Lüdershagen

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der vorpommerschen Gemeinde Lüdershagen, ein Ortsteil der mecklenburgischen Gemeinde Hoppenrade trägt ebenfalls den Namen Lüdershagen


Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lüdershagen führt kein Wappen
Lüdershagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lüdershagen hervorgehoben
54.312.61666666666717Koordinaten: 54° 18′ N, 12° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Barth
Höhe: 17 m ü. NHN
Fläche: 13,94 km²
Einwohner: 581 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18314
Vorwahl: 038227
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 053
Adresse der Amtsverwaltung: Teergang 2
18356 Barth
Webpräsenz: www.amt-barth.de
Bürgermeister: Gerhild Balzer
Lage der Gemeinde Lüdershagen im Landkreis Vorpommern-Rügen
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Über dieses Bild

Lüdershagen ist eine Gemeinde im Westen des Kreises Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde liegt südwestlich von Barth. Bis zum 1. Januar 2005 war die Gemeinde Teil des damaligen Amtes Barth-Land; seitdem gehört sie zum Amt Barth.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Lüdershagen liegt etwa 15 Kilometer östlich von Ribnitz-Damgarten und etwa 10 Kilometer südwestlich von Barth. Südlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 105 (RostockStralsund). Die Gemeinde liegt südlich des Waldgebietes „Gäthkenhäger Wald“.

Ansicht der gotischen Backsteinkirche

Geschichte[Bearbeiten]

Lüdershagen wurde erstmals im Jahr 1278 urkundlich erwähnt. Der Ort ist im Zuge der deutschen Ostkolonisation entstanden. Lokatoren und erste Grundherren waren die von Ploetz; Roloff de Plocech verkaufte seinen Besitz im Jahr 1290 an die Stadt Stralsund.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Jahr 1815 gehörte die Gegend zu Schwedisch-Pommern und danach zur preußischen Provinz Pommern.

Die Gemeinde war bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Ribnitz-Damgarten im Bezirk Rostock.

Bei Restaurierungsarbeiten entdeckten Archäologen in der Dorfkirche Lüdershagen unter dem Ziegelfußboden knapp 300 bis zu 700 Jahre alte Münzen aus Silber und Kupfer.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Lüdershagen

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Heidberg
  • Kronsberg
  • Lüdershagen
  • Lüdershagen-Heide

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Münzschatz im Kirchenfußboden entdeckt
  3. http://www.amt-barth.de/portal/luedershagen/tonnenabschlagen/

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lüdershagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien