Neuenkirchen (Rügen)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Vorpommern-Rügen | |
| Amt: | West-Rügen | |
| Höhe: | 3 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,87 km² | |
| Einwohner: |
307 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 13 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 18569 | |
| Vorwahl: | 038309 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VR, GMN, NVP, RDG, RÜG | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 73 059 | |
| Gemeindegliederung: | 13 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Dorfplatz 2 18573 Samtens |
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| Bürgermeister: | Dirk Rogge | |
| Lage der Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Vorpommern-Rügen | ||
Neuenkirchen ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt West-Rügen mit Sitz in der Gemeinde Samtens verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Neuenkirchen liegt etwa zwanzig Kilometer nordwestlich von Bergen auf Rügen. Sie liegt auf zwei Halbinseln Liddow und Lebbin, zwischen Lebbiner Bodden, Tetzitzer See und dem Großen Jasmunder Bodden.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
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Geschichte [Bearbeiten]
- Neuenkirchen
Neuenkirchen wird erstmals im Jahr 1318 als „Nygenkerke“ erwähnt.
Der Ort war bis 1326 Teil des Fürstentums Rügen und danach des Herzogtums Pommern. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 wurde Rügen und somit auch das Gebiet von Neuenkirchen ein Teil von Schwedisch-Pommern. Im Jahr 1815 kam Neuenkirchen als Teil von Neuvorpommern zur preußischen Provinz Pommern.
Seit 1818 gehörte Neuenkirchen zum Kreis bzw. Landkreis Rügen. Nur in den Jahren von 1952 bis 1955 war es dem Kreis Bergen zugehörig. Die Gemeinde gehörte danach bis 1990 zum Kreis Rügen im Bezirk Rostock und wurde im selben Jahr Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der seit 1990 wieder so bezeichnete Landkreis Rügen ging 2011 im Landkreis Vorpommern-Rügen auf.
- Grubnow
Bei Grubnow liegt der sogenannte Hoch Hilgor, ein Berg mit schöner Rundumsicht. Um den Berg gibt es folgende Geschichte:
Hoch Hilgor: hil=hillig (german.), heilig; gor=Berg (slaw.) Die Germanen schufen sich Orientierungshilfen, die durch Feuerlohen (heilige Feuer) sichtbar gemacht wurden und durch die ein förmliches Liniensystem für ein Signal- und Nachrichtenwesen entstand. So ergibt sich eine Verknüpfung von Wall- und Fluchtburgen mit germanischen Heiligtümern. Diese Linien sind genau nach Osten und Norden orientiert. Beide Himmelsrichtungen spielten im religiösen Kult der Germanen eine große Rolle. Eine solche heilige Ortung soll auch der Hoch Hilgor sein.
Mit 43,8 m höchste Erhebung einer Hügelkette; bewaldet. 1992/93 wurde hier ein 15,5 m hoher Holzturm errichtet, um den ungestörten Ausblick auf die ganze Insel zu ermöglichen. Schon in Grümbkes Reisebeschreibungen 1805 wurde die hervorragende Aussicht beschrieben.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Backsteinkirche Maria Magdalena zwischen 1380 und 1450 erbaut mit der ältesten Kirchenglocke Rügens
- Trakehnergestüt Gut Tribbevitz
- neugotisches Herrenhaus Gut Tribbevitz
- Historisches Herrenhaus Gut Grubnow
- Aussichtspunkt Hoch Hilgor mit Grümbke-Turm
- Naturschutzgebiet Neuendorfer Wiek mit Insel Beuchel (Vogelinsel mit Seevögeln und Adler)
- Naturschutzgebiet Tetzitzer See mit Halbinsel Liddow und Banzelvitzer Berge (Kranich- und Gänserastplatz)
- Aussichtspunkt Rodeliner Berg am Tetzitzer See mit Blick auf den Großen Jasmunder Bodden sowie wertvoller Trockenrasenfauna
- Aussichtspunkt bei Moritzhagen (Vogelrastplatz)
- Aussichtspunkt Laaser Berge
- Kulturgut Liddow als Ausstellungs- und Projektwerkstatt
- Hafendorf Vieregge
- Ehemaliger Militärstützpunkt der NVA bei Moritzhagen
Verkehrsanbindung [Bearbeiten]
Nach Neuenkirchen führt eine etwa neun Kilometer lange Straße, die von der Landesstraße 30 zwischen Gingst und Trent im Kluiser Ortsteil Silenz abzweigt. Die Entfernung zur Stadt Bergen auf Rügen beträgt zwanzig Kilometer. In Bergen befindet sich auch der nächste Bahnhof.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden am 31.12.2011 (XLS) (Hilfe dazu)
Weblinks [Bearbeiten]
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