Neutraubling

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Neutraubling
Neutraubling
Deutschlandkarte, Position der Stadt Neutraubling hervorgehoben
48.99361111111112.195277777778330Koordinaten: 49° 0′ N, 12° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 12 km²
Einwohner: 13.255 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1105 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93073
Vorwahl: 09401
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 174
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Regensburger Straße 9
93073 Neutraubling
Webpräsenz: www.neutraubling.de
Erster Bürgermeister: Heinz Kiechle (CSU)
Lage der Stadt Neutraubling im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
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Neutraubling ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg.

Die Industriestadt liegt in der Donauebene des Gäubodens, zehn Kilometer östlich von Regensburg. Neutraubling ist eine von fünf bayerischen Vertriebenenstädten und entstand erst nach dem Zweiten Weltkrieg.

Geografie[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zum Stadtgebiet gehören neben dem Zentrum, das hauptsächlich dem Gebiet des früheren Fliegerhorsts entspricht, noch die beiden Stadtteile Gärtnersiedlung und Birkenfeld sowie die beiden Güter Oberheising und Lerchenfeld. Neutraubling gehört zum Landkreis Regensburg.

Die politische Gemeinde hat 4 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

St.-Michaels-Platz

Auf dem damals (bis auf das zur Gemeinde Rosenhof gehörende Pirka) unbebauten Gelände der heutigen Stadt Neutraubling wurde von 1936 bis 1938 der Militärflugplatz Obertraubling errichtet, der ab 1940 auch Produktionsstätte der Messerschmitt-Werke war. Diese bauten hier u. a. den (später motorisierten) Lastensegler Me 321 Gigant bzw. Me 323 Gigant sowie die Me 262, das erste in Serie gebaute Düsenflugzeug der Welt.

In den letzten Kriegsmonaten des Zweiten Weltkrieges wurde im Rohbau des ehemaligen Casinogebäudes (an der Stelle des heutigen Rathauses) das KZ-Außenlager Obertraubling des Konzentrationslagers Flossenbürg errichtet, in dem vom 20. Februar bis zum 16. April 1945 rund 600 Häftlinge unterschiedlichster Nationen interniert waren. Dies Gefangenen mussten die Flugfelder des Messerschmitt-Werks instand halten. Mindestens 174 von ihnen starben auf Grund der miserablen Bedingungen und wurden nördlich des Casinogebäudes begraben. Am 16. April wurde das Außenkommando aufgelöst und die Häftlinge mussten sich teilweise zu Fuß in das ca. 130 km entfernte Konzentrationslager Dachau begeben. Nur wenige überlebten diesen Todesmarsch.

Der auf Veranlassung der Amerikanischen Militärbehörden angelegte und am 17. Juni 1950 eingeweihte KZ-Friedhof wurde schon sechs Jahre später wegen der zentralen Zusammenlegung von Gräbern von KZ-Häftlingen wieder aufgelöst. Eine französische Spezialeinheit überführte die Toten in die Gedenkstätte Flossenbürg. Das Kreuz aus dem KZ-Friedhof steht heute, allerdings bisher ohne Hinweis auf seine Herkunft, auf dem Neutraublinger Friedhof. Auf dem ehemaligen Friedhofsgelände wurde später Bauland ausgewiesen.

Am 18. November 2006 wurde von der Stadt Neutraubling am Rand des ehemaligen Friedhofsgeländes gegenüber dem Rathaus ein Gedenkstein errichtet, der auf einer Bronze-Tafel die Inschrift trägt:

„Einer Vielzahl unbekannter Opfer von Menschenfeinden“.

Eine gleich lautende Inschrift war auch schon in die Mauer des 1956 aufgelösten Friedhofs eingelassen.

Die politische Gemeinde Neutraubling entstand erst am 1. April 1951 aus Gebietsteilen der Gemeinde Barbing[3] auf dem bei Luftangriffen 1944/45 zerstörten Militärflugplatz, der von den Amerikanern als Airfield R.97 bezeichnet worden war. In den Ruinen der Flugplatzgebäude siedelten sich Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und ganz Osteuropa an. Bei der Gemeindegründung 1951 durch Ausgliederung der Industriesiedlung aus der Gemeinde Barbing betrug die Anzahl der Einwohner bereits 1.296, davon 93 % Vertriebene. Zusammen mit Kaufbeuren-Neugablonz, Geretsried, Traunreut und Waldkraiburg ist Neutraubling eine der bayerischen Vertriebenenstädte/-Gemeinden mit vergleichbarer Kriegs- und Nachkriegsgeschichte.

Die Infrastruktur der verbliebenen Flugplatzanlagen und das Fachwissen der Vertriebenen ermöglichten eine rasante Entwicklung zum bedeutendsten Industriestandort im Landkreis Regensburg mit Firmen von teils weit überregionaler Bedeutung. Damit einhergehend kam es in den 1960er und 70er Jahren zum Zuzug zahlreicher Gastarbeiter aus Süd- und Südosteuropa und besonders der Türkei. Seit den 90er Jahren sind auch Spätaussiedler aus Osteuropa in Neutraubling zugezogen.

Neutraubling entwickelte sich immer mehr zur Industrie-, Schul-, Ärzte- und Einkaufsstadt fort. Der Anteil der Vertriebenen an der Gesamtbevölkerung ging dabei stetig zurück. Ein besonderer Schub kam in den 80er Jahren durch die Ansiedlung des BMW-Werkes Regensburg in unmittelbarer Nachbarschaft.

1982 rückte Neutraubling in den Mittelpunkt des Interesses der nationalen und internationalen Presse. In der Praxis eines ansässigen Zahnarztes schien ein Geist umzugehen. Dieser Geist sprach aus dem Spucknapf und beleidigte Patienten, den Arzt und sonstige Anwesende. Wochenlang versuchten Techniker, Kriminalisten und sonstige Spezialisten das Phänomen zu erkunden und erklären, selbst eine von der Staatsanwaltschaft ins Leben gerufene Soko „Geist“ war anfangs erfolglos. Am Ende stellte sich heraus, dass die 16-jährige Zahnarzthelferin zusammen mit dem Zahnarzt und seiner Frau mit dem Geist „Chopper“ die gesamte Nation narrte.

Am 13. Juni 1986 erfolgte die Erhebung der Gemeinde Neutraubling zur Stadt.

1998 rückte Neutraubling nochmals in den Mittelpunkt des Medieninteresses. Bei dem Aerosolhersteller Czewo brach ein Feuer aus, das bis heute der größte Brand der Nachkriegsgeschichte im Landkreis Regensburg bleiben sollte.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden der Gemeinde die Gärtnersiedlung (vorher zu Barbing) sowie die beiden Güter Oberheising (vorher zu Barbing) und Lerchenfeld (vorher zu Rosenhof) zugesprochen.[4]

Stadtteile[Bearbeiten]

Lerchenfeld[Bearbeiten]

Die erste gesicherte Erwähnung des Geschlechts der Lerchenfelder stammt aus dem Jahr 1171, es gibt aber frühere Hinweise das Geschlecht und auf einen bajuwarischen Edelsitz, der 926 bei einem Ungarneinfall zerstört worden sein soll. Das Gut Lerchenfeld besitzt mit St. Peter eine Kapelle, die 1260 von Bischof Albertus Magnus geweiht wurde. 1910 wurden in der Kapelle spätgotische Fresken entdeckt.

Oberheising[Bearbeiten]

Oberheising ist seit 1860 ein Gut des Hauses Thurn und Taxis. Die benachbarten Ansiedlungen Unter- und Mitterheising gehören bereits zur Gemeinde Barbing. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Heising 1209, es handelt sich aber wohl um eine wesentlich ältere bajuwarische Siedlung, deren Name auf einen Heizo oder Hesso zurückgeht. Von 1209 bis zur Säkularisation 1809 gehörte Heising zum Stadtamhofer Katharinenkloster. Auf den Namen Heising geht auch der Familienname Heusinger zurück.

Gärtnersiedlung[Bearbeiten]

Die Gärtnersiedlung ist eine Gründung der Nachkriegszeit. Seit 1948 wurden hier von der Bayerischen Landessiedlung Bauern aus den Ostgebieten angesiedelt. Zahlreiche Gärtnereien prägten das Bild der Siedlung.

Birkenfeld[Bearbeiten]

Birkenfeld in seiner heutigen Form entstand erst 1953 aus von der Bayerischen Landessiedlung angesiedelten Bauern aus den Ostgebieten. Vorher befand sich der erstmals 1068 urkundlich erwähnte Ort Pirka an dieser Stelle. Der Name leitet sich ebenfalls von hier auf dem ehemals sumpfigen Land um den Moosgraben wachsenden Birken ab. Ab 1264 bis ins 19. Jh. ist das Gut Pirka im Besitz des Frauenklosters Heilig Kreuz woran heute das Kreuz im Wappen Neutraublings erinnert. Im 19. Jh. ließ König Ludwig I. die schnurgerade Walhallastraße zwischen Obertraubling und Barbing anlegen, die in Blickrichtung auf die Walhalla verläuft und später die Haupterschließungsstraße von Neutraubling wurde. 1933 werden einige aus dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr ausgesiedelte Bauernfamilien im damals zur Gemeinde Rosenhof gehörenden Pirka ansässig. 1936 wird die Siedlung wegen des Baus des Militärflugplatzes vollständig abgerissen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahlen
1. April 1947 53
1. April 1951 1.296
1. Januar 1960 3.755
1. Januar 1976 6.614
4. Juli 1988 10.036
31. Dezember 2003 ca. 12.950
1. Juli 2004 ca. 13.270
1. Januar 2005 ca. 13.509
1. Januar 2006 ca. 13.705
31. Dezember 2010 13.564 (Haupt- und Nebenwohnsitz)

Politik[Bearbeiten]

Rathaus und Ratskeller

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat hat 24 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Am 11. März 2012 Heinz Kiechle (CSU) mit 58,81 % der Wählerstimmen als Erster Bürgermeister wiedergewählt.

Bisherige Bürgermeister[Bearbeiten]

  • Hans Herget (SPD) von 1951 (Gemeindegründung) bis 1965
  • Herbert Scholz, geb. 14. Mai 1923, gest. 13. April 2007, (Freie Wähler) von 1965 bis 1988
  • Eleonore Mayer (SPD) von 1988 bis 30. Juni 2006
  • Heinz Kiechle (CSU) seit 1. Juli 2006

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Durch eine eingeschweifte rote Spitze, darin ein silberner Leerschild, gespalten von Silber und Gold; vorne ein rotes Patriarchenkreuz, hinten ein aus dem Schildrand wachsendes schwarzes Zahnrad. Das Wappen wird seit 1969 verwendet.

Das Patriarchenkreuz versinnbildlicht die Regensburger Klöster, insbesondere das Kloster Heilig Kreuz welches bis in die Neuzeit die Grundherrschaft über das Gemeindegebiet innehatte. Das leere silberne Wappenschild steht stellvertretend für alle Orte in den deutschen Ostgebieten, aus denen bei Gründung der Stadt die große Mehrheit der Bevölkerung stammt. Das schwarze Zahnrad weist auf die Bedeutung als Industriegemeinde hin.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die junge Stadt besitzt außer der Kapelle auf Gut Lerchenfeld und einigen erhalten gebliebenen, noch immer das Stadtbild prägenden ehemaligen Militärbauten im Zentrum keine weiteren historisch zu nennenden Bauwerke. Das Straßennetz mit seinem geraden und rechtwinkligen Verlauf zeigt noch sehr genau die Struktur des Fliegerhorsts. Die Stadt besitzt eine katholische und eine evangelische Kirche. Die evangelische Kirche ist durch die Herkunft der Heimatvertriebenen überproportional präsent. Bei der ausländischen Bevölkerung sind Orthodoxe und Muslime stark vertreten.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Neutraubling

Siehe auch: Liste der Bodendenkmäler in Neutraubling

Kirchen[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

  • Theaterverein „Theatraubling“
  • „Art dente – Theater mit Biss“
  • Volksbühne Regensburg e. V.

Museen[Bearbeiten]

Das „Museum der Stadt Neutraubling“ dokumentiert die Entstehungsgeschichte des Ortes.

Festgemacht an zeitgeschichtlichen Dokumenten, Modellen und Fotos wird aufgezeigt,

  • wie sich der Militärflugplatz Regensburg-Obertraubling, gebaut in der Zeit des Nationalsozialismus, entwickelte,
  • wie der Flugplatz in die Flugzeug-Produktion von Messerschmitt integriert wurde,
  • wie er durch Fliegerangriffe stark zerstört wurde,
  • wie sich in seinen Ruinen Vertriebene und Flüchtlinge ansiedelten und
  • wie aus der Flüchtlingssiedlung die Industriegemeinde Neutraubling hervorging.

Die Dauerausstellung behandelt die Themen Flugplatz, Flucht und Vertreibung, Leben und Überleben und Aufbau, Industrie und Gewerbe.

Musik[Bearbeiten]

  • Chor- und Musikkreis Neutraubling
  • Männer- und Frauenchor „Belcanto“
  • Frauenchor „Vocalis“
  • Evang. Posaunenchor
  • Musikförderkreis Köfering-Neutraubling
  • Musikkapelle „Moosgrabn’taler“
  • „Neutraublinger Ziach- und Stubenmusik“
  • „Smiling Bavarians Square Dance Club“ e. V
  • Städtische Musikschule
  • Jugendchor „Michelangelo“
  • Frauensingkreis der Pfarrei St. Michael
  • Kinderchor der Pfarrei St. Michael

Sport[Bearbeiten]

  • Wasserwacht Neutraubling
  • Anglerverein Neutraubling e. V.
  • Bahnengolfclub Neutraubling e. V.
  • BRSG Neutraubling e. V.
  • GRSV Gesundheits- und Rehabiliations-Sportverein e. V. Neutraubling
  • Hundeverein Neutraubling e. V.
  • Kenbukancentrum Neutraubling e. V.
  • Rassegeflügelzuchtverein Neutraubling
  • Schützengesellschaft „Seerose“-Neutraubling
  • Skatclub 69 Neutraubling
  • Ski-Club Neutraubling e. V.
  • Sport-Pferde-Freunde Neutraubling e. V.
  • SV Türk Genclik e. V.
  • Tauchclub Sun Divers e. V.
  • Tennisclub Neutraubling e. V.
  • TSV Wacker 50 e. V.

Sportstätten[Bearbeiten]

  • Sportzentrum („Sportpark“)
  • Tenniszentrum
  • Hundeübungsplatz
  • Hallenbad
  • Naherholungsgebiet Guggenberger See (Segel-, Surf- und Bademöglichkeit)
  • Minigolfanlage im Sportpark

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Krones-Werk in Neutraubling

Bedeutende Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Metallverarbeitung, Chemie, Lebensmittelherstellung, Textil- und Verpackungsindustrie, Einzelhandel, Spedition und Logistik sowie Automobilzulieferer sind in und um Neutraubling angesiedelt. Auf über 13.000 Einwohner kommen über 10.000 Arbeitsplätze. Mit Abstand größter Arbeitgeber der Stadt ist die Krones AG mit 5.100 Beschäftigten vor Ort (über 10.000 weltweit). Weitere Arbeitgeber sind u.a. die Firmen Globus, Lehmann und Zippel.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 8 und Bundesstraße 15 führen direkt an Neutraubling vorbei. Sie sind im Westen der Stadt durch die Staatsstraße 2145, im Süden und Osten durch eine Umgehungsstraße miteinander verknüpft.

Neutraubling besitzt zwei eigene Anschlussstellen (Nr. 102 und 103) an die Bundesautobahn 3. Von hier aus erreicht man innerhalb von fünf Minuten das Autobahnkreuz Regensburg, wo die A 3 auf die A 93 trifft.

An den schienengebundenen Personenverkehr wird Neutraubling über den Bahnhof Regensburg angebunden, von dem aus u. a. IC- und ICE-Zugverbindungen genutzt werden können.

Durch einen eigenen Gleisanschluss sind die größeren Betriebe Neutraublings an das Schienennetz angeschlossen.

Die Stadt Neutraubling liegt auch in unmittelbarer Nähe zum Donauhafen Regensburg. Für die Wirtschaft stellt dies einen bequemen und direkten Zugang zum Rhein-Main-Donau-Kanal dar.

Die Flughäfen München und Nürnberg sind mit dem PKW innerhalb von ca. einer Stunde zu erreichen.

Medien[Bearbeiten]

14-täglich erscheint der „Neutraublinger Anzeiger“, der seit 1958 kostenlos an alle Haushalte verteilt wird, ebenso wie das Anzeigenjournal „Neutraubling News“, das monatlich erscheint. Die „Mittelbayerische Zeitung“ Regensburg unterhält in Neutraubling ein Redaktionsbüro. Seit dem April 2010 hat Neutraubling mit dem privat betriebenen Newsportal "Neutraubling Online" auch einen Vertreter der Medien im Internet[5].

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Stadthalle
  • Städtisches Hallenbad
  • Stadtbücherei
  • Städtischer Kindergarten Edith-Frank-Straße
  • Städtischer Kindergarten Heising
  • Kirchlicher (katholischer) Kindergarten St. Michael
  • Kirchlicher (katholischer) Kindergarten St. Gunther
  • SVE-Kindergarten
  • Krabbelstube der Stadt Neutraubling
  • Städtischer Kinderhort in der Grundschule
  • Städtischer Jugendtreff Neutraubling

Bildung[Bearbeiten]

Über 3.747 (Stand 2010/2011) Schüler werden im Schulzentrum in folgenden Einrichtungen unterrichtet:

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Elisabeth Fendl: Aufbaugeschichten - Eine Biographie der Vertriebenengemeinde Neutraubling. Marburg: Elwert 2006. ISBN 978-3-7708-1299-8

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/221318&attr=OBJ&val=1022
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 555.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 658 und 659.
  5. Neutraubling Online. Neutraubling Online, dass Onlineportal wurde zum 11. März 2012 wieder eingestellt.
  6. [1]Website der VHS Regensburger Land

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neutraubling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien