Löbnitz (Vorpommern)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Vorpommern-Rügen | |
| Amt: | Barth | |
| Höhe: | 4 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,22 km² | |
| Einwohner: |
642 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 29 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 18314 | |
| Vorwahl: | 038324 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VR | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 73 051 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Teergang 2 18356 Barth |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lothar Seib | |
| Lage der Gemeinde Löbnitz im Landkreis Vorpommern-Rügen | ||
Löbnitz ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Vorpommern-Rügen. Sie liegt südlich von Barth und gehörte bis zum 1. Januar 2005 zum Amt Barth-Land, seitdem ist sie Teil des Amtes Barth.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie und Verkehr
Löbnitz liegt etwa acht Kilometer südlich von Barth. Durch die Gemeinde verläuft die B 105 (Rostock-Stralsund). Im Ort selber zweigt die Straße nach Barth und zur Halbinsel Darß ab. Durch die Gemeinde fließt auch das Flüsschen Barthe.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ortsteil Redebas entstand aus einer Slawensiedlung, die direkt an der Barthe gelegen, als Flussübergang und Schutz diente. Redebas wird im Jahr 1242, Löbnitz im Jahr 1319 und Saatel im Jahr 1374 in einer Verkaufsurkunde erstmals urkundlich erwähnt. Buchenhorst und Kindshagen entstanden im Zuge der deutschen Ostkolonisation im 13. Jahrhundert.
Nach Zugehörigkeit zum Fürstentum Rügen fiel Löbnitz im Jahr 1326 an das Herzogtum Pommern.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Jahr 1815 gehörte die Gegend zu Schwedisch-Pommern und danach zur preußischen Provinz Pommern.
Die Gemeinde war bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Ribnitz-Damgarten im Bezirk Rostock.
[Bearbeiten] Sonstiges
Der Legende nach ist der Name „Löbnitz“ auf den Ritter Godescalcus de Lobenitze zurückzuführen. Der Dichter Ernst Moritz Arndt lebte einige Jahre in Löbnitz.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 29. April 1994 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 31 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.
Blasonierung: „In Gold über einem grünen Schildfuß, darin drei fächerförmig gestellte goldene Ähren, ein rotes Haus, bestehend aus drei stufengiebelförmig angeordneten, von Türmen begrenzten Gebäudeteilen und einem von Türmen begrenzten Eingangsportal mit silberner Tür; die äußeren Gebäudeteile zeigen je zwei, der mittlere Gebäudeteil zeigt insgesamt neun (5:4) silberne Rundbogenfenster; auf dem mittleren Gebäudeteil ein stehender, rot bewehrter silberner Storch mit schwarzem Flügel.“
Das Wappen wurde von dem Barther Wolfgang Sohn gestaltet.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Storchenhaus mit Informationszentrum des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst
- Park und Gutshaus in Löbnitz
- Gedenktafel von Ernst Moritz Arndt
[Bearbeiten] Ortsteile
- Buchenhorst
- Kindshagen
- Löbnitz
- Redebas
- Saatel
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 kB) (Hilfe dazu)
[Bearbeiten] Weblinks
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