Uehlfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Uehlfeld
Uehlfeld
Deutschlandkarte, Position von Uehlfeld hervorgehoben
49.66666666666710.716666666667278Koordinaten: 49° 40′ N, 10° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Uehlfeld
Höhe: 278 m ü. NN
Fläche: 31,23 km²
Einwohner: 3032 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91486
Vorwahl: 09163
Kfz-Kennzeichen: NEA
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 167
Marktgliederung: 13 Ortsteile
Adresse der Marktverwaltung: Rosenhofstraße 6
91486 Uehlfeld
Webpräsenz:
Bürgermeister: Helmut Praus (Freie Wählergr. Bürgerblock)

Uehlfeld ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Lonnerstadt, Höchstadt an der Aisch, Weisendorf, Dachsbach, Gutenstetten, Münchsteinach, Vestenbergsgreuth.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Der Markt hat 13 Ortsteile:

  • Uehlfeld
  • Demantsfürth
  • Egelsbach
  • Eselsmühle
  • Gottesgab
  • Hohenmühle
  • Nonnenmühle
  • Peppenhöchstädt
  • Rohensaas
  • Schornweisach
  • Tragelhöchstädt
  • Voggendorf
  • Wallmershof

[Bearbeiten] Geschichte

Uehlfeld entstand vermutlich im 6. Jahrhundert, also in der Zeit, als sich die Franken nach Osten ausbreiteten und auch den Aischgrund in Besitz nahmen. Vermutlich stand eine der sieben Slawenkirchen, die Karl der Große im Aischgrund gründete, in Uehlfeld.

Die erste urkundliche Erwähnung Uehlfelds datiert aus dem Jahr 1123. Der Ort wurde damals mit Oulentevelt bezeichnet. Später wurde daraus Ulletenvelt (1127), Uelevelt (1154), Ulfeldium (1158) oder Ulefelt (1181).

Uehlfeld ist, wie andere Orte auch, mehrfach durch große Brände heimgesucht worden. Der letzte große Brand hat sich 1888 ereignet.

Auch Kriege haben in Uehlfeld ihre Spuren hinterlassen. Im Bauernkrieg (1524-1525) wurde das bis dahin existierende Schloß vernichtet. Der Zweite Markgrafenkrieg (1552) vernichtete die Ortsteile Nonndorf und Rothenberg, die anschließend nicht mehr aufgebaut wurden. Der 30jährige Krieg hat mit dem kaiserlichen Oberst Kehraus[1] seine Spuren hinterlassen, dessen Truppen den Ort plünderten und niederbrannten.

Im Jahr 1649 wurde dem Ort der 1612 in Baudenbach geborene Pfarrer Veit-vom-Berg als Seelsorger zugeteilt. Er hielt seine Antrittsrede vor 31 Zuhöreren (10 Männer, 15 Frauen, 6 Kinder), den letzten Einwohnern nach einer entbehrungsreichen Zeit. Vor dem Krieg hatte Uehlfeld über 600 Einwohner. Veit-vom-Berg blieb bis zu seinem Tode 1675 in Uehlfeld. Heute ist die Grund- und Hauptschule sowie eine Straße nach ihm benannt.

Die Bevölkerungszahl erreichte erst wieder Mitte des 19. Jahrhunderts die Zahl 600. Bis zu dieser Zeit kamen viele jüdischen Händler als Neubürger nach Uehlfeld, so daß sich in dem Ort Handel und Gewerbe entwickelten. Die Juden errichteten eine Synagoge, eine Schule und legten einen Friedhof an, dessen Grabsteine heute noch zu sehen sind.[2]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Marktgemeinderat

Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder; die Sitzverteilung ergibt sich folgendermaßen (Stand: Kommunalwahl vom 2. März 2008):

[Bearbeiten] Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten; vorne geviert von Silber und Schwarz, hinten in Gold zwei von Rot und Silber geschachte Balken.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Torhaus über der B 470

[Bearbeiten] Verkehr

Die Marktgemeinde Uehlfeld liegt direkt an der Bundesstraße 470.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Von Kronach nach Nördlingen, Seite 117, Fußnote 73
  2. Geschichte Uehlfelds

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Uehlfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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