Simmershofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Simmershofen
Simmershofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Simmershofen hervorgehoben
49.53138888888910.124444444444321Koordinaten: 49° 32′ N, 10° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Uffenheim
Höhe: 321 m ü. NHN
Fläche: 34,19 km²
Einwohner: 888 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97215
Vorwahl: 09848
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 163
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 14
97215 Simmershofen
Webpräsenz: www.simmershofen.de
Bürgermeister: Heinz Krämer
Lage der Gemeinde Simmershofen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Über dieses Bild

Simmershofen ist eine Gemeinde im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde erstreckt sich von der recht flachen Hochebene zwischen den rechten Tauber-Zuflüssen Gollach im Norden und Steinach im Süden bis wenig jenseits der Steinach. Die Gemarkung entwässert vor allem nach Norden zur Gollach über den Mühlbach, der den namengebenden Hauptort durchläuft, und über den Wallmersbach südwestlich, der im Steinachtal im Dorf Equarhofen mündet.

Das nördliche Gemeindegebiet liegt, mit Ausnahme kleiner Waldinseln, in offener Flur und wird vorwiegend ackerbaulich genutzt. Im südlichen Gemeindegebiet beiderseits der Steinach gibt es etwas größere Waldflächen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Simmershofen besteht aus sechs Ortsteilen[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Gollhofen, Uffenheim, Adelshofen, Creglingen und Hemmersheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Region Simmershofen gehört nach den Ortsnamen auf -hofen in eine frühmittelalterliche Phase des Landesausbaus. Archäologische Funde belegen aber eine weit frühere Besiedlung. Aus Walkershofen liegen zahlreiche Funde des Neolithikums vor, die ein wichtiges Zeugnis für die frühen Bauern im Tauberland darstellen. Bei Equarhofen liegt ein großes Gräberfeld der Hallstattzeit[3]. Dabei wurden auch einzelne Metallbeschläge gefunden, die möglicherweise dem Frühmittelalter angehören.

Der Name des Adelsgeschlechtes Hohenlohe rührt von dem des Teilortes Hohlach her, in dem sie zeitweise ihre Stammburg Hohlach hatten.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Walkershofen eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Adelhofen, Auernhofen, Equarhofen und Hohlach hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat (Vergleich zur Wahl 2002):

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Geviert von Silber und Schwarz, oben und unten belegt mit einem schreitenden, herschauenden, rot bewehrten und gezungten Löwen in verwechselten Farben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Simmershofen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120410/195640&attr=OBJ&val=1475
  3. Rainer Schreg: Eine Altgrabung im hallstattzeitlichen Grabhügelfeld Hut bei Equarhofen, Gde. Simmershofen, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim. Beiträge zur Archäologie in Mittelfranken 1, 1995, 22–34.
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 583.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Simmershofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien