Markt Nordheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Markt Nordheim
Markt Nordheim
Deutschlandkarte, Position des Marktes Markt Nordheim hervorgehoben
49.59083333333310.355327Koordinaten: 49° 35′ N, 10° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Uffenheim
Höhe: 327 m ü. NHN
Fläche: 39,32 km²
Einwohner: 1159 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91478
Vorwahl: 09165
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 146
Marktgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Haus-Nr. 32
91478 Markt Nordheim
Webpräsenz: www.markt-nordheim.de
Bürgermeister: Harald Endreß (FW)
Lage des Marktes Markt Nordheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Markt Nordheim ist ein Markt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken. Markt Nordheim ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Markt liegt an den südlichen Ausläufern des Steigerwaldes. Das Gemeindegebiet bildet die Wasserscheide zwischen Gollach und Tauber sowie Ehe und Aisch. Der Geroldsbach entspringt und fließt durch den Ort bevor er in die kleine Ehe mündet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Sugenheim, Bad Windsheim, Ergersheim, Uffenheim und Weigenheim.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Markt Nordheim besteht aus sieben Ortsteilen[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Februar 1912 wurde der Name der Gemeinde Nordheim amtlich in Markt Nordheim geändert.[3]

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Ortsteile Ulsenheim und Herbolzheim fast völlig zerstört.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1976 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Herbolzheim und Ulsenheim eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Marktgemeinderat (Vergleich zur Wahl 2002):

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten; vorne fünfmal gespalten von Silber und Blau, hinten in Rot im linken Obereck ein Kopf mit flatternden goldenen Haaren, aus dessen blasendem Mund silberne Windstrahlen hervorgehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Osingmuseum in Herbolzheim

Musik[Bearbeiten]

  • Kirchenchor Markt Nordheim
  • "Nordheimer Singvögel" (Kinderchor)
  • Posaunenchor Markt Nordheim
  • „Keine Ahnung“ aus Wüstphül
  • Musikverein „Zeitvertreib“ Ulsenheim

Vereine[Bearbeiten]

  • Wein- und Gartenbauverein Markt Nordheim
  • TSV 1890 Markt Nordheim (Sportverein)
  • Bürgerliche Schützengesellschaft Markt Nordheim
  • Jugendclub Grünes Haus e. V.
  • Soldatenkameradschaft Herbolzheim
  • Männergesangverein Eintracht Herbolzheim
  • Wein- und Gartenbauverein Ulsenheim

Bauwerke[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Straßenweinfest, jährlich am letzten Juliwochenende (Freitag bis Sonntag)
  • Kirchweih, jährlich am dritten Oktoberwochenende (Donnerstag bis Montag)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Im Jahr 2007 konnte Markt Nordheim im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft eine Goldmedaille auf Landesebene (Bayern) erringen, was vor allem durch die Eigeninitiative der Bürger und dem regen Vereinsleben ermöglicht wurde.
  • Weiter nahm der Ort am 19. August am Bundesentscheid des gleichen Wettbewerbs teil. Hierbei konnte der Ort eine Bronzemedaille auf Bundesebene erreichen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120410/195640&attr=OBJ&val=1466
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 565.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Markt Nordheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien