Gerhardshofen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Uehlfeld | |
| Höhe: | 288 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,2 km² | |
| Einwohner: |
2546 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 94 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91466 | |
| Vorwahl: | 09163 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 75 125 | |
| Gemeindegliederung: | 14 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Marktplatz 1 91466 Gerhardshofen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Mönius (Bürgerliste) | |
| Lage der Gemeinde Gerhardshofen im Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim | ||
Gerhardshofen ist eine Gemeinde im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, Mittelfranken. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt im unteren Aischgrund.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Dachsbach, Weisendorf, Oberreichenbach, Emskirchen, Diespeck und Gutenstetten.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde hat 14 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort[3] verdankt seine Entstehung wohl der fränkischen Besiedlung des 9. Jahrhunderts und ist somit eine karolingische Gründung.
Die ersten schriftlichen Nachrichten über den Ortsnamen stammen aus dem Jahr 1235. Ein Heinrich Neze von Gerhardshofen wurde in zwei Urkunden des Nürnberger Burggrafen genannt. Als erster nichtadeliger Bürger wurde 1304 ein Conrad Stahel genannt.
Im Ersten Markgrafenkrieg (1449–1450) raubten die Nürnberger 118 Kühe und 17 Ackerpferde aus Gerhardshofen und Dachsbach.
Die 1535 bestehenden 53 Güter gehörten zum Rittergut Brunn, zu den markgräflichen Ämtern Dachsbach und Neustadt an der Aisch sowie den Klosterämtern Birkenfeld und Münchsteinach. Im Dreißigjährigen Krieg wurden fast alle Häuser zerstört, auch die Kirche brannte aus. 1697 waren bereits wieder 44 Höfe vorhanden, deren Zahl bis 1792 auf 57 anstieg.
Zwar gehörte der Ort zum Hochgericht Dachsbach, doch die Herrschaft Brunn übte dieses Recht auf ihren Gütern selbst aus.
Eine Kirche wurde wahrscheinlich bereits um 1450 zerstört, die Grundsteinlegung für einen Neubau erfolgte 1471, eingeweiht wurde der Neubau 1481. Die großen Bauschäden des Dreißigjährigen Krieges waren erst Ende des 17. Jahrhunderts wieder behoben. Fast einem Neubau gleich kam eine Renovierung 1795 im Stil des Markgräflichen Barocks. Heute stellt das Gotteshaus nach einer erneuten Renovierung ein Schmuckstück im Aischgrund dar.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Birnbaum, Göttelhöf, Kästel und Willmersbach eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Reinhardshofen hinzu.[4]
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:
- CSU/Freie Wähler 4 Sitze (Wahl 2002: 5)
- Wahrheit und Gerechtigkeit 3 Sitze (5)
- Aktiv in die Zukunft 2 Sitze (2)
- Altes bewahren-Zukunft gestalten 1 Sitz (1)
- Mitbestimmen-Mitgestalten 1 Sitz (1)
- Bürgerliste 2 Sitze (0)
- Jungwähler 1 Sitz (0)
Wappen [Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Rot und Silber, oben ein wachsender silberner Löwe, unten schräg gekreuzt ein schwarzer Schlüssel und ein gestürztes schwarzes Schwert.
Der Löwenrumpf entstammt dem Wappen der ausgestorbenen Bleymann von Laufenberg, die sich im 17. Jahrhundert um die Orte Birnbaum und Gerhardshofen sowie um die Kirche selbst verdient machten. Die Rot-Silber-Tingierung bezieht sich auf ältere Besitzverhältnisse des Hochstifts Würzburg, das im 14. Jahrhundert Güter und Zehnten in den genannten Orten besaß. Schwert und Schlüssel als Attribute von St. Peter und Paul weisen auf die evangelische Kirche gleichen Namens in Gerhardshofen hin, die als örtliches Wahrzeichen anzusehen ist. Mit den Farben Silber und Schwarz wird auf die Wappenfarbe der zollerischen Markgrafen Ansbach-Bayreuth hingedeutet, die Landesherren für das heutige Gemeindegebiet waren.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Musik [Bearbeiten]
- Männergesangverein "Eintracht" Gerhardshofen
- Jugendband "Evangelica"
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Gerhardshofen
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Kirchweih in Gerhardshofen jeweils am vorletzten Sonntag im August.
- Jährlich wechseln sich das Dorffest und die Gewerbeschau ab.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Die Gemeinde gehört zum Tarifgebiet des VGN.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1454&attr=590&modus=automat&tempus=20110609/175435&hodie=20110609/181556
- ↑ Geschichte Gerhardshofens
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 536
Weblinks [Bearbeiten]
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Gemeindefreies Gebiet: Osing