Lindholz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Lindholz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lindholz führt kein Wappen
Lindholz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lindholz hervorgehoben
54.0512.714Koordinaten: 54° 3′ N, 12° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Recknitz-Trebeltal
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 39,91 km²
Einwohner: 667 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18334
Vorwahlen: 038320, 038229
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 050
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Marx-Straße 18
18465 Tribsees
Webpräsenz: www.recknitz-trebeltal.de
Bürgermeister: Hartmut Kolschewski
Lage der Gemeinde Lindholz im Landkreis Vorpommern-Rügen
Rostock Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Altenpleen Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Klausdorf (bei Stralsund) Kramerhof Preetz (bei Stralsund) Prohn Saal (Vorpommern) Barth Divitz-Spoldershagen Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Karnin (bei Barth) Kenz-Küstrow Löbnitz (Vorpommern) Lüdershagen Pruchten Saal (Vorpommern) Trinwillershagen Bergen auf Rügen Buschvitz Garz/Rügen Gustow Lietzow Parchtitz Patzig Poseritz Ralswiek Rappin Sehlen Ahrenshoop Born a. Darß Dierhagen Prerow Wieck a. Darß Wustrow (Fischland) Franzburg Glewitz Gremersdorf-Buchholz Millienhagen-Oebelitz Papenhagen Richtenberg Splietsdorf Velgast Weitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) Wendisch Baggendorf Elmenhorst (Vorpommern) Sundhagen Wittenhagen Baabe Gager Göhren (Rügen) Lancken-Granitz Middelhagen Sellin Thiessow Zirkow Groß Kordshagen Jakobsdorf Kummerow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Neu Bartelshagen Niepars Pantelitz Steinhagen (Vorpommern) Wendorf Zarrendorf Altenkirchen (Rügen) Breege Dranske Glowe Lohme Putgarten Sagard Wiek (Rügen) Bad Sülze Dettmannsdorf Deyelsdorf Drechow Eixen Grammendorf Gransebieth Hugoldsdorf Lindholz Tribsees Ahrenshagen-Daskow Schlemmin Ribnitz-Damgarten Semlow Altefähr Dreschvitz Dreschvitz Gingst Hiddensee Kluis Neuenkirchen (Rügen) Neuenkirchen (Rügen) Rambin Samtens Schaprode Schaprode Trent (Rügen) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Binz Grimmen Marlow Putbus Putbus Sassnitz Stralsund Stralsund Süderholz Zingst Zingst ZingstKarte
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Lindholz ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde liegt etwa vierzig Kilometer östlich von Rostock im Amt Recknitz-Trebeltal. Die Gemeinde wurde durch den Zusammenschluss der Gemeinden Breesen, Böhlendorf und Langsdorf am 13. Juni 2004 gebildet.[2]

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Lindholz liegt etwa sieben Kilometer südwestlich von Tribsees und südlich von Bad Sülze. Die durch das Gemeindegebiet verlaufende A 20 ist über die Anschlussstellen Bad Sülze und Tribsees (beide etwa sechs Kilometer entfernt) zu erreichen. Das Gemeindegebiet liegt zwischen den Niederungen der Trebel und der Recknitz, welche grob gesehen auch die West- und Ostgrenze bilden. Im Gemeindegebiet befinden sich mehrere kleine Waldgebiete, wie das Eichholz bei Böhlendorf. Im Osten, im Tal der Trebel, befindet sich das Naturschutzgebiet Sülzer Salinenmoor.

Geschichte[Bearbeiten]

Breesen wurde 1232 und Böhlendorf 1298 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1820 wurde an Breesen der Ort Carlsthal, mit dessen Glashütte angeschlossen, 1950 folgt der Ort Tangrim. Erst seit 1976 ist der Ort an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen. Böhlendorf war 500 Jahre bis zum Jahr 1945 Familienbesitz der Familie von Kardorf. Langsdorf trug vor 1816 den Namen Paß. Der Großherzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg benannte 1816 den Ort zu Ehren des Hofrats und Lehrers Karl Christian von Langsdorf „Langsdorf“. Früher wurde in der Gegend Torf gewonnen, heute wird hier Kies gefördert.

Bis zum Jahr 1925 gehörte Lindholz zum Amt Rostock in Mecklenburg-Schwerin, dann zum Kreis Rostock dessen Bezeichnung im Jahr 1939 in Landkreis Rostock geändert wurde. Nach der Gebietsreform von 1952 gehörte sie bis 1994 zum Kreis Ribnitz-Damgarten im Bezirk Rostock.

Bauwerke[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Lindholz

  • Bei Tangrim existieren die Reste einer spätmittelalterlichen Turmhügelburg, einer Grenzbefestigung an der Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Ortsteile von Lindholz sind Böhlendorf, Breesen, Carlsthal, Eichenthal, Langsdorf, Nütschow, Schabow und Tangrim.

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen[Bearbeiten]

  • Karl Seemann (1886–1943), NSDAP-Ortsgruppenleiter in Böhlendorf von 1931 bis 1934

Literatur, Quellen und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  3. Zur Troposhärenfunkzentrale 301: vgl. Bunker Wollenberg
  4. Bunker 302

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lindholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien