Schachweltmeisterschaft 2012

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Die Kontrahenten der Schachweltmeisterschaft 2012
VishyAnand12.jpg BorisGelfand12.jpg
Viswanathan Anand Boris Gelfand
Nation
Flag of India.svg

Indien

Flag of Israel.svg

Israel

Status Titelverteidiger
Weltmeister seit 2007
Herausforderer
Gewinner des Kandidatenturniers
Elo-Zahl
(Mai 2012)
2791 2727

Die Schachweltmeisterschaft 2012 wurde vom 10. bis 30. Mai 2012 als Zweikampf zwischen dem amtierenden Weltmeister Viswanathan Anand und Boris Gelfand, dem Sieger des Kandidatenturniers, in Moskau ausgetragen. Zur Bestimmung des neuen Schachweltmeisters wurden zuerst zwölf Partien mit normaler Bedenkzeit gespielt.[1] Da es danach unentschieden stand, fiel die Entscheidung am 30. Mai im Tie-Break. Dieses entschied Anand mit 2,5:1,5 für sich und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel.

Kandidatenturnier[Bearbeiten]

Seit seinem Sieg beim Weltmeisterschaftsturnier 2007 hatte Anand seinen Titel zweimal in Wettkämpfen verteidigt: 2008 spielte er in Bonn ein Revanchematch gegen den vorherigen Weltmeister Wladimir Kramnik (6,5:4,5), und 2010 besiegte er den Gewinner des Kandidatenfinales und früheren FIDE-Weltmeister Wesselin Topalow (6,5:5,5).

Die Regularien zur Ermittlung des Herausforderers bei der WM 2012 waren häufigen Änderungen unterworfen: Nach ersten Planungen hätte der Gewinner des Schach-Weltpokals 2009 gegen den Sieger des FIDE Grand Prix 2008–2010 einen Zweikampf spielen sollen, dessen Sieger direkt als Herausforderer qualifiziert gewesen wäre.[2] Diese Planung verwarf die FIDE zugunsten eines Kandidatenturniers mit acht Teilnehmern,[3] was heftigen Protest unter den Spielern[4][5][6] und der Großmeisterorganisation ACP[7] hervorrief. Anfangs herrschte noch Unklarheit über den Austragungsmodus, da sowohl ein Rundenturnier als auch ein K.-o.-Turnier im Gespräch waren.[8] Man entschied sich für letzteres. Nach ersten Äußerungen der FIDE sollte das Turnier vom 1. März bis 31. Mai 2011 in Baku, Aserbaidschan[9] und einem anderen Land ausgetragen werden.[10] Nach erneuten Änderungen wurde das Turnier Ende November 2010 auf die Zeit vom 3. bis 27. Mai 2011 in Kasan, Tatarstan, Russland datiert.[11] Trotz dieser Änderung des austragenden Landes durfte Şəhriyar Məmmədyarov, der vom aserbaidschanischen Schachverband nominiert wurde, seinen Startplatz behalten.

Auf Grund des langen WM-Zyklus und der Bedingungen der Qualifikation für den Zweikampf, namentlich der seines Erachtens mangelnden Transparenz der Qualifikationskriterien, zu kurzer Matches und der fehlenden Pause zwischen Halbfinale und Finale, hatte der norwegische Großmeister Magnus Carlsen Anfang November 2010 seinen Rückzug aus dem Kandidatenturnier erklärt, für das er über seine Elo-Zahl qualifiziert gewesen wäre. Dabei regte Carlsen für zukünftige Zyklen Rundenturniere an.[12] Er wurde durch Alexander Grischtschuk ersetzt, der beim FIDE Grand Prix 2008–2010 Dritter geworden war.

Qualifiziert durch Spieler
Verlierer der Schachweltmeisterschaft 2010 BulgarienBulgarien Wesselin Topalow
Verlierer des Kandidatenfinales 2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gata Kamsky
Gewinner des FIDE Grand Prix 2008–2010 ArmenienArmenien Lewon Aronjan
Zweiter beim FIDE Grand Prix 2008–2010 AserbaidschanAserbaidschan Teymur Rəcəbov
Gewinner des Schach-Weltpokals 2009 IsraelIsrael Boris Gelfand
Zwei Spieler mit nächsthöheren Elo-Zahlen
(Durchschnitt vom Juli 2009[13] und Januar 2010[14])
NorwegenNorwegen Magnus Carlsen (Verzicht), ersetzt durch RusslandRussland Alexander Grischtschuk (Dritter beim FIDE Grand Prix 2008–2010)
RusslandRussland Wladimir Kramnik
Nominierung durch den Turnierveranstalter
(Elo-Zahl über 2700 nötig)
AserbaidschanAserbaidschan Şəhriyar Məmmədyarov

Das Turnier fand vom 3. bis 27. Mai 2011 statt. Die Verlierer der ersten Runde erhielten jeweils 30.000 Euro, die Verlierer der zweiten Runde jeweils 60.000 Euro. Die beiden Finalisten bekamen unabhängig vom Ausgang des Wettkampfs jeweils 90.000 Euro.[15]

In der ersten und zweiten Runde (Viertel- und Halbfinale) wurden vier und in der dritten Runde (Finale) sechs Partien gespielt; die Bedenkzeit war auf 120 Minuten für die ersten 40 Züge, 60 Minuten für die nächsten 20 Züge und dann 15 Minuten für den Rest der Partie plus zusätzlichen 30 Sekunden pro Zug, beginnend mit dem 61. Zug, festgelegt. Sollte der Zweikampf danach nicht entschieden sein, sollten vier Schnellschachpartien folgen, in denen eine Bedenkzeit von 25 Minuten pro Partie plus zehn Sekunden pro Zug gelten sollte. Bei weiterhin unentschiedenem Stand folgen zunächst zwei Blitzpartien mit jeweils fünf Minuten Bedenkzeit plus drei Sekunden pro Zug. Danach folgen bei weiterem Unentschieden bis zu vier weitere Zwei-Blitzpartie-Duelle, und steht es dann (nach zehn Blitzpartien) immer noch unentschieden, wäre eine letzte Partie gespielt worden, bei der Weiß fünf Minuten, Schwarz vier Minuten Bedenkzeit sowie beide ab dem 61. Zug drei Sekunden zusätzlich erhalten hätte. Hätte die Partie remis geendet, wäre der schwarz-führende Spieler der Sieger des Matches gewesen.[16] Das Kandidatenturnier lief nach folgendem Spielplan ab:[17]

  Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
  1 Wesselin Topalow 1,5  
8 Gata Kamsky 2,5  
    Gata Kamsky 2(2)  
    Boris Gelfand 2(4)  
4 Boris Gelfand 2,5
5 Şəhriyar Məmmədyarov 1,5  
    Boris Gelfand 3,5
    Alexander Grischtschuk 2,5
3 Lewon Aronjan 2(1,5)  
6 Alexander Grischtschuk 2(2,5)  
  Alexander Grischtschuk 2(3,5)
    Wladimir Kramnik 2(2,5)  
2 Wladimir Kramnik 2(4,5)
  7 Teymur Rəcəbov 2(3,5)  

Bemerkenswert war die hohe Remisquote bei diesem Turnier: Von den insgesamt 30 Partien mit regulärer Bedenkzeit endeten nicht weniger als 27 Remis, einige schon nach wenigen Zügen. Der Präsident der Europäischen Schachvereinigung, Silvio Danailow kritisierte dieses Ergebnis und machte den Turniermodus dafür verantwortlich und forderte, dass künftig auch im Kandidatenturnier die Sofia-Regel gelten solle.[18] Ihm wurde entgegengehalten, dass das Ziel der Spieler darin bestehe, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, und in einem Wettkampf über nur wenige Partien jeder Fehler das Aus bedeuten konnte. Jeder Spieler müsse das Recht haben, die Wettkampfstrategie zu wählen, von der er sich am meisten Erfolg verspreche.[19]

Vorbereitungen[Bearbeiten]

Ursprünglich war London als Austragungsort der Schach-WM 2012 im Gespräch. Nach Unstimmigkeiten mit dem Weltschachverband FIDE zogen die englischen Organisatoren im Februar 2011 ihr Angebot zurück.[20] Im August 2011 vergab die FIDE die Ausrichtung nach Moskau. Der vom privat mit Gelfand befreundeten russischen Mäzen Andrei Filatow bereitgestellte[21] Preisfonds betrug 2.550.000 US-Dollar, wovon der Sieger 60 Prozent (1.530.000 US-Dollar) und der Verlierer 40 Prozent (1.020.000 US-Dollar) erhalten sollten, sofern die Entscheidung in den zwölf regulären Partien fiele. Andernfalls - und dies trat ein - war eine Aufteilung von 55 % zu 45 % zugunsten des Siegers vorgesehen,[22] was etwa 1,4 zu 1,15 Millionen US-Dollar entspricht. Ein Angebot der All India Chess Federation, den Wettkampf im indischen Chennai auszurichten, wurde trotz eines höheren Gebotes abgelehnt.[23]

Entwicklung der Elo-Zahlen von Viswanathan Anand und Boris Gelfand.

Am 26. November 2011 unterschrieben Anand und Gelfand den Vertrag für ihre Teilnahme. Als Austragungsort wurde die Tretjakow-Galerie in Moskau festgelegt, als Hauptschiedsrichter der Armenier Ashot Vardapetyan benannt.[24]

Gespielt wurden zwölf Partien mit klassischer Bedenkzeit (120 Minuten für die ersten 40 Züge und 60 Minuten für die nächsten 20 Züge). Ab dem 61. Zug erhielten die Spieler 15 Minuten Bedenkzeit für den Rest der Partie plus 30 Sekunden pro Zug. Bei einem Gleichstand nach zwölf Partien, der auch tatsächlich eintrat, wurden vier Schnellpartien (25 Minuten Bedenkzeit plus zehn Sekunden pro Zug) gespielt. Hätten auch diese keine Entscheidung gebracht, wären bis zu zehn Blitzpartien (fünf Minuten Bedenkzeit plus drei Sekunden pro Zug) ausgetragen worden, danach eine Sudden-Death-Blitzpartie, bei der Weiß einen Bedenkzeitvorteil von fünf gegen vier Minuten erhält, aber gewinnen muss.

Anands Sekundanten Peter Heine Nielsen, Rustam Kasimjanov, Surya Shekhar Ganguly und Radosław Wojtaszek unterstützten ihn bereits in früheren Weltmeisterschaftskämpfen. Gelfand arbeitete in der Vorbereitung mit Alexander Huzman, Maxim Rodshtein und Pawel Eljanow zusammen.[25]

Bilanz vor Beginn der WM[Bearbeiten]

Vor dem Weltmeisterschaftskampf spielten die Kontrahenten 35 Turnierpartien gegeneinander, dabei konnte Gelfand zuletzt 1993 eine Partie gegen Anand gewinnen; im gleichen Jahr hatte Anand erstmals gegen Gelfand gewonnen.[26]

Bilanz vor Beginn der WM
Anand Remis Gelfand Gesamt
Klassisch Anand weiß 5 10 0 15
Gelfand weiß 1 14 5 20
Gesamt 6 24 5 35
Schnellschach 8 19 1 28
Blitzschach 3 4 0 7

Verlauf[Bearbeiten]

Am 10. Mai 2012 fand die Eröffnungszeremonie statt. Die erste Partie wurde am 11. Mai ausgetragen, zu der FIDE-Präsident Kirsan Iljumschinow symbolisch für Weltmeister Anand den ersten Zug ausführte.

Die Partiewiedergabe verwendet algebraische Notation.

Tabelle[Bearbeiten]

Partie Datum Weiß Schwarz Ergebnis Eröffnung ECO-Code Züge Anand Gelfand Live-Stream
1 11. Mai 2012 Anand Gelfand ½ : ½ Grünfeld-Indisch D85 24 0,5 0,5 Video 01
2 12. Mai 2012 Gelfand Anand ½ : ½ Halbslawische Verteidigung D45 25 1 1 Video 02
3 14. Mai 2012 Anand Gelfand ½ : ½ Grünfeld-Indisch D70 37 1,5 1,5 Video 03
4 15. Mai 2012 Gelfand Anand ½ : ½ Halbslawische Verteidigung D45 34 2 2 Video 04
5 17. Mai 2012 Anand Gelfand ½ : ½ Sweschnikow-Variante B33 27 2,5 2,5 Video 05
6 18. Mai 2012 Gelfand Anand ½ : ½ Halbslawische Verteidigung D45 29 3 3 Video 06
7 20. Mai 2012 Gelfand Anand 1 : 0 Halbslawische Verteidigung D45 38 3 4 Video 07
8 21. Mai 2012 Anand Gelfand 1 : 0 Königsindische Verteidigung E60 17 4 4 Video 08
9 23. Mai 2012 Gelfand Anand ½ : ½ Nimzowitsch-Indisch E54 49 4,5 4,5 Video 09
10 24. Mai 2012 Anand Gelfand ½ : ½ Sizilianische Verteidigung B30 25 5 5 Video 10
11 26. Mai 2012 Gelfand Anand ½ : ½ Nimzowitsch-Indisch E54 24 5,5 5,5 Video 11
12 28. Mai 2012 Anand Gelfand ½ : ½ Sizilianische Verteidigung B30 22 6 6 Video 12

Die Partien fanden jeweils ab 15 Uhr Moskauer Zeit statt.[27] Da nach den zwölf Partien der Spielstand ausgeglichen war, kam es am 30. Mai 2012 ab 12 Uhr Moskauer Zeit zum Tiebreak.[28] Es wurden darauf vier Schnellschachpartien gespielt, in denen Anand durch einen Sieg mit 2½:1½ Punkten seinen Weltmeistertitel verteidigte.

1. Partie[Bearbeiten]

Gelfand spielte zum ersten Mal in seiner Karriere die Grünfeld-Indische Verteidigung, gegen die Anand keinen Vorteil erzielen konnte.

Viswanathan AnandBoris Gelfand
1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 d5 4. Sf3 Lg7 5. cxd5 Sxd5 6. e4 Sxc3 7. bxc3 c5 8. Lb5+ Sc6 9. d5 Da5 10. Tb1 a6 11. Lxc6+ bxc6 12. 0-0 Dxa2 13. Tb2 Da5 14. d6 Ta7 15. Lg5 exd6 16. Dxd6 Td7 17. Dxc6 Dc7 18. Dxc7 Txc7 19. Lf4 Tb7 20. Tc2 0-0 21. Ld6 Te8 22. Sd2 f5 23. f3 fxe4 24. Sxe4 Lf5 und ½:½

2. Partie[Bearbeiten]

In seiner ersten Weißpartie konnte Gelfand den Weltmeister, der die solide Halbslawische Verteidigung wählte, nicht in Schwierigkeiten bringen.

Boris Gelfand - Viswanathan Anand
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Sc3 Sf6 4. e3 e6 5. Sf3 a6 6. b3 Lb4 7. Ld2 Sbd7 8. Ld3 0-0 9. 0-0 Ld6 10. Tc1 e5 11. cxd5 cxd5 12. e4 dxe4 13. Sxe4 Sxe4 14. Lxe4 Sf6 15. dxe5 Sxe4 16. exd6 Dxd6 17. Le3 Lf5 18. Dxd6 Sxd6 19. Sd4 Tfe8 20. Sxf5 Sxf5 21. Lc5 h5 22. Tfd1 Tac8 23. Kf1 f6 24. Lb4 Kh7 25. Tc5 und ½:½

3. Partie[Bearbeiten]

Nach dem ersten Ruhetag spielte Anand in der dritten Partie eine Anti-Grünfeld-Variante. Es entstand eine komplizierte Stellung, in der Gelfand einen Bauern opferte und durch aktives Gegenspiel ein Remis erreichte.

Viswanathan Anand - Boris Gelfand
1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. f3 d5 4. cxd5 Sxd5 5. e4 Sb6 6. Sc3 Lg7 7. Le3 0-0 8. Dd2 e5 9. d5 c6 10. h4 cxd5 11. exd5 S8d7 12. h5 Sf6 13. hxg6 fxg6 14. 0-0-0 Ld7 15. Kb1 Tc8 16. Ka1 e4 17. Ld4 Sa4 18. Sge2 Da5 19. Sxe4 Dxd2 20. Sxf6+ Txf6 21. Txd2 Tf5 22. Lxg7 Kxg7 23. d6 Tfc5 24. Td1 a5 25. Th4 Tc2 26. b3 Sb2 27. Tb1 Sd3 28. Sd4 Td2 29. Lxd3 Txd3 30. Te1 Td2 31. Kb1 Lf5+ 32. Sxf5+ gxf5 33. Te7+ Kg6 34. Tc7 Te8 35. Th1 Tee2 36. d7 Tb2+ 37. Kc1 Txa2 und ½:½

4. Partie[Bearbeiten]

Gelfand konnte mit Weiß gegen die Halbslawische Verteidigung erneut keinen Vorteil erreichen.

Boris Gelfand - Viswanathan Anand
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Sc3 Sf6 4. e3 e6 5. Sf3 a6 6. b3 Lb4 7. Ld2 Sbd7 8. Ld3 0-0 9. 0-0 Ld6 10. Dc2 e5 11. cxd5 cxd5 12. e4 exd4 13. Sxd5 Sxd5 14. exd5 Sf6 15. h3 Ld7 16. Tad1 Te8 17. Sxd4 Tc8 18. Db1 h6 19. Sf5 Lxf5 20. Lxf5 Tc5 21. Tfe1 Txd5 22. Lc3 Txe1+ 23. Txe1 Lc5 24. Dc2 Ld4 25. Lxd4 Txd4 26. Dc8 g6 27. Lg4 h5 28. Dxd8+ Txd8 29. Lf3 b6 30. Tc1 Td6 31. Kf1 a5 32. Ke2 Sd5 33. g3 Se7 34. Le4 Kg7 und ½:½

5. Partie[Bearbeiten]

Anand wechselte die Eröffnung und spielte 1. e4. Gelfand wählte die Sweschnikow-Variante, wirkte erneut sehr gut präpariert und kam ohne größere Schwierigkeiten zu einem Remis.

Viswanathan Anand - Boris Gelfand
1. e4 c5 2. Sf3 Sc6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sc3 e5 6. Sdb5 d6 7. Lg5 a6 8. Sa3 b5 9. Sd5 Le7 10. Lxf6 Lxf6 11. c4 b4 12. Sc2 0-0 13. g3 a5 14. Lg2 Lg5 15. 0-0 Le6 16. Dd3 Lxd5 17. cxd5 Sb8 18. a3 Sa6 19. axb4 Sxb4 20. Sxb4 axb4 21. h4 Lh6 22. Lh3 Db6 23. Ld7 b3 24. Lc6 Ta2 25. Txa2 bxa2 26. Da3 Tb8 27. Dxa2 und ½:½

6. Partie[Bearbeiten]

In einer weiteren Halbslawischen Verteidigung brachte Anand im 14. Zug eine Neuerung, die mit einem Bauernopfer verbunden war. Gelfand gab den Bauern schnell zurück und die Stellung verflachte zum Remis.

Boris Gelfand - Viswanathan Anand
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Sc3 Sf6 4. e3 e6 5. Sf3 a6 6. Dc2 c5 7. cxd5 exd5 8. Le2 Le6 9. 0-0 Sc6 10. Td1 cxd4 11. Sxd4 Sxd4 12. Txd4 Lc5 13. Td1 De7 14. Lf3 0-0 15. Sxd5 Lxd5 16. Lxd5 Sxd5 17. Txd5 Tac8 18. Ld2 Lxe3 19. Lc3 Lb6 20. Df5 De6 21. Df3 f6 22. h4 Dc6 23. h5 Tfd8 24. Txd8+ Txd8 25. Dxc6 bxc6 26. Te1 Kf7 27. g4 Ld4 28. Tc1 Lxc3 29. Txc3 Td4 und ½:½

7. Partie[Bearbeiten]

In der ersten Partie der zweiten Wettkampfhälfte hatte Gelfand zum zweiten Mal nacheinander Weiß. Er versuchte eine weitere Variante gegen die Halbslawische Verteidigung und kam damit zum ersten vollen Punkt, nachdem Anand im Mittelspiel keinen Weg zum Ausgleich fand.

Boris Gelfand - Viswanathan Anand
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Sc3 Sf6 4. e3 e6 5. Sf3 a6 6. c5 Sbd7 7. Dc2 b6 8. cxb6 Sxb6 9. Ld2 c5 10. Tc1 cxd4 11. exd4 Ld6 12. Lg5 0-0 13. Ld3 h6 14. Lh4 Lb7 15. 0-0 Db8 16. Lg3 Tc8 17. De2 Lxg3 18. hxg3 Dd6 19. Tc2 Sbd7 20. Tfc1 Tab8 21. Sa4 Se4 22. Txc8+ Lxc8 23. Dc2 g5 24. Dc7 Dxc7 25. Txc7 f6 26. Lxe4 dxe4 27. Sd2 f5 28. Sc4 Sf6 29. Sc5 Sd5 30. Ta7 Sb4 31. Se5 Sc2 32. Sc6 Txb2 33. Tc7 Tb1+ 34. Kh2 e3 35. Txc8+ Kh7 36. Tc7+ Kh8 37. Se5 e2 38. Sxe6 und 1:0

8. Partie[Bearbeiten]

Solid white.svg a b c d e f g h Solid white.svg
8 a8 b8 c8 d8 e8 f8 g8 h8 8
7 a7 b7 c7 d7 e7 f7 g7 h7 7
6 a6 b6 c6 d6 e6 f6 g6 h6 6
5 a5 b5 c5 d5 e5 f5 g5 h5 5
4 a4 b4 c4 d4 e4 f4 g4 h4 4
3 a3 b3 c3 d3 e3 f3 g3 h3 3
2 a2 b2 c2 d2 e2 f2 g2 h2 2
1 a1 b1 c1 d1 e1 f1 g1 h1 1
a b c d e f g h
Stellung nach 17. Df2, Schwarz gab auf.

Anand wollte die Variante aus der dritten Partie wiederholen, Gelfand lenkte aber stattdessen in die Sämisch-Variante der Königsindischen Verteidigung ein. Im 14. Zug unterlief Gelfand eine Fehlkalkulation, die zu Materialverlust führte. Nach dem von ihm übersehenen 17. Zug gab er auf. Damit handelt es sich um die kürzeste entschiedene Partie bei einer Weltmeisterschaft.

Viswanathan Anand - Boris Gelfand
1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. f3 c5 4. d5 d6 5. e4 Lg7 6. Se2 0-0 7. Sec3 Sh5 8. Lg5 Lf6 9. Lxf6 exf6 10. Dd2 f5 11. exf5 Lxf5 12. g4 Te8+ 13. Kd1 Lxb1 14. Txb1 Df6 15. gxh5 Dxf3+ 16. Kc2 Dxh1 17. Df2 und 1:0

9. Partie[Bearbeiten]

Anand wechselte die Eröffnung und spielte diesmal die Nimzo-Indische Verteidigung. Gelfand erreichte leichten Vorteil, Anand konnte jedoch das Endspiel mit Turm und Springer gegen Dame remis halten.

Boris Gelfand - Viswanathan Anand
1. d4 Sf6 2. c4 e6 3. Sc3 Lb4 4. e3 0-0 5. Ld3 d5 6. Sf3 c5 7. 0-0 dxc4 8. Lxc4 cxd4 9. exd4 b6 10. Lg5 Lb7 11. De2 Sbd7 12. Tac1 Tc8 13. Ld3 Lxc3 14. bxc3 Dc7 15. c4 Lxf3 16. Dxf3 Tfe8 17. Tfd1 h6 18. Lh4 Dd6 19. c5 bxc5 20. dxc5 Txc5 21. Lh7+ Kxh7 22. Txd6 Txc1+ 23. Td1 Tec8 24. h3 Se5 25. De2 Sg6 26. Lxf6 gxf6 27. Txc1 Txc1+ 28. Kh2 Tc7 29. Db2 Kg7 30. a4 Se7 31. a5 Sd5 32. a6 Kh7 33. Dd4 f5 34. f4 Td7 35. Kg3 Kg6 36. Dh8 Sf6 37. Db8 h5 38. Kh4 Kh6 39. Db2 Kg6 40. Dc3 Se4 41. Dc8 Sf6 42. Db8 Te7 43. g4 hxg4 44. hxg4 fxg4 45. De5 Sg8 46. Dg5+ Kh7 47. Dxg4 f6 48. Dg2 Kh8 49. De4 Kg7 und ½:½

10. Partie[Bearbeiten]

Anand eröffnete wie in der fünften Partie mit dem Königsbauern und wählte diesmal die Rossolimo-Variante gegen die Sizilianische Verteidigung Gelfands. Es kam früh zum Damentausch und im 25. Zug wurde in ausgeglichener Stellung Remis vereinbart.

Viswanathan Anand - Boris Gelfand
1. e4 c5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 e6 4. Lxc6 bxc6 5. b3 e5 6. Sxe5 De7 7. Lb2 d6 8. Sc4 d5 9. Se3 d4 10. Sc4 Dxe4+ 11. De2 Dxe2+ 12. Kxe2 Le6 13. d3 Sf6 14. Sbd2 0-0-0 15. The1 Le7 16. Kf1 The8 17. La3 Sd5 18. Se4 Sb4 19. Te2 Lxc4 20. bxc4 f5 21. Lxb4 cxb4 22. Sd2 Ld6 23. Txe8 Txe8 24. Sb3 c5 25. a3 und ½:½

11. Partie[Bearbeiten]

In Gelfands letzter Weißpartie mit regulärer Bedenkzeit vereitelte Anand durch einen Damenschwenk Gelfands Angriffsbemühungen. Nach einem Abtauschmanöver entstand ein Endspiel, in dem nach einigen weiteren Zügen Remis vereinbart wurde.

Boris Gelfand - Viswanathan Anand
1. d4 Sf6 2. c4 e6 3. Sc3 Lb4 4. e3 0-0 5. Ld3 d5 6. Sf3 c5 7. 0-0 dxc4 8. Lxc4 Ld7 9. a3 La5 10. De2 Lc6 11. Td1 Lxc3 12. bxc3 Sbd7 13. Ld3 Da5 14. c4 cxd4 15. exd4 Dh5 16. Lf4 Tac8 17. Se5 Dxe2 18. Lxe2 Sxe5 19. Lxe5 Tfd8 20. a4 Se4 21. Td3 f6 22. Lf4 Le8 23. Tb3 Txd4 24. Le3 Td7 und ½:½

12. Partie[Bearbeiten]

Anand hatte eine Abweichung von der zehnten Partie vorbereitet. Erneut opferte er einen Bauern, aber nach zwei Bauernopfern von Gelfand endete die Partie in einer zweischneidigen Stellung, die zum Remisendspiel führte.

Viswanathan Anand - Boris Gelfand
1. e4 c5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 e6 4. Lxc6 bxc6 5. d3 Se7 6. b3 d6 7. e5 Sg6 8. h4 Sxe5 9. Sxe5 dxe5 10. Sd2 c4 11. Sxc4 La6 12. Df3 Dd5 13. Dxd5 cxd5 14. Sxe5 f6 15. Sf3 e5 16. 0-0 Kf7 17. c4 Le7 18. Le3 Lb7 19. cxd5 Lxd5 20. Tfc1 a5 21. Lc5 Thd8 22. Lxe7 und ½:½

Tie-Break[Bearbeiten]

Der Tie-Break wurde live im Fernsehen übertragen, wo ihn in Indien 120 Millionen Menschen verfolgt haben sollen.[21][29]

1. Schnellschachpartie[Bearbeiten]

Boris Gelfand - Viswanathan Anand
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Sc3 Sf6 4. e3 e6 5. Sf3 Sbd7 6. Dc2 Ld6 7. Ld3 0-0 8. 0-0 e5 9. cxd5 cxd5 10. e4 exd4 11. Sxd5 Sxd5 12. exd5 h6 13. b3 Se5 14. Sxe5 Lxe5 15. Te1 Te8 16. Lb2 Ld7 17. Dd2 Df6 18. g3 Tac8 19. a4 Df3 20. Le4 Dxb3 21. Teb1 Lxg3 22. Ta3 Db6 23. Lxd4 Lxh2+ 24. Kxh2 Dd6+ 25. Tg3 Txe4 26. Lxg7 Kh7 27. Txb7 Tg8 28. Dxh6+ Dxh6+ 29. Lxh6 Txg3 30. Kxg3 Lc8 31. Tc7 Kxh6 32. Txc8 Txa4 und ½:½

2. Schnellschachpartie[Bearbeiten]

Viswanathan Anand - Boris Gelfand
1. e4 c5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 e6 4. Lxc6 bxc6 5. b3 e5 6. Sxe5 De7 7. d4 d6 8. Sxc6 Dxe4+ 9. De2 Dxe2+ 10. Kxe2 Lb7 11. Sa5 Lxg2 12. Tg1 Lh3 13. dxc5 dxc5 14. Sc3 0-0-0 15. Lf4 Ld6 16. Lxd6 Txd6 17. Tg5 Sf6 18. Txc5+ Kb8 19. Sc4 Te8+ 20. Se3 Sg4 21. Scd5 Sxe3 22. Sxe3 Lg4+ 23. f3 Lc8 24. Te1 Th6 25. Th1 The6 26. Tc3 f5 27. Kd2 f4 28. Sd5 g5 29. Td3 Te2+ 30. Kc1 Tf2 31. h4 Tee2 32. Tc3 Lb7 33. Td1 gxh4 34. Sxf4 Te8 35. Th1 Tc8 36. Txc8+ Lxc8 37. Txh4 Lf5 38. Th5 Lxc2 39. Tb5+ Ka8 40. Sd5 a6 41. Ta5 Kb7 42. Sb4 Lg6 43. Sxa6 Txf3 44. Sc5+ Kb6 45. b4 Tf4 46. a3 Tg4 47. Kd2 h5 48. Sd7+ Kb7 49. Se5 Tg2+ 50. Kc3 Le8 51. Sd3 h4 52. Te5 Lg6 53. Sf4 Tg3+ 54. Kd4 Lc2 55. Th5 Txa3 56. Txh4 Tg3 57. Sd5 Tg5 58. b5 Lf5 59. Th6 Lg4 60. Tf6 Tf5 61. Tb6+ Ka7 62. Tg6 Lf3 63. Tg7+ Kb8 64. Sc3 Lb7 65. Kc4 Lf3 66. Kb4 Ld5 67. Sa4 Tf7 68. Tg5 Lf3 69. Sc5 Kc7 70. Tg6 Kd8 71. Ka5 Tf5 72. Se6+ Kc8 73. Sd4 Tf8 74. Sxf3 Txf3 75. Kb6 Tb3 76. Tg8+ Kd7 77. Tb8 und 1:0

3. Schnellschachpartie[Bearbeiten]

In der dritten Schnellschachpartie ließ Gelfand in einem theoretisch gewonnenen Turmendspiel die siegbringende Fortsetzung 61. Kg3 aus.

Boris Gelfand - Viswanathan Anand
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Sf3 Sf6 4. e3 Lf5 5. Sc3 e6 6. Sh4 Lg6 7. Sxg6 hxg6 8. Ld3 Sbd7 9. 0-0 Ld6 10. h3 0-0 11. Dc2 De7 12. Td1 Tac8 13. c5 Lb8 14. f4 Se8 15. Tb1 g5 16. b4 f5 17. b5 gxf4 18. exf4 Sef6 19. bxc6 bxc6 20. La6 Tc7 21. Le3 Se4 22. Tb2 g5 23. Tdb1 gxf4 24. Lxf4 e5 25. Lxe5 Sxe5 26. Txb8 Sg6 27. Sxe4 fxe4 28. Df2 Dg7 29. Kh2 Tcf7 30. Dg3 Sf4 31. T8b3 Dxg3+ 32. Txg3+ Kh7 33. Td1 Se6 34. Le2 Tf2 35. Lg4 Sf4 36. Tb1 Tf7 37. Tb8 Txa2 38. Tc8 e3 39. Txe3 Txg2+ 40. Kh1 Td2 41. Txc6 Se6 42. Tf3 Txf3 43. Lxf3 Sxd4 44. Tc7+ Kh6 45. Lxd5 Tc2 46. Le4 Tc3 47. Kh2 Kg5 48. Td7 Sf3+ 49. Lxf3 Txf3 50. Txa7 Tc3 51. Tc7 Kf5 52. c6 Ke6 53. h4 Kd6 54. Tc8 Ta3 55. Kg2 Te3 56. Kh2 Ta3 57. Kg2 Te3 58. h5 Te5 59. h6 Th5 60. Th8 Kxc6 61. Th7?? Kd6 62. Kg3 Ke6 63. Kg4 Th1 und ½:½

4. Schnellschachpartie[Bearbeiten]

Viswanathan Anand - Boris Gelfand
1. e4 c5 2. Sf3 d6 3. Lb5+ Sd7 4. d4 Sgf6 5. e5 Da5+ 6. Sc3 Se4 7. Ld2 Sxc3 8. Lxd7+ Lxd7 9. Lxc3 Da6 10. exd6 exd6 11. De2+ Dxe2+ 12. Kxe2 f6 13. b3 Lb5+ 14. Kd2 Lc6 15. Tad1 Kf7 16. Kc1 Le7 17. d5 Ld7 18. Lb2 b5 19. Sd2 a5 20. The1 The8 21. Te3 f5 22. Tde1 g5 23. c4 b4 24. g3 Lf8 25. Txe8 Lxe8 26. Sf3 Kg6 27. Te6+ Kh5 28. h3 Lf7 29. Tf6 Lg6 30. Te6 Te8 31. Lf6 g4 32. hxg4+ Kxg4 33. Sh2+ Kh3 34. Sf3 f4 35. gxf4 Kg4 36. Sg5 Ta8 37. Te3 Kf5 38. Lb2 a4 39. Se6 Lh6 40. Th3 Lxf4+ 41. Sxf4 Kxf4 42. Lf6 Ta7 43. Te3 Le4 44. Lh4 axb3 45. Lg3+ Kf5 46. axb3 Ta1+ 47. Kd2 Ta2+ 48. Ke1 Ta6 49. f3 Lb1 50. Kd2 h5 51. Kc1 h4 52. Lxh4 Kf4 53. Lg5+ Kxg5 54. Kxb1 Kf4 55. Te6 Kxf3 56. Kb2 und ½:½

Nachbetrachtungen[Bearbeiten]

Russlands Präsident Putin trifft Gelfand und Anand (von links nach rechts) in Nowo-Ogarjowo nach dem Wettkampf.

Anand sagte in der Pressekonferenz nach dem Wettkampf, es sei ein sehr enges Match gewesen. Die Niederlage in der siebenten Partie habe ihn hart getroffen, daher sei der Gewinn der achten Partie sehr wichtig für seine Moral gewesen. Gelfand meinte, dass er im Tie-Break aus Zeitnot viele Chancen ausgelassen habe.[30] Garri Kasparow kritisierte bereits während des Wettkampfes, dass erstmals in der WM-Geschichte nicht die beiden stärksten Spieler aufeinandertrafen. Außerdem sei der schachliche Gehalt der Partien unbefriedigend. Anand habe offenbar das Interesse am Spiel verloren und sei nur darauf bedacht, Niederlagen zu vermeiden.[31] Obwohl weder Anand noch Gelfand im Mai 2012[32] unter den ersten drei in der Weltrangliste verzeichnet waren, widersprach der Weltranglistenzweite Lewon Aronjan teilweise Kasparow: Die beiden Kontrahenten seien aufgrund der schwierigen Qualifikation bzw. der langjährigen Titelverteidigungen die stärksten Spieler.[33] Nigel Short äußerte sich dagegen kritisch über die im Wettkampf gezeigten Leistungen. Anand sei zweifellos ein Genie, aber er habe zu konservativ gespielt, und sein Alter würde sich bemerkbar machen.[34] Gerald Hertneck spricht von einer „Selbstblockade“ beider Spieler, bedingt durch die Angst vor einem Matchverlust und die monatelange intensive Vorbereitung auf den Gegner.[35]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dániel Lovas: Anand - Gelfand Moscow 2012 - The Story of the Great Match for the FIDE World Chess Champion title. Caissa Chess Books, 2012, ISBN 978-6155080012.
  • Karsten Müller: Gelfand-Anand 2012: Match for the World Chess Championship. Russell Enterprises, Inc., 6. November 2013, eBook

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Regulations (PDF; 334 kB) auf fide.com, abgerufen am 8. August 2011
  2. New World Chess Championship cycle Auf: chessbase.com, 24. Juni 2007
  3. The 79th FIDE Congress completed its session in Dresden Auf: fide.com, 26. November 2008
  4. Magnus Carlsen withdraws from Grand Prix Auf: chessbase.com, 5. Dezember 2008
  5. Levon Aronian: FIDE must reverse its decision! Auf: chessbase.com, 6. Dezember 2008
  6. Adams withdraws from Grand Prix cycle Auf: chessbase.com, 11. Dezember 2008
  7. Pressemitteilung der ACP In: The Week in Chess, 16. Dezember 2008
  8. Presidential Board meeting 1st quarter 2009 Auf: fide.com, 9. März 2009
  9. Fide Calender 2011, abgerufen am 25. Mai 2010
  10. FIDE Candidates Tournament split between two venues Auf: chessbase.com, 18. Oktober 2009
  11. Pressemitteilung der FIDE, abgerufen am 24. November 2010
  12. Carlsens Brief vom 5. November 2010
  13. Top 100 Spieler Juli 2009 Auf: fide.com, abgerufen am 13. Mai 2010
  14. Top 100 Spieler Januar 2010 Auf: fide.com, abgerufen am 13. Mai 2010
  15. FIDE confirms pairings Candidates, Chessvibes.com, 7. Februar 2011
  16. Rules & regulations for the Candidates Matches of the FIDE World Championship cycle 2009-2011 (PDF; 309 kB) abgerufen am 9. Mai 2011
  17. Pressemitteilung der FIDE vom 7. Februar 2011 abgerufen am 7. Februar 2011
  18. Brief des ECU-Präsidenten und Replik der FIDE
  19. Kazan: the aftermath, Chessvibes.com, 28. Mai 2011
  20. London withdraws its 2012 World Championship bid, Chessbase.com, 3. Februar 2011
  21. a b Für die Russen ist Gelfand einer von ihnen. Interview von Harry Schaack mit Mark Gluchowski. In: KARL, Ausgabe 2/2012. S. 52–54
  22. [1], ZEIT ONLINE, 28. Mai 2012
  23. Moscow wins bid to host 2012 World Championship, Whychess.org, 8. August 2011
  24. Anand and Gelfand sign contract, Whychess.org, 26. November 2011
  25. Chessdom.com, 10. Mai 2012
  26. Anand versus Gelfand, Fide.com, abgerufen am 12. Mai 2012
  27. Anmerkung: Dies entspricht 13 Uhr in der Zeitzone UTC+2, die während des Wettkampfs unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz galt.
  28. Anmerkung: Dies entspricht 10 Uhr im deutschsprachigen Raum.
  29. Zum Vergleich: Am 31. Oktober 2011 haben nach Expertenmeinung zwischen 6,65 und 7,35 Milliarden Menschen gelebt. Quelle: Spiegel Online: Uno kürt siebenmilliardsten Menschen. 31. Oktober 2011, abgerufen am 24. August 2012
  30. WM-Pressekonferenz: Ansichten und Einsichten, Chessbase.de, 31. Mai 2012
  31. Gary Kasparov Press Conference Video, 18. Mai 2012
  32. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatTop 100 Players Mai 2012. FIDE – World Chess Federation, Mai 2012, abgerufen am 9. Juli 2012.
  33. Levon Aronian says Anand vs.Gelfand game quite interesting, 28. Mai 2012
  34. ‘Anand has become mentally old and this showed in his approach’, DNA India, 6. Juni 2012
  35. KARL 29.2012,2, S. 24