Scheinfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Scheinfeld
Scheinfeld
Deutschlandkarte, Position der Stadt Scheinfeld hervorgehoben
49.66666666666710.466666666667304Koordinaten: 49° 40′ N, 10° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Scheinfeld
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 45,12 km²
Einwohner: 4583 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91443
Vorwahlen: 09162, 09167 (Erlabronn)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 161
Stadtgliederung: 18 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 3
91443 Scheinfeld
Webpräsenz: www.scheinfeld.de
Bürgermeister: Claus Seifert (SPD)
Lage der Stadt Scheinfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Landkreis Fürth Landkreis Ansbach Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bamberg Gerhardshofen Bad Windsheim Baudenbach Burgbernheim Burghaslach Dachsbach Diespeck Dietersheim Emskirchen Ergersheim (Mittelfranken) Gallmersgarten Gollhofen Gutenstetten Hagenbüchach Hemmersheim Illesheim Ippesheim Ipsheim Langenfeld (Mittelfranken) Marktbergel Markt Erlbach Markt Nordheim Markt Taschendorf Münchsteinach Neuhof an der Zenn Neustadt an der Aisch Oberickelsheim Obernzenn Osing (Freimarkung) Simmershofen Sugenheim Trautskirchen Uehlfeld Uffenheim Weigenheim Wilhelmsdorf (Mittelfranken) Scheinfeld OberscheinfeldKarte
Über dieses Bild
Nordostansicht
Ostansicht

Scheinfeld ist eine Stadt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt am Südwestabfall des Steigerwaldes.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Scheinfeld hat 18 Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Oberscheinfeld, Burghaslach, Markt Taschendorf, Baudenbach, Langenfeld, Sugenheim und Markt Bibart.

Geschichte[Bearbeiten]

Am Ende des 8. Jahrhunderts wurde der Ort erstmals als Scegifeldum erwähnt. Für Scheinfeld und seine Gemeindeteile sowie für Oberscheinfeld finden sich die Schreibungen des Ortsnamens in zahlreichen, meist unveröffentlichten archivalischen Quellen, die im Historischen Ortsnamenbuch für den ehemaligen Landkreis Scheinfeld nachgewiesen sind. Die Belege und die Namenserklärungen in diesem Buch gehen auf historische (Besitz- und Lehensverhältnisse) und geographische (Lage, Landwirtschaft) Umstände ein; dabei ist die Namensdeutung für Scheinfeld und Oberscheinfeld nicht einfach – zu den spitz zulaufenden Feldern oder zu den Feldern eines Skago.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Scheinfeld zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete am 28. April 1946 ein DP-Lager zur Unterbringung von Vertriebenen (so genannter Displaced Persons, DPs) ein. Die Bewohner kamen aus dem DP-Lager Regensburg und stammten ausschließlich aus Litauen. Das Lager wurde von dem Team 569 der UNRRA betreut und 1949 aufgelöst. Als Zahlungsmittel wurde innerhalb des Lagers ein spezielles zweisprachiges (englisch/litauisch) Lagergeld verwendet.

Dieses Lager war ursprünglich durch den Reichsarbeitsdienst im Jahre 1934 errichtet worden. Bestandteile dieses Lagers bilden heute noch den sogenannten Altbau des Scheinfelder Gymnasiums sowie die Scheinfelder Stadthalle namens Wolfgang-Graf-Halle. Die übrigen Barackenbauten des ursprünglichen Lagers wurden 1993 im Zuge des Neubaus der Dreifachsporthalle abgerissen.

Bis zum 30. Juni 1972 war Scheinfeld Zentralort des gleichnamigen Landkreises.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1866 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schwarzenberg eingegliedert. Anlässlich der Gebietsreform in Bayern kamen am 1. Januar 1972 Burgambach, Erlabronn, Grappertshofen, Oberlaimbach, Schnodsenbach und Thierberg sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Kornhöfstadt hinzu.[3] Ruthmannsweiler und Unterlaimbach folgten am 1. Januar 1976.[4]

Politik[Bearbeiten]

Stadtratswahl 2008[5]
Wahlbeteiligung: 70,28 %
 %
50
40
30
20
10
0
40,60 %
31,25 %
28,15 %

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat hat 16 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Stadt pflegt Partnerschaften mit Beaulieu-sur-Dordogne in Frankreich und der Stadt Grünhain-Beierfeld in Sachsen.

Verwaltungsgemeinschaft[Bearbeiten]

Zur Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld gehören neben der Stadt Scheinfeld auch die vier Marktgemeinden Markt Bibart, Markt Taschendorf, Oberscheinfeld und Sugenheim sowie die Gemeinde Langenfeld.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stadttor

Musik[Bearbeiten]

  • Schwarzenberger Schlosskonzerte für Freunde der klassischen Musik

Bauwerke[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Scheinfeld ist Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.

Bildung[Bearbeiten]

  • Grund- und Mittelschule
  • Private Real- und Fachoberschule Schloss Schwarzenberg
  • Gymnasium Scheinfeld
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum (BSZ) Scheinfeld; für die Fachrichtungen Ernährung und Versorgung, Kinderpflege, Sozialpflege und Agrarwirtschaft
  • Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe
  • Krankenpflegeschule Scheinfeld
  • Bildungshaus Kloster Schwarzenberg

Unternehmen[Bearbeiten]

  • Der Sportartikelhersteller Adidas hat in Scheinfeld seine einzige deutsche Produktionsstätte. Unter anderem werden dort auch Maßanfertigungen für Spitzensportler hergestellt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Scheinfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120410/195640&attr=OBJ&val=1474
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 565.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.
  5. http://www.kreis-nea.de/komxpress/DynDox/758A10B4-5789-4DEA-A7BF-175EBCBF6814/Stadtratswahl%20Scheinfeld%202008.pdf