Russische Seekriegsflotte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Russische Marine)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Russische Seekriegsflotte

(ru: Военно-Морской Флот Российской Федерации)

Emblem of the Военно-Морской Флот Российской Федерации.svg
Emblem der Russischen Seekriegsflotte
Aufstellung 17. Januar 1992
Land Flag of Russia.svg Russland seit Januar 1992
Streitkräfte Russische Streitkräfte
Teilstreitkraft Russische Seekriegsflotte
Truppengattung Seestreitkräfte
Typ Teilstreitkraft
Grobgliederung Nordflotte
Pazifikflotte
Schwarzmeerflotte
Baltische Flotte
Kaspische Flottille
Marineflieger
Marineinfanterie
Küstenartillerie
Stärke 133.000 (im Jahre 2005)
Kommandeur
Befehlshaber Admiral[1] Wiktor Wiktorowitsch Tschirkow[2]
Insignien
Marineflagge Naval Ensign of Russia.svg
Gösch Naval Jack of Russia.svg

Die Russische Seekriegsflotte (russisch Военно-Морской Флот Российской Федерации – ВМФ России/ Transkription Wojenno-Morskoi Flot Rossiskoi Federazii – WMF Rossii – wörtlich: Kriegs-See Flotte der Russischen Föderation – KSF Russlands) ist eine der sechs Teilstreitkräfte der Russischen Streitkräfte seit 1992. Die internationale Bezeichnung für ein Schiff der Russischen Seekriegsflotte ist „RFS“-„Russian Federation Ship“ (Schiff der Russischen Föderation).

Die gegenwärtige russische Seekriegsflotte entstand, als am Ende des Kalten Krieges nach der Auflösung der Sowjetunion im Dezember 1991 die Sowjetische Seekriegsflotte geteilt wurde – in jene Russlands und in die Ukrainische Marine.

Die Russische Seekriegsflotte besteht zum Großteil aus den früheren sowjetischen Seestreitkräften.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprung bis 1917[Bearbeiten]

Die ersten slawischen Flotten bestanden aus kleinen Segelschiffen und Ruderbooten, die seetüchtig und fähig waren, in Flussbetten zu navigieren. Vom 9. bis ins 12. Jahrhundert gab es Flotten des Kiewer Rus, die aus hunderten Schiffen mit einem, zwei oder drei Masten bestanden. Mithilfe dieser Fluss- und Seeflotten zugleich unternahmen die Russen über den Dnepr Feldzüge nach Konstantinopel und über die Wolga in den Kaspischen Raum. Die Bürger von Nowgorod waren bekannt dafür, dass sie Feldzüge in der Ostsee führten (z. B. die Belagerung von Sigtuna 1187) Ladja (russisch: ладья, „Meereschiff“) war ein typisches Boot der Armee von Nowgorod (Länge: 30 m, Breite: 5–6 m, 2 oder 3 Masten, bewaffnet mit Rammböcken und Katapulten, Besatzung: 50–60 Mann). Es gab auch kleinere Segel- und Ruderboote, z. B. die Uschkuis (ушкуи) zum Segeln in Flüssen, Seen und Schären, Kotschis (кочи) und Nosads (носады), die man zum Transport von Frachten nutzte.

Im 16. und 17. Jahrhundert nutzten die Kosaken für ihre Feldzüge gegen Tataren und Turkvölker Segel- und Ruderboote. Die Saporoger Kosaken nannten diese Boote entweder Tschaika (чайка, „Möwe“) oder Tscheln (челн). Die Don-Kosaken nannten sie Strugs (струг). Diese Boote konnten bis zu 80 Mann transportieren.

Das Zarentum Russland kämpfte seit dem 16. Jahrhundert um einen Zugang zur Ostsee, zum Schwarzen Meer und zum Asowschen Meer. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts hatten die Russen einige Erfahrungen bei der Nutzung von Flussschiffen zusammen mit Landstreitkräften. Von 1667 bis 1669 versuchten die Russen, auch Marineschiffe zu bauen, um die Handelswege entlang der Wolga zu verteidigen, die ins Kaspische Meer fließt. 1668 bauten sie die Orjol (Орёл, Adler), ein Schiff mit 26 Kanonen, eine Yacht und einige Ruderboote.

Das blau-weiß quer-gestreifte baumwollene traditionelle Unterhemd der Matrosen heißt Telnjaschka.

Russische Seekriegsflotte ab 1991[Bearbeiten]

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und den raschen Kürzungen im Wehretat geriet die neue russische Seekriegsflotte in eine schwere Finanzkrise, unter der die gesamte Einsatzbereitschaft litt. Zwar wurden noch bis 1997 U-Boote und vereinzelt Überwasserschiffe in Dienst gestellt, doch der Sold für die Besatzungen blieb häufig aus. Schiffe gingen teils zur Instandsetzung ins Dock und blieben dort. Ab 1992 unterstützen die USA personell wie auch finanziell Russland beim Abwracken von ehemals sowjetischen Atom-U-Booten; zerstört wurden hierbei ein U-Boot von Projekt 667A und sechs U-Boote von Projekt 667B.

Nachdem Wladimir Putin im Jahr 2000 als Präsident vereidigt wurde, besserte sich die Lage. Auch nach dem Unglück von K-141 Kursk wurden erhebliche Summen in Krisentraining und Modernisierung investiert.

Seit 2006 verfolgt Russland einen Ausbau vor allem seiner strategischen und technischen Fähigkeiten. Bis 2026 soll die zweitgrößte Flugzeugträgerflotte der Welt mit sechs Flugzeugträgerkampfgruppen entstehen. Zudem befanden sich ab 2007 zunehmend Detachments auf offener See im Atlantik, Pazifik und im Mittelmeer; weiterhin werden zunehmend Seemanöver abgehalten.

2008 operierte die russische Seekriegsflotte mehrmals in den Weltmeeren. So nahm sie in der Karibik an einer gemeinsamen Übung mit der venezolanischen Marine teil und passierte erstmals seit 1944 wieder den Panamakanal. Weitere Flottenbesuche fanden in Nicaragua und Kuba statt. Seit 2008 betreibt die russische Seekriegsflotte einen Stützpunkt in der syrischen Marinebasis Tartus.[3]

Neue Bauprogramme und Reaktivierungen[Bearbeiten]

Die Stereguschtschi-Klasse, die neuen strategischen U-Kreuzer der Borei-Klasse, die konventionellen U-Boote der Lada-Klasse und die Mehrzweckkampfschiffe der Admiral-Gorschkow-Klasse sowie die Stealth-Kanonenboote der Bujan-Klasse sind die wichtigsten Programme des russischen Militärschiffbaus und bedeuten einen deutlichen Technologiesprung. Auch sollen stillgelegte Einheiten der Flotte zukünftig modernisiert und wieder in den aktiven Dienst zurückgeholt werden. Im September 2009 meldete die russische Presse, dass geplant sei, die Admiral Lasarew und die Admiral Nachimow wieder in Dienst zu stellen.[4] Im September 2011 wurden weitere Details der geplanten Modernisierung bekannt. Demnach sollten alle vier Kreuzer überholt und auch die drei eingemotteten Einheiten wieder in Dienst gestellt werden. Im Zuge der Überholung solle eine deutliche Kampfwertsteigerung erfolgen, die neben dem Austausch der Bordelektronik und der Waffenleitsysteme auch eine Neuarmierung mit modernen Lenk- und Abwehrwaffen umfassen sollte. Als erste Einheit sollte die Admiral Nachimow 2015 wieder in Dienst gestellt werden. Insgesamt sollen 44 U-Boote, 36 Fregatten, 28 Korvetten, 18 Kreuzer, 24 Zerstörer und 7 Flugzeugträger bis 2020 in Dienst gestellt werden.[5] Bis 2017Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren soll auch das aufgelegte K-239 „Karp“ der Sierra-I-Klasse modernisiert und wieder in aktiven Dienst gestellt werden.[6][7]

Auftrag[Bearbeiten]

Die russische Seekriegsflotte hat folgende Aufgabenstellungen:[8]

  • Die Abschreckung vom Einsatz militärischer Gewalt oder der Androhung militärischer Gewalt gegen die Russische Föderation.
  • Militärischer Schutz der territorialen Integrität der Russischen Föderation über die Landmasse und territoriale Gewässer hinaus bis in internationale Gewässer.
  • Militärischer Schutz der Freiheit der Meere.
  • Aufbau und Sicherstellung des Schutzes wirtschaftlicher Aktivitäten der Russischen Föderation auf den Ozeanen.
  • Sicherstellung der Präsenz der Seekriegsflotte der Russischen Föderation auf den Meeren.
  • Teilnahme an militärischen, friedenssichernden und humanitären Einsätzen, die den Interessen der Russischen Föderation entsprechen und von der Weltgemeinschaft ausgeführt werden.

Organisation[Bearbeiten]

Das Hauptquartier der Marine befindet sich seit 2012 wieder im historischen Admiralitätsgebäude „Admiralteistwo“ in Sankt Petersburg, wo sich bis zum Umzug 1925 nach Moskau schon das Hauptquartier der Vorgängermarinen befunden hatte.

Oberbefehlshaber[Bearbeiten]

Seit 1992 wurden die nachstehenden Offiziere zum Oberbefehlshaber der Russischen Seekriegsflotte berufen.

Nr. Name, Rangbezeichnung Bild Amtsbeginn Amtsende
5 Wiktor Wiktorowitsch Tschirkow
Admiral (OF-8)
Vizeadmiral bis 2012
Victor Tchirkov 21 feb 2011.jpg 2012 ---
4 Wladimir Sergejewitsch Wyssozki
Admiral (OF-8)
Медведев, Высоцкий, Сердюков.jpeg 2007 2012
3 Wladimir Wassiljewitsch Massorin
Flottenadmiral (OF-9)
Admiral bis 2006
VladimirMasorin.jpg 2005 2007
2 Wladimir Iwanowitsch Kurojedow
Flottenadmiral
Admiral bis 2000
Vladimir Kuroyedov.jpg 1997 2005
1 Felix Nikolajewitsch Gromow
Flottenadmiral
Admiral bis 1996
1992 1997

Chef des Hauptstabes[Bearbeiten]

Seit 1992 wurden die nachstehenden Offiziere zum Chef des Hauptstabes der Russischen Seekriegsflotte berufen.

Nr. Name Bild Amtsbeginn Amtsende
7 A.A. Tatarinow
Admiral (OF-8)
2009 ----
6 M.L. Abramow
Admiral (OF-8)
2005 2009
5 W.W. Massorin
Admiral (OF-8)
VladimirMasorin.jpg 2005
4 W.A. Krawtschenko
Admiral (OF-8)
1998 2005
3 W.I. Kurojedow
Admiral (OF-8)
Vladimir Kuroyedov.jpg 1997
2 I.N. Chmelnow
Admiral (OF-8)
1996 1997
1 W.J. Seliwanow
Admiral (OF-8)
1992 1996

Flotten[Bearbeiten]

Gegliedert ist die Russische Seekriegsflotte in:

Ausrüstung[Bearbeiten]

Folgende Teile des Abschnitts scheinen seit 2013 nicht mehr aktuell zu sein: U-Boote Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Aufgelistet sind alle derzeit aktiven Einheiten.

U-Boote[Bearbeiten]

Die russische Seekriegsflotte betreibt insgesamt 72 U-Boote, davon 11 strategische und über 30 Angriffsboote mit Nuklearantrieb.[9]

Atom-U-Boote mit ballistischen Raketen (SSBN)[Bearbeiten]

Boote dieser Kategorie werden bei der NATO als Ship Submersible Ballistic Nuclear (SSBN) bezeichnet.

Seit 2001 wurde der Bau neuer SSBN mit dem Projekt 955 Borei-Klasse wieder aufgenommen. Seither wurden bis zum 30. Dezember 2012 drei Einheiten des Projekt 955 vom Stapel gelassen. Am 29. Dezember 2012 wurde mit K-535 „Juri Dolgoruki“ das erste SSBN der 4. Generation der Russischen Seestreitkräfte in Dienst gestellt.[10] Da die letzte Taufe eines SSBN 17 Jahre zurückliegt und damit noch zu Zeiten der Sowjetunion erfolgte, ist die Jurij Dolgoruki das erste russische SSBN. Insgesamt will die russische Marine bis 2015 acht Boote der 955-Klasse beschaffen. Sieben sollen unter dem derzeitigen (Finanz-)Plan bis 2015 gebaut werden, das achte Boot „danach“ im Rahmen eines Folgeprogramms. Die neuen SSBN sollen in den kommenden Jahrzehnten das Rückgrat der seegestützten nuklearen Abschreckung Russlands bilden und in dieser Rolle die älteren Projekt 667BDR / 667BDRM ersetzen.

Dass das neue SSBN schließlich doch gebaut wurde, scheint vor allem auch dem Improvisationstalent der Werft zu verdanken zu sein, deren Direktor vorschlug, vorhandene Produktionsvorräte zu nutzen. Damit meinte er fertige Rumpfsektionen für bereits begonnene U-Boote anderer Klassen „vorhergehender Generationen“, deren Bau Sewmasch unter den Finanzproblemen ebenfalls eingestellt hatte. So soll die Juri Dolgoruki die komplette Bug- und Hecksektion des begonnenen, dann aber wegen Geldmangel nicht weiter gebauten U-Bootes K-337 Kugar vom Typ Projekt 971 (NATO-Code Akula II) erhalten haben. Bei Schwesterboot Alexander Newski sollen fertige Rumpfsegmente der Rijs, eines weiteren Projekt 971-Bootes verwendet worden sein. Daneben sollen sich auch Sektionen von U-Booten des Projekts 949 (Oscar II-Klasse) in den beiden ersten Booten der Borei-Klasse finden. Rumpfsegmente sollen überdies auch von der U-Bootwerft Komsomolsk, die ebenfalls Projekt 971-Boote baut, nach Sewerodwinsk verschifft worden sein.

Die Verwendung typfremder Rumpfsegmente hat vermutlich Veränderungen am ursprünglichen Design notwendig gemacht. Einem Medienbericht zufolge soll es sich bei der in diesem Jahr getauften Juri Dolgoruki gar nicht mehr um das ursprünglich 1996 begonnene U-Boot handeln. Dieses sei komplett abgerüstet worden. Offenbar stellte aber die ungewöhnliche Maßnahme die Fertigstellung des Typbootes der prestigeträchtigen neuen Klasse sicher. Zugleich zeigte sich, dass die Verwendung typfremder Module zu einer gewissen Standardisierung führte, die letztlich auch eine deutliche Senkung der Baukosten zur Folge hatte – ein für die eventuelle Fortsetzung des Borei-Programmes wesentlicher Faktor.

Die Boote des Projekts „941“ (Nato-Code: „Typhoon-Klasse“) werden bis mindestens 2019 im Dienst der russische Seekriegsflotte verbleiben. Während sich „Dmitri Donskoj“ (TK-208) weiterhin im aktiven Dienst befindet, bereits auf das neue Raketensystem Bulawa umgerüstet wurde und einen wesentlichen Teil der derzeit laufenden Waffensystemetests für den Bulawa-Raketenkomplex durchläuft, steht eine Umrüstung und Modernisierung von „Archangelsk“ (TK-17) and „Sewerstal“ (TK-20) noch aus; beide Einheiten befinden sich derzeit in Reserve. Der Oberbefehlshaber der Seekriegsflotte, Admiral Wyssozki, billigte den Booten jedoch am 7. Mai 2010 gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti „großes Modernisierungspotential“ zu. Am 25. Mai 2013 wurde jedoch berichtet, dass nach inoffiziellen Angaben noch im Jahr 2013 die beiden U-Boote ausgemustert und bis 2018, spätestens 2020Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren, verschrottet werden sollen.[11]

  • Projekt 955 Borei-Klasse
    • Juri Dolgoruki (Indienststellung Nordflotte am 29. Dezember 2012)
    • Alexander Newski (Kiellegung am 19. März 2004, durchläuft Testfahrten, geplante Indienststellung 2013)
    • Wladimir Monomach (Kiellegung am 19. März 2006, Stapellauf 2011)
    • Knjaz Wladimir (Kiellegung am 30. Juli 2012, Projekt 955A)
  • Projekt 941UM (NATO-Code: Typhoon-Klasse)
    • TK-208 Dmitri Donskoj (Nordflotte, bis 2019Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren Nutzung als Testplatform für SLBM „Bulawa“ und weitere Waffen- und Sensorsysteme, kein aktiver Dienst vorgesehen)
    • TK-17 Archangelsk (Nordflotte, Reserve, Außerdienststellungen Ende 2013 geplant)
    • TK-20 Sewerstal (Nordflotte, Umrüstung auf SLBM „Bulawa“)
  • Projekt 667BDRM (NATO-Code: Delta-IV-Klasse)
    • K-51 Werchoturje (Nordflotte, Februar 2013 instandgesetzt und modernisiert)
    • K-84 Jekaterinburg (Nordflotte, Instandsetzung und Modernisierung bis 2014)
    • K-114 Tula (Nordflotte, Januar 2006 instandgesetzt und modernisiert)
    • K-117 Brjansk (Nordflotte, Februar 2008 instandgesetzt und modernisiert)
    • K-18 Karelija (Nordflotte, Januar 2010 instandgesetzt und modernisiert)
    • K-407 Nowomoskowsk (Nordflotte, Juli 2012 instandgesetzt und modernisiert)
  • Projekt 667BDR (NATO-Code: Delta-III-Klasse)
    • K-44 Rjasan (Pazifikflotte, seit 2011 durchläuft Instandsetzung und Modernisierung)
    • K-223 Podolsk (Pazifikflotte)
    • K-433 Swjatoj Georgi Pobedonosez (Pazifikflotte, Juli 2003 instandgesetzt)

Atom-U-Boote mit Lenkwaffen (SSGN)[Bearbeiten]

Boote dieser Kategorie werden in der NATO als Ship Submersible Guided Missile Nuclear oder SSGN bezeichnet. Sie sind waffentechnisch die Antwort auf die Carrier Vessel Battle Groups der US Navy.

Noch nicht ganz klar ist die Situation um den Bau eines multifunktionalen Atom-U-Bootes Sewerodwinsk des Projekts 885 Jassen. Das U-Boot sollte mit acht Startrampen für 24 schwer zu ortende Präzisions-Schiffabwehrflügelraketen P-800 Oniks ausgerüstet werden. Die Sewerodwinsk war bereits im Januar 1993 im Sewmasch-Betrieb auf Kiel gelegt worden und sollte 2000 vom Stapel laufen. Aber im staatlichen Rüstungsauftrag für 2006 waren für dieses U-Boot fast keine Mittel eingeplant. Das Verteidigungsministerium wollte ursprünglich noch sechs ähnliche U-Boote in Auftrag geben, auf die ein beachtlicher Anteil der konventionellen Abschreckung entfallen sollte: Die U-Boote sind hauptsächlich für die Vernichtung von Flugzeug-Trägerschiffen bestimmt.

Bei Sewmash in Sewerodwinsk wurde am 24. Juli 2009 mit dem Bau des zweiten nukleargetriebenen Angriffs-U-Bootes des Projektes 885 begonnen. Die Kazan soll sich in ihrer Ausstattung mit elektronischen Geräten und Systemen deutlich vom (2011 in Dienst zu stellenden) Typboot Sewerodwinsk unterscheiden. Mit dessen Bau war bereits 1993 begonnen worden, weshalb es technologisch als rückständig gilt.

Die Finanzierung für Baunummer 12 des Projekts 949 (Oscar II-Klasse) K-139 Belgorod, die die gesunkene Kursk 2007 ersetzen sollte, wurde 2006 gestrichen. Ob und wann das Boot nun fertiggestellt wird, ist unklar.

K329 Sewerodwinsk beim Stapellauf am 15. Juni 2010
  • Projekt 885 (NATO-Code: Granay-Klasse)
    • K-329 Sewerodwinsk (2013 durchläuft Testfahrten, geplante Indienststellung 2013)
    • K- ? Kazan (24. Juli 2009 Kiellegung, Projekt 885M, geplante Indienststellung 2015)
    • K- ? Ufa (Kiellegung im Sommer 2013 geplant, Projekt 885M)
  • Projekt 949A (NATO-Code: Oscar-II-Klasse)
    • K-173 Krasnojarsk (Pazifikflotte, seit November 1995 in Reserve)
    • K-132 Irkutsk (Pazifikflotte, Instandsetzung seit 2001, Ende ungewiss)
    • K-119 Woronesch (Nordflotte, März 2012 instandgesetzt und modernisiert)
    • K-410 Smolensk (Nordflotte, Instandsetzung bis 2013)
    • K-442 Tscheljabinsk (Pazifikflotte, seit Mai 1999 in Reserve)
    • K-456 Twer (Pazifikflotte, Februar 2004 instandgesetzt, 2011 umbenannt in Twer)
    • K-266 Orjol (Nordflotte, 2013 durchläuft Instandsetzung und Modernisierung)
    • K-186 Omsk (Pazifikflotte)
    • K-150 Tomsk (Pazifikflotte, seit 2010 Reparatur, Schaden am Kühlkreislauf des Reaktors)
    • K-139 Belgorod (wird seit Dezember 2012 als Spezial-Projekt 09852 umgebaut)
    • K-135 Wolgograd (In der Bauhalle konserviert)

Atom-Jagd-U-Boote (SSN)[Bearbeiten]

Boote dieser Kategorie werden in der NATO als Ship Submersible Nuclear (SSN) bezeichnet.

Ein SSN der 4. Generation soll in Planung sein. Ob und wann die beiden unfertigen Boote vom Typ Projekt 971M (Akula II) K-337 und K-333, die bei Sewmasch in der Halle liegen, in Dienst gestellt werden, ist bisher unklar. Es heißt, ihre Sektionen wurden für die neuen SSBN benutzt. Mit K-317 Pantera, die vor kurzem ihre Instandsetzung und Modernisierung abschloss, hat die Nordflotte erstmals seit zehn Jahren wieder alle Projekt 971-Boote im Dienst. Auch B-534 Nischnij Nowgorod des Projektes 945A (Sierra II-Klasse) kehrte am 29. April 2008 nach vierjähriger Instandsetzung zur Nordflotte zurück.

Weiterhin werden fünf Boote des Projekt 671 (Victor III) im Dienst gehalten. Diese sind als einzige SSN der russischen Seekriegsflotte zu Flachwasseroperationen in der Lage. Alle anderen U-Boote dürfen sich wegen ihres empfindlichen Reaktorkühlsystems nicht weniger als 25 Meter dem Meeresboden nähern.

Seitenansicht von K-335
K-157
  • Projekt 971 (NATO-Code: Akula-I-Klasse)
    • K-284 Akula (Pazifikflotte, 1997 zwecks Instandsetzung aufgelegt)
    • K-263 Barnaul (Pazifikflotte)
    • K-322 Kaschalot (Pazifikflotte)
    • K-391 Bratsk (Pazifikflotte)
    • K-331 Magadan (Pazifikflotte)
    • K-480 Ak Bars (Nordflotte)
    • K-317 Pantera (Nordflotte)
  • Projekt 671RTMK (NATO-Code: Victor-III-Klasse)
    • B-292 Perm (Nordflotte)
    • B-388 Petrosawodsk (Nordflotte)
    • B-414 Daniil Moskowski (Nordflotte, 2006 durch Feuer beschädigt, Instandsetzung)
    • B-138 Poljarnyje Sori (Nordflotte)
    • B-448 Tambow (Nordflotte)

U-Boote mit konventionellem Antrieb (darunter SSG)[Bearbeiten]

Projekt 677
Projekt 877

Die russische Seekriegsflotte hat noch immer mit Problemen beim Betrieb des neuen Bootes B-585 Sankt-Peterburg des Projekts 677 („Lada-Klasse“) zu kämpfen.

  • Projekt 641 (NATO-Code: Foxtrot-Klasse)
  • Projekt 677 (NATO-Code: Lada-Klasse)
    • B-585 Sankt-Peterburg (Baltische Flotte)
    • zwei weitere Einheiten im Bau mit unklarer Zukunft
  • Projekt 877 (NATO-Code: Kilo-I-Klasse)
    • B-260 Tschita (Pazifikflotte)
    • B-227 (Baltische Flotte)
    • B-401 Nowosibirsk (Nordflotte)
    • B-402 Wologda (Nordflotte)
    • B-806 (Baltische Flotte)
    • B-808 Jaroslawl (Nordflotte)
    • B-445 (Baltische Flotte)
    • B-394 (Pazifikflotte)
    • B-800 Kaluga (Nordflotte)
    • B-459 Wladikawkas (Nordflotte)
    • B-464 Ust-Kamtschatsk (Pazifikflotte)
    • B-471 Magnitogorsk (Nordflotte)
    • B-871 Alrossa (Schwarzmeerflotte)
    • B-494 Ust-Bolscherezk (Pazifikflotte)
    • B-177 Lipezk (Nordflotte)
    • B-190 (Pazifikflotte)
    • B-345 (Pazifikflotte)
    • B-187 (Pazifikflotte)

Überwasserschiffe[Bearbeiten]

Flugzeugträger/Flugdeckkreuzer[Bearbeiten]

Laut Admiral Massorin soll die russische Seekriegsflotte in etwa 20 Jahren über zwei Flugzeugträgereinsatzgruppen – je eine bei Nordflotte und Pazifikflotte – verfügen, zu denen jeweils drei Träger gehören würden. Die Notwendigkeit zu jeweils drei Schiffen ergebe sich aus dem Betriebszyklus: In jeder Gruppe sei jeweils ein Träger voll einsatzklar und ein zweiter in der Einsatzvorbereitung, der notfalls ebenfalls einsetzbar sei, während der dritte eine planmäßige Wartungs- und Instandsetzungsperiode durchlaufe.

In einem weiteren Schritt sollen bis Ende 2011 in enger Abstimmung zwischen Seekriegsflotte und Industrie grundlegende Parameter für die neuen Schiffe bestimmt werden. Maßgeblich seien dabei die Fähigkeiten vorhandener bzw. derzeit entwickelter Kampfflugzeuge sowie die operativen Aufgaben der russischen Seekriegsflotte. Prestigedenken habe in den Hintergrund zu treten. Im Ergebnis würden demnach Schiffe entstehen, die nicht so groß seien wie die amerikanischen Flugzeugträger, dafür aber auch deutlich billiger. Danach werde man dann in die Designarbeiten einsteigen. Einen Baubeginn für einen ersten neuen Flugzeugträger sieht Admiral Massorin erst nach 2015.

Nach 2015 sind insgesamt vier bis sechs mittlere Flugzeugträger geplant.

Hubschrauberträger[Bearbeiten]

Mit Frankreich wurde 2008 die Lieferung von vier konventionell angetriebenen Hubschrauberträgern der Mistral-Klasse an die russische Marine vereinbart. Die erste Einheit „Wladiwostok“ ist bereits fertiggestellt, soll als Hubschrauber- und Panzerträger in der Pazifik-Flotte Dienst tun und Ende 2014 an Russland übergeben werden. Lieferung wurde aufgrund der Ukraine-Krise aber gestoppt bzw. auf Eis gelegt. Auslieferung unklar.

Raketenschlachtkreuzer[Bearbeiten]

Offiziell befindet sich von der Kirow-Klasse nur noch ein Schiff im aktiven Dienst. Während die Pjotr Weliki das Flaggschiff der Nordflotte ist, soll Admiral Nachimow auf einen anderen Antischiffraketen-Komplex umgerüstet werden. In Frage kämen P-800 Onkis oder SS-N-27 Sizzler. Admiral Uschakow und Admiral Lasarew werden laut Dmitrij Rogosin bis 2017 und 2020 modernisiert und wieder instand gesetzt.

Admiral Uschakow (ex „Kirow“), Typschiff der Kirow-Klasse
Marschall Ustinow, Raketenkreuzer der Slawa-Klasse
Kertsch, letzter noch im Dienst befindlicher und stark modifizierter Raketenreuzer der Kara-Klasse
  • Projekt 1144 Kirow-Klasse
    • Admiral Uschakow (ex „Kirow“) (Nordflotte, aufgelegt, erwartet Instandsetzung)
    • Admiral Lasarew (ex „Frunse“) (Pazifikflotte, aufgelegt, erwartet Instandsetzung)
    • Admiral Nachimow (ex „Kalinin“) (Nordflotte, Instandsetzung und Umrüstung auf neue FK)
    • Pjotr Weliki (ex „Juri Andropow“) (Nordflotte)

Raketenkreuzer[Bearbeiten]

Den Ausweg aus der Pattsituation um den immer noch unfertig in Nikolajew liegenden vierten Raketenkreuzer der Slawa-Klasse, Ukraina, scheint gefunden zu sein. Das geht aus der letzten Erklärung des ukrainischen Verteidigungsministers Jurij Jechanurow hervor, die er vor der Presse abgab. Ihm zufolge erwäge derzeit das Verteidigungsministerium Russlands den Einkauf des Raketenkreuzers. Nach seinen Informationen werden derzeit die Verhandlungen darüber mit den russischen Kollegen geführt.

Die Ukraina wurde im Jahre 1993 an die Ukraine als Teil der sowjetischen Schwarzmeerflotte übergeben. Sie ist zu 96 Prozent fertiggestellt, doch über weitere Mittel zum Abschluss der Arbeiten verfügt die Ukraine nicht. Kiew versuchte vielmals, die Ukraina an Russland oder ein anderes Land zu verkaufen, jedoch scheiterten diese Versuche bisher allesamt. Die drei anderen Kreuzer der Slawa-Klasse sind einsatzbereit. Moskwa und Warjag nahmen in den letzten beiden Jahren an mehreren internationalen Übungen im Mittelmeer und im Pazifik teil.

Folgende Teile des folgenden Satzes scheinen seit 2007 nicht mehr aktuell zu sein: Überholung erfolgt? Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Die Marschall Ustinow nimmt regelmäßig an Übungen der Nordflotte teil und soll Ende 2007 überholt werden.

  • Projekt 1134B Kara-Klasse
    • Kertsch (Schwarzmeerflotte)

Raketenzerstörer[Bearbeiten]

Der Zerstörer Nastoitschiwy (610) im Juni 2005

Während die Admiral Tschabanenko in der russischen Flotte das einzige Gegenstück zur amerikanischen Arleigh-Burke-Klasse bildet und erst kürzlich an Manövern teilnahm, werden die Raketenschiffe der Sowremenny-Klasse eher zurückgehalten. Von einst 18 Schiffen sind hier nur noch 10 im Dienst, während der Rest entweder verschrottet oder außer Dienst gestellt wurde. Diese Tatsache ist auf die Finanzkrise der neunziger Jahre zurückzuführen. Im Juli 2007 wurde schließlich auch noch die Gremjaschtschi ausgemustert, da eine Grundinstandsetzung zu teuer gewesen wäre.

  • Projekt 1155.1 Udaloy-II-Klasse
    • 650 Admiral Tschabanenko (Nordflotte) (2008 im Mittelmeer und in Venezuela)
  • Projekt 956 Sowremenny-Klasse
    • 720 Bojewoi – Боевой (1986) (Pazifikflotte)
    • 778 Burny – Бурный (1988) (Pazifikflotte)
    • 715 Bystry – Быстрый (1989) (Pazifikflotte)
    • 420 Rastoropny – Расторопный (1989)
    • 754 Besbojasnenny – Безбоязненный (1990) (Pazifikflotte)
    • 406 Besuderschny – Безудержный (1991) (Nordflotte)
    • 405 Bespokoiny – Беспокойный (1992) (Baltische Flotte)
    • 610 Nastoitschiwy – Настойчивый – (ursprünglich Moskowski Kosomolez) (1993) (Baltische Flotte)
    • 434 Admiral Ushakow – Бесстрашный – (ursprünglich Bestraschny, Nordflotte) (1994)

ASW-Raketenzerstörer[Bearbeiten]

Die U-Jagdschiffe der Udaloj-Klasse nehmen in letzter Zeit häufig an Einsätzen im offenen Ozean und internationalen Übungen teil. Nach 16 Jahren Inaktivität kehrt Wize-Admiral Kulakow nach einer Grundinstandsetzung Ende 2007/Anfang 2008 zur Flotte zurück. Eine Instandsetzung lohnte sich nur deshalb, weil das Schiff von der Werft eigenmächtig rechtzeitig konserviert wurde, als 1996 während einer sich seit 1991 hinziehenden Reparatur der Antriebsanlage kein Geld mehr floss. Die Marschall Wasilewskij wurde am 10. Februar 2007 ausgemustert. Das Schiff verfiel während der Finanzkrise, so dass eine Instandsetzung zu aufwändig gewesen wäre.

Neustraschimij, Typschiff der Neustraschimy-Klasse
  • Projekt 1155 Udaloy-I-Klasse
    • Wize-Admiral Kulakow (Nordflotte, nach Modernisierung seit Dezember 2010 wieder im Dienst[15])
    • Seweromorsk (Nordflotte)
    • Admiral Lewtschenko (Nordflotte)
    • Admiral Winogradow (Pazifikflotte)
    • Admiral Charlamow (Nordflotte)
    • 543 Marschall Schaposchnikow (Pazifikflotte)
    • 548 Admiral Pantelejew (Pazifikflotte)
    • 552 Admiral Tribuz (Pazifikflotte)

Raketenfregatten (ASW-Schiffe)[Bearbeiten]

Landungsschiffe[Bearbeiten]

  • Projekt 1232.2 Pomornik-Klasse
    • 770 Jewgeni Kotscheschkow (vorher MDK-50)
    • 782 Mordowija (vorher MDK-94)

Mehrzweckkampfschiffe[Bearbeiten]

Folgende Teile der Liste scheinen seit 2010 nicht mehr aktuell zu sein: Übernahme in die Russische Seekriegsflotte (2009) Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Mit der Kiellegung der Admiral Sergej Gorschkow begann in Russland erstmals der Bau einer Fregatte, die in jeder Hinsicht westlichen Mustern entspricht. Die Übergabe war für 2009 angesetzt, allerdings bleibt hier die Zeit für die Seeerprobung anzurechnen. Die Kiellegung eines zweiten Schiffes soll demnächst stattfinden.

Am 15. November unterzeichnete der damalige Befehlshaber der Baltischen Flotte, Vizeadmiral Konstantin Sidenko, die Dokumente, mit denen die Übergabe der neuen Korvette von der St. Petersburger Sewernaja Werf an die WMF offiziell besiegelt wurde, worauf auch weitere Gelder an die Werft fließen. Der Stereguschtschi steht noch eine weitere Erprobungsserie bevor, ehe sie offiziell in Dienst gestellt wird.

Eigentlich sollte die Stereguschtschi schon 2004 geliefert werden. Finanzielle Engpässe bei zwischenzeitlich mehr als verdreifachten Baukosten, aber auch technische Probleme verzögerten die Fertigstellung der Korvette immer wieder. Bei Erprobungen sollen immer wieder Fehlfunktionen festgestellt worden sein, die z. T. erhebliche Designänderungen notwendig gemacht hätten. Das zweite Schiff dieses Typs, die ebenfalls bei Sewernaja Werf gebaute Soobrasitelny, soll erst 2011 fertig werden.

Als Grund nennt die russische Seekriegsflotte Prioritätenverschiebungen zugunsten des Baus neuer nuklear-strategischer U-Boote; vermutlich spielen aber auch die notwendigen Modifikationen eine Rolle.

  • Projekt 22350 Admiral-Gorschkow-Klasse
    • Admiral Sergei Gorschkow (Kiellegung am 2. Februar 2006)
    • Admiral Kassatonow (Kiellegung am 26. November 2009)[16]
    • Admiral Golowko (Kiellegung am 1. Februar 2012)
    • Admiral Issakow (Kiellegung am 14. November 2013)
  • Projekt 1135.6 Kriwak-Klasse
    • Admiral Grigorovich (Kiellegung am 18. Dezember 2010)
    • Admiral Essen (Kiellegung am 8. Juli 2011)
    • Admiral Makarov (Kiellegung am 29. Februar 2012)
    • Admiral Butakov (Kiellegung am 20. Februar 2013)
    • Admiral Istomin (Kiellegung am 15. November 2013)
  • Projekt 20380 Stereguschtschi-Klasse
    • Stereguschtschi (Baltische Flotte)
    • Soobrasitelny (Baltische Flotte)
    • Boiki (Baltische Flotte)
    • Sowerschenny (Kiellegung am 30. Juni 2006)
    • Stoiki (Baltische Flotte)
    • Gromki (Kiellegung 17. Februar 2012)
  • Projekt 20385 Stereguschtschi-Klasse
    • Gremyashchy (Kiellegung 2. Februar 2012)
    • Proworny (Kiellegung 25. Juli 2013)
  • Projekt 11661 Gepard-Klasse
    • Tatarstan (Kaspische Flottille)
    • Dagestan (ex-„Albatros“) (Kaspische Flottille; In abschließender Erprobung,[17] soll bis Ende 2011 in Dienst gestellt werden.[18])
  • Projekt 21631 (Bujan-M) Bujan-Klasse
    • Grad Swijaschsk (Kaspische Flottille)
    • Uglitsch (Kaspische Flottille)
    • Weliki Ustjug (Kaspische Flottille)
    • Zeleni Dol (Kiellegung 29. August 2012)
    • Serpuhov (Kiellegung am 25. Februar 2013)
    • Wyschni Wolotschok (Kiellegung am 29. August 2013)
    • Inguschetija (Kiellegung am 29. August 2014)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Russische Marine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. flot.com: Главком ВМФ РФ Виктор Чирков стал адмиралом (10. August 2012). Abgerufen am 14. August 2012. (russisch, „Der Oberkommandierende der WMF Russlands Wiktor Tschirkow wurde Admiral“)
  2. kremlin.ru: Виктор Чирков назначен главнокомандующим Военно-Морским Флотом (6. Mai 2012). Abgerufen am 6. Mai 2012. (russisch, „Wiktor Tschirkow zum Oberkommandierenden der Seekriegsflotte ernannt“)
  3. Sources: Russian warships in Syrian port
  4. Russland plant Wiederaufbau atomgetriebener Raketenkreuzer. RIANOVOSTI, 19. September 2009, abgerufen am 3. November 2013 (deutsch).
  5. Russia to refit nuclear missile cruisers – media. RIANOVOSTI, 21. September 2011, abgerufen am 3. November 2013 (englisch).
  6. Russland will Titan-U-Boote wiederbeleben. RIANOVOSTI, 5. März 2013, abgerufen am 3. November 2013 (deutsch).
  7. Russia to Resurrect Titanium Submarines. RIANOVOSTI, 5. März 2013, abgerufen am 3. November 2013 (englisch).
  8. Webpräsenz des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation, gesichtet am 15. Januar 2012
  9. o. V.: Up to 10 Russian subs at sea around world – Navy source, Agenturmeldung der RIA Novosti, 20. März 2009. Zugriff am 22. März 2009.
  10. First Borei Submarine Enters Service (10. Januar 2013). Abgerufen am 9. März 2013.
  11. Russland bringt die größten Atom-U-Boote der Welt unter den Schneidbrenner. RIANOVOSTI, 21. März 2013, abgerufen am 8. November 2013 (deutsch).
  12. Moskau verkündet militärische Kontrolle über Krim
  13. Russen besetzen Militärbasis Belbek vom 22. März 2014
  14. Russische Schwarzmeerflotte übernimmt einziges ukrainisches U-Boot. RIANOVOSTI, 22. März 2014, abgerufen am 22. April 2014 (deutsch).
  15. Вице-адмирал Кулаков" вернулся в состав Северного флота Lenta.ru (8. Dezember 2010). Abgerufen am 12. April 2011.
  16. RIA Novosti: Sewernaja Werf baut neue Fregatte für russische Marine (24. November 2009). Abgerufen am 15. April 2010.
  17. Military Russia.ru: пр.11661 Гепард - GEPARD Abgerufen am 18. November 2011.
  18. lenta.ru: Каспийская флотилия в 2011 году пополнится двумя кораблями (9. November 2011). Abgerufen am 19. November 2011.
  19. kommersant.ru: Projekte und im Bau befindliche Schiffe (27. Juli 2009). Abgerufen am 19. November 2011.