Pfatter

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pfatter
Pfatter
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pfatter hervorgehoben
48.96512.381111111111326Koordinaten: 48° 58′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Höhe: 326 m ü. NHN
Fläche: 48,14 km²
Einwohner: 3059 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93102
Vorwahl: 09481
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 183
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Haidauer Straße 40
93102 Pfatter
Webpräsenz: www.pfatter.de
Bürgermeister: Josef Heuschneider (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Pfatter im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Pfatter ist eine deutsche Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Pfatter liegt östlich von Regensburg an der Mündung des Baches Pfatter in die Donau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Barbing Wörth an der Donau Wörth an der Donau
Mintraching Nachbargemeinden Aholfing
Mintraching Riekofen Mötzing

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Pfatter hat 12 amtlich benannte Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl)[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Am 15. Juli 773 wurde Pfatter erstmals urkundlich erwähnt. Pfatter war lange Jahrhunderte herzoglicher Gerichtssitz. Das Regensburger Domkapitel und mehrere Regensburger Klöster waren bis zur Säkularisation in Pfatter begütert. In der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 1491 wurde Pfatter und seine Umgebung auf Befehl von Herzog Albrecht von den Brüdern Hieronymus und Bernhardin von Stauf im Zuge des Adelsaufstandes gegen den Herzog Albrecht geplündert und niedergebrannt. 1796 wird der Ort ein „churfürstlicher Marktfleken in Nieder Bayern“ genannt. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Geisling, Gmünd und Griesau in die Gemeinde Pfatter eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister: Josef Heuschneider (FW)

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.

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(Stand: Kommunalwahl am 5. März 2012)

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Unter silbernem Schildhaupt, darin ein blauer Wellenbalken, in Schwarz drei silberne Rüben mit silbernen Blättern.

Der blaue Wellenbalken ist ein redendes Symbol für den Ortsnamen, abgeleitet vom kleinen Fluss Pfatter der ganz in der Nähe in die Donau mündet. Die silbernen Rüben stehen symbolisch für den intensiven Anbau der weithin bekannten Pfatterer Rüben im fruchtbaren Schwemmland. Das Wappen wird seit 1974 geführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche Maria Geburt zu Unseren Lieben Frau in Geisling ist kunsthistorisch interessant und wurde mehrmals umgestaltet.
  • Die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Pfatter geht auf das 15. Jahrhundert zurück.
  • Die Nebenkirche St. Nikola in Pfatter wurde auf dem Rat- und Umschlageplatz der Donauschiffer erbaut und 1468 erstmals urkundlich erwähnt.
  • St.-Georgs-Kirche zu Gmünd
  • Dorfkirche zu Griesau, im 18. Jahrhundert von Dorfbewohnern errichtet
  • Liste der Baudenkmäler in Pfatter

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

  • Grundschule Pfatter
  • Kindergarten Storchennest
  • Gemeindebücherei

Literatur[Bearbeiten]

  •  Josef Fendl: 1200 Jahre Pfatter. Notizen und Bilder zur Geschichte einer Donaugemeinde. Gemeinde Pfatter, Pfatter 1974.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/230250&attr=OBJ&val=1028
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 658.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pfatter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien