Mötzing

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mötzing
Mötzing
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mötzing hervorgehoben
48.89416666666712.373888888889338Koordinaten: 48° 54′ N, 12° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Sünching
Höhe: 338 m ü. NHN
Fläche: 36,18 km²
Einwohner: 1482 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93099
Vorwahlen: 09480 OT Schönach 09429Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 171
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 26
93104 Sünching
Webpräsenz: www.gemeinde-moetzing.de
Bürgermeister: Josef Botzler (Freie Wgr. Deng.,Haim.,Schön.)
Lage der Gemeinde Mötzing im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
Über dieses Bild

Mötzing ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Sünching.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Mötzing liegt in der Region Regensburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Mötzing hat 6 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Dengling, Haimbuch, Mötzing und Schönach.

Geschichte[Bearbeiten]

Mötzing gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Haidau des Kurfürstentums Bayern. Im heute zur Gemeinde zählenden Schönach (ehemals Gericht Straubing) besaßen die Grafen von Seinsheim bis 1797 eine geschlossene Hofmark. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde Mötzing sowie Haimbuch und Schönach. In Dengling bestand bis 1848 das Patrimonialgericht der Familie Berchem.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 erfolgte die Zusammenlegung der vier Gemeinden Dengling, Haimbuch, Mötzing und Schönach zur neuen Gemeinde Mötzing.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1970: 1.378 Einwohner
  • 1987: 1.230 Einwohner
  • 2000: 1.394 Einwohner
  • 2011: 1.661 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Josef Botzler (Freie Wgr. Deng.,Haim.,Schön.).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 414 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 30 T€.

Wappen[Bearbeiten]

Geviert; 1: in Gold ein schwarzer Schrägbalken; 2: in Rot ein silberner Schrägwellenbalken; 3: fünfmal gespalten von Silber und Blau; 4: in Silber ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz, belegt mit einem goldenen Fadenkreuz. Das Wappen wird seit 1985 verwendet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Schloss Schönach: ein Schloss Schönach wird erstmals im 12. Jh. erwähnt, Erbauer waren die Herrn von Schönach, die bis ins Ende des 14. Jh dort herrschten. Spätere Besitzer waren die Paulsdorfer, die Seiboldsdorfer, die Königsfelder, um 1726 gehörte es dem Grafen Emanuel von Arco. 1764 kauften es die Grafen von Seinsheim. Der dreigeschossige Walmdachbau besitzt eine barocke Innenausstattung von nach 1703, ausgeführt unter anderem von Hans Georg Asam.
  • Liste der Baudenkmäler in Mötzing

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 6, im produzierenden Gewerbe 36 und im Bereich Handel und Verkehr 3 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 6 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 449. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 76 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1991 ha, davon waren 1924 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2007):

  • Kindergarten: keine (Sünching)
  • Volksschulen: keine (Sünching)

Literatur[Bearbeiten]

  • Zum Ortsteil Schönach siehe: Harald Stark: Die Familie Notthafft – auf Spurensuche im Egerland, in Bayern und Schwaben. Weißenstadt 2006, ISBN 3-926621-46-X. (Inhaltsverzeichnis)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/220811&attr=OBJ&val=1021
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 555.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mötzing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien