Sugenheim

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Sugenheim (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Sugenheim
Sugenheim
Deutschlandkarte, Position des Marktes Sugenheim hervorgehoben
49.602510.434722222222312Koordinaten: 49° 36′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Scheinfeld
Höhe: 312 m ü. NHN
Fläche: 63,41 km²
Einwohner: 2292 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 91484,
91438 (Dutzenthal)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 09165, 09164 (Ullstadt)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 165
Marktgliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Kirchstraße 17
91484 Sugenheim
Webpräsenz: www.sugenheim.de
Bürgermeister: Reinhold Klein (Freie Wähler Oberer Ehegrund)
Lage des Marktes Sugenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Sugenheim ist ein Markt im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken. Sugenheim ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Sugenheim liegt im Ehegrund, genannt nach den beiden Bächen Kleine und Große Ehe.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Sugenheim hat 14 Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Markt Bibart, Scheinfeld, Langenfeld, Neustadt an der Aisch, Ipsheim, Bad Windsheim, Markt Nordheim, Weigenheim, Ippesheim, Willanzheim und Iphofen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründung Sugenheims erfolgte auf fränkischem Lehnsgebiet im 9. Jahrhundert. Von den Lehnsherren Castell und Hohenlohe erwarben die Freiherrn von Seckendorff nach und nach einen geschlossenen Herrschaftskomplex und errichteten ein Schloss. Die um 1600 neu gebauten drei Flügel umfassende Schlossanlage mit dem von einer malerischen Galerie geschmückten kleinen Innenhof und vier massiven Ecktürmen lässt heute noch etwas von dem Charakter der ausgedehnten reichsunmittelbaren Adelsherrschaft spüren, die zum Fränkischen Ritterkreis gehörte. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges ließen sich hier zahlreiche protestantische Glaubensvertriebene aus Österreich nieder und trugen maßgeblich zum Wiederaufbau bei.[9] Im Jahre 1796 wurde Sugenheim von preußischen Truppen eingenommen und an das Königreich Preußen angegliedert. 1810 kam es zum Königreich Bayern und stieg durch Zunahme der Bevölkerung zum Markt auf. Bis 1848 war Sugenheim Sitz adliger Mediatgerichsbarkeit. Hans Hubert Hofmann: Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands .Bayern. 3. Aufl. Stuttgart 1981, S. 727.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Deutenheim, Ezelheim, Ingolstadt, Krassolzheim, Krautostheim und Neundorf eingegliedert.[10] Am 1. Mai 1978 kam Ullstadt hinzu.[11]

Politik[Bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung (Vergleich zur Wahl 2002):

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter rotem Schildhaupt in Silber ein schlingenförmig gebogener und außen mit je vier Blättern besetzter roter Lindenzweig.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Altes Schloss Sugenheim (Spielzeugmuseum)
  • Spielzeugmuseum im alten Schloss
  • Heimatmuseum in der ehemaligen Schafsscheune

Landwirtschaftliche Geräte, Haushaltsgegenstände, ein Postschalter, eine Schusterei, jede Menge Werkzeug aus alter Zeit und vieles mehr, die Sammlung betreut der örtliche Heimat- und Gartenbauverein. Öffnung immer am Tag des Offenen Denkmals am 2. Sonntag im September und auf Anfrage.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Evangelische Markgrafenkirche St. Erhard
  • Altes und Neues Schloss
  • Ehegrundschule Sugenheim
  • Haus der Vereine

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Schlossgarten im englischen Stil

Sport[Bearbeiten]

  • RSV Sugenheim 1947 e. V.
Der RSV Sugenheim besteht aus mehreren Abteilungen. Hierzu gehören Fußball, Gymnastik, Karate und Tennis. Die erste Mannschaft der Fußballabteilung spielt zurzeit in der Kreisklasse 1. Der Vorstand besteht aus Gerhard Billmann, Thomas Loy und Jürgen Gackstetter. Der Verein feierte im Jahr 2012 mit einem Beatabend und dem VG-Turnier sein 65-jähriges Bestehen.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Marktes[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die mit dem Markt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120410/195640&attr=OBJ&val=1476
  3. siehe zu Deutenheim: Hermann Rölz, Deutenheim, in: Graf Jesko zu Dohna und Robert Schuh (Hrsg.): Auf den Spuren der Fürsten zu Schwarzenberg, Scheinfeld 2006, S. 62–63
  4. siehe zu Ingolstadt: Hermann Rölz, Ingolstadt, in: Graf Jesko zu Dohna und Robert Schuh (Hrsg.): Auf den Spuren der Fürsten zu Schwarzenberg, Scheinfeld 2006, S. 66
  5. siehe zu Krassolzeim: Friedhelm Gleiß, Krassolzheim, in: Graf Jesko zu Dohna und Robert Schuh (Hrsg.): Auf den Spuren der Fürsten zu Schwarzenberg, Scheinfeld 2006, S. 68–69
  6. siehe zu Krautostheim: Hermann Rölz, Krautostheim, in: Graf Jesko zu Dohna und Robert Schuh (Hrsg.): Auf den Spuren der Fürsten zu Schwarzenberg, Scheinfeld 2006, S. 64–65
  7. siehe zu Suggenheim: Gerhard Rechter, Suggenheim, in: Graf Jesko zu Dohna und Robert Schuh (Hrsg.): Auf den Spuren der Fürsten zu Schwarzenberg, Scheinfeld 2006, S. 58–61
  8. siehe zu Ullstadt: Gerhard Rechter, Ullstadt, in: Graf Jesko zu Dohna und Robert Schuh (Hrsg.): Auf den Spuren der Fürsten zu Schwarzenberg, Scheinfeld 2006, S. 54–57
  9. Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch. Nürnberg 2012 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 27), passim. ISBN 978-3-929865-32-5
  10.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 565.
  11.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sugenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien