Papenhagen

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der selbständigen Gemeinde Papenhagen in Nordvorpommern. Ein nur sieben Kilometer entfernter Richtenberger Ortsteil trägt ebenfalls den Namen Papenhagen.


Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Papenhagen führt kein Wappen
Papenhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Papenhagen hervorgehoben
54.1512.98333333333314Koordinaten: 54° 9′ N, 12° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Franzburg-Richtenberg
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 20,84 km²
Einwohner: 547 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18510
Vorwahl: 038325
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 062
Adresse der Amtsverwaltung: Ernst-Thälmann-Str. 71
18461 Franzburg
Webpräsenz: www.amt-franzburg-richtenberg.de
Bürgermeisterin: Ilona Kindler
Lage der Gemeinde Papenhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen
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Über dieses Bild

Papenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen und gehört zum Amt Franzburg-Richtenberg mit Sitz in der Stadt Franzburg. Bis zum 1. Januar 2004 war Papenburg Teil des aufgelösten Amtes Kronskamp.

Papenhagen liegt ca. 5 km nordwestlich von Grimmen.

Südlich der Gemeinde verläuft die Bundesautobahn 20. Diese ist über den Anschluss Grimmen-Ost (ca. 8 km) zu erreichen.

Ortsteile[Bearbeiten]

Vor dem Jahr 1648 gehörte Papenhagen zum Herzogtum Pommern. Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Jahr 1815 gehörte die Gegend zu Schwedisch-Pommern und danach zur preußischen Provinz Pommern. Papenhagen war bis 1952 Teil des Landkreises Grimmen und gehörte bis 1990 zum Kreis Grimmen im Bezirk Rostock. Seit 1990 gehört die Gemeinde zum Kreis Grimmen und ab 1994 zum Kreis Nordvorpommern im Land Mecklenburg-Vorpommern.

  • Papenhagen
  • Hoikenhagen
  • Rolofshagen
  • Schönenwalde
  • Sievertshagen
  • Ungnade

Geschichte[Bearbeiten]

Papenhagen

Papenhagen ist dem Namen nach eine frühdeutsche Gründung, die wohl auf das Kloster Neuenkamp (Franzburg) zurückgeht. Mindestens seit Anfang des 19. Jahrhunderts war Papenhagen ein Bauerndorf, noch heute zeigen das die Strukturen des Dorfes mit den auseinanderliegenden einzelnen Gehöften. Mitten im Dorf lag die inzwischen abgerissene Gaststätte. Papenhagen hatte zwei Windmühlen, die noch im 20. Jahrhundert in Betrieb waren. In den Wiesen zwischen Papenhagen und Rolofshagen befand sich das Armenhaus der Gemeinde. Am Ortsausgang in Richtung Hoikenhagen war die Dorfschule.

Rolofshagen

Rolofshagen war ebenfalls eine deutsche Rodungssiedlung, war aber ein Gutsdorf und das Kirchdorf der Gemeinde. Von der frühdeutschen Gründung zeugt noch heute ein sehenswerter Turmhügel mit Wassergraben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Papenhagen

Rolofshagen, Kirchenruine
  • In Sievershagen befindet sich ein kleines Zweiradmuseum.
  • In Rolofshagen befindet sich die Ruine der Dorfkirche Rolofshagen.
  • In Rolofshagen ist ein gut erhaltener Turmhügel mit Wassergraben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Papenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien