Ippesheim

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Dieser Artikel erläutert den Markt Ippesheim im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim in Bayern; für den Stadtteil von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz siehe Ippesheim (Nahe).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Ippesheim
Ippesheim
Deutschlandkarte, Position des Marktes Ippesheim hervorgehoben
49.602510.224166666667291Koordinaten: 49° 36′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Uffenheim
Höhe: 291 m ü. NHN
Fläche: 23,56 km²
Einwohner: 1141 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97258
Vorwahl: 09339
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 134
Marktgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathaus 1
97258 Ippesheim
Webpräsenz: www.ippesheim.de
Bürgermeisterin: Doris Klose-Violette (Wählergemeinschaft)
Lage des Marktes Ippesheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Kunigundenkapelle bei Bullenheim

Ippesheim ist ein Markt im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Markt liegt in den südlichen Ausläufern des Steigerwaldes.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Seinsheim, Willanzheim, Sugenheim, Weigenheim, Gollhofen und Martinsheim.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Ippesheim gehören fünf Ortsteile[2]:

  • Bullenheim
  • Gemeindemühle
  • Herrnberchtheim
  • Ippesheim
  • Winkelmühle

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Herrnberchtheim, die am 2. Januar 1905 umbenannt wurde (vorheriger Name Bergtheim), eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1978 kam Bullenheim (vorheriger Name Bülnheim) hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Marktgemeinderat (Vergleich zur Wahl 2002):

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot zwei goldene Schrägbalken, belegt mit einem von Schwarz und Silber bordierten Herzschild, darin in Silber eine blaue Traube.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Das Heimatmuseum Ippesheim befindet sich in der ehemaligen Kutschenremise des Schlosses Lichtenstein.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

  • Bläserchor Ippesheim
  • Kirchenchor Ippesheim
  • Männergesangverein Markt Ippesheim 1869

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ippesheim ist die größte Weinbaugemeinde in Mittelfranken.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Vitus Müller (* 1561 in Bülnheim; † 1626), evangelischer Theologe und Philologe sowie Professor an der Universität Tübingen.
  • Johann Ferdinand Schlez (1759-1839), Autor; verfasste viele Volksschriften, religiöse Literatur, Schulbücher und Literatur für Lehrer
  • Albrecht Eyring (1844–1920), Kirchenrat, Obstbaupionier, Gründer des Bay. Landesverbandes für Obst- und Gartenbau, war 1895 bis 1916 Pfarrer in Herrnberchtheim, wo sich auch sein Ehrengrab befindet.[5]

Literatur[Bearbeiten]

  • Oskar Oppitz: Markt Ippesheim in seiner geschichtlichen Entwicklung. Neustadt a.d. Aisch: Verlagsdruckerei Ph.C.W. Schmidt o.J.
  • Ludwig Reizlein, Familien-Chroniken der Eigentümer von Anwesen in Ippesheim; Verlag SEEHARS, Uffenheim (2002)
  • Uffenheimer Geschichte und Geschichten, Band 2; enthält die Erzählung "Die Mühlenhexe von Ippesheim"; Wencker-Wildberg Verlag Uffenheim

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120410/174143&attr=OBJ&val=1460
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 583.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.
  5. Markt Ippesheim: Die Ortsteile (Version vom 26. August 2010 im Internet Archive) Abgerufen am 2. Juni 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ippesheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien