Wiesent (Gemeinde)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Regensburg | |
| Höhe: | 332 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,18 km² | |
| Einwohner: |
2.544 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 115 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93109 | |
| Vorwahl: | 09482 | |
| Kfz-Kennzeichen: | R | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 75 209 | |
| Gemeindegliederung: | 25 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstraße 15 93109 Wiesent |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Elisabeth Kerscher (CSU) seit 24. Okt. 2010 | |
| Lage der Gemeinde Wiesent im Landkreis Regensburg | ||
Wiesent ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Gemeinde Wiesent liegt an den Ausläufern des Bayerischen Waldes. Der Ort Wiesent wird vom gleichnamigen Bach Wiesent durchflossen.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Wiesent grenzt im Süden und Osten an die Stadt Wörth an der Donau, im Westen an die Gemeinde Bach an der Donau und im Norden an die Gemeinde Brennberg.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Wiesent hat 25 amtlich benannte Ortsteile[2]:
[Bearbeiten] Geschichte
Aus dem Schatten der Geschichte trat Wiesent im Jahre 780. Ein Ritter „Hito von Wisint“ schenkte in diesem Jahr dem Kloster Niederaltaich 36 Tagwerk Grund bei dem Weiler Wysunte. Wiesent war Sitz einer eigenen Herrschaft mit besonderer Gerichtsbarkeit, die seit 1505 zum Fürstentum Pfalz-Neuburg gehörte. 1620 wird Wiesent zur eigenen Pfarrei erhoben.
siehe auch Burgstall Neuhaus
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Unter silbernem Schildhaupt, darin drei nach links gewendete schwarze Raben, in Blau eine goldene heraldische Lilie. Das Wappen wird seit 1977 geführt.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Höllbachtal (Naturschutz- und FFH-Gebiet): Ein Großteil des ursprünglich durch die "Hölle" fließenden Wassers wird jedoch zur Stromerzeugung zu Gunsten der Höllbachkraftwerke abgeleitet.
- Kloster Heilsberg, Gebäude nicht mehr existent
- Die Burgruine zu Heilsberg (nahe dem Pangerlhof), erstmals Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnt, von den Truchsessen von Heilsberg und Eggmühl erbaut, im 16. Jahrhundert aufgegeben. Heute sind nur noch Teile von Bergfried und Ringmauer erhalten. Seit 2005 finden Arbeiten zur Erhaltung der Ruine durch den "Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Heilsberg e.V." statt.
- Der Hudetz-Turm
- Weinberge im Ortsteil Kruckenberg (Baierwein)
- Barocke Dorfkirche, restauriert und erweitert 1973
- Hermannsberg
- Schloss Wiesent: Der langgestreckte Bau mit zwei Ecktürmen wurde von den Herren von Wiesent erbaut, spätere Besitzer waren die Herren von Falkenberg, Graf Thimon von Lintelo und die Grafen von Thurn und Taxis, nach teilweiser Zerstörung 1630 1695 wiederaufgebaut
- Historischer Schlossplatz (Dorfplatz) mit Dorfbrunnen, im Umkreis von 25m vier Gastronomiebetriebe
- Auf der Martiniplatte in Wiesent wurde 2003 der Nepal Himalaya Pavillon der Expo 2000 in Hannover wieder aufgebaut und ist seitdem für die Öffentlichkeit zu bestimmten Öffnungszeiten zugänglich. Rund um den Pavillon wurde ein Schau- und Sichtungsgarten mit mehr als 2500 verschiedenen Pflanzenarten angelegt.
[Bearbeiten] Sport
- Sportverein Wiesent (SV Wiesent), gegründet 1933
- Schützenverein Edelweiß Wiesent (Luftgewehrschießen)
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- 1. Mai: Traditionelles Maibaumaufstellen am Schlossplatz durch die KLJB Wiesent
- Jährlicher Weihnachtsmarkt am Dorfplatz
- Josefimarkt (jährlicher Frühjahrsmarkt und Künstlermarkt mit lebenden Werkstätten) mit rund 90 Ausstellern
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Wiesent liegt direkt an der A 3 Ausfahrt Wörth/Wiesent.
[Bearbeiten] Bildung
- Gemeinsamer Schulverband mit der Stadt Wörth (Grund- und Mittelschule Wörth-Wiesent)
[Bearbeiten] Literatur
- Zur Burg Heilsberg → Harald Stark: Die Familie Notthafft - auf Spurensuche im Egerland, in Bayern und Schwaben,Weißenstadt 2006, ISBN 3-926621-46-X
- Wilhelm Gegenfurtner: Chronik der Gemeinde Wiesent, Wiesent 1980
- Thomas Hausladen: Geschichte der katholischen Pfarrei Wiesent, Wiesent (Privatdruck) 1894; unveränderter Nachdruck Regensburg (Gesellschaft für Familienforschung) 1993
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111216/005425&attr=OBJ&val=1038
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Homepage der Gemeinde Wiesent
- Burg Heilsberg bei www.notthafft.de
- Wiesent (Gemeinde): Wappengeschichte vom HdBG
- Die Adelsfamilie von Lintelo zu Wiesent
- Wiesent (Gemeinde): Amtliche Statistik des LStDV
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