-Halle und Sylt aus rund 40 Ziele in zehn europäischen Ländern an. Als dezentrale Flottenstützpunkte dienten Köln-Bonn, Hannover, Stuttgart und Leipzig/Halle.

Flotte[Bearbeiten]

Eine Boeing 737-700 der Hapag-Lloyd Express mit älterer Lackiervariante

Unter eigener Marke nutzte Hapag-Lloyd Express im Rahmen eines Wet-Lease-Flugzeuge der Konzern-Schwester Hapag-Lloyd Flug und der Charterfluggesellschaft Germania. Dabei kamen die Flugzeugtypen Boeing 737 und Fokker 100 zum Einsatz. Zuletzt unterhielt HLX keine eigene Flotte mehr, die Maschinen der TUIfly waren formal der Hapag-Lloyd Flug zugeordnet bis diese 2010 schließlich zur TUIfly GmbH umgewandelt wurde und die Flotte übernahm.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Karlheinz Kögel und die nächste Reise-Revolution“(Welt online) vom 1. Dezember 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hapag-Lloyd Express – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien