Sam Posey

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Sam Posey
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Erster Start: Großer Preis der USA 1971
Letzter Start: Großer Preis der USA 1972
Konstrukteure
1971–1972 Team Surtees
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
2
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km
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Samuel "Sam" Posey (* 26. Mai 1944 in New York City) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Autorennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Der US-Amerikaner Sam Posey versuchte Anfang der 1970er-Jahre vergeblich dauerhaft in der Formel 1 Fuß zu fassen. Er fuhr Rennen in den nordamerikanischen Sportwagenserien CanAm und TransAm und wurde 1970 bei den großen Langstreckenklassikern, den 24 Stunden von Daytona und den 24 Stunden von Le Mans jeweils Fünfter.

1971, noch vor seinem Einstieg in die USAC-Serie, bestritt er seinen ersten Formel-1-Grand-Prix. Beim Großen Preis der USA in Watkins Glen pilotierte er einen Werks-Surtees TS9 und schied nach einem Motorschaden aus. 1972 bekam er einen Werksvertrag bei Dan Gurneys Eagle-Team in der USAC. Posey wurde Fünfter in Pocono und bei den 500 Meilen von Indianapolis. Ende 1972 betritt er seinen zweiten Grand Prix, wieder in Watkins Glen. Diesmal kam er als Zwölfter ins Ziel. Als es absehbar war, dass er keinen Formel-1-Vertrag für das Jahr 1973 bekommen würde, blieb Posey in der USAC.

Nachdem sein Sponsorvertrag 1976 auslief, verlegte er seine Ambitionen auf die Sport- und Tourenwagen. Er war bis Mitte der 1980er-Jahre regelmäßig in Le Mans am Start. 1975 hatte er schon gemeinsam mit Hans-Joachim Stuck, Brian Redman und Andy Moffat auf einem Werks-BMW 3.0 CSL die 12 Stunden von Sebring gewonnen.

In den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren fuhr er Sportwagenrennen in Nordamerika; in der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1981 pilotierte er einen Datsun 280ZX.

Nach seinem Rücktritt vom aktiven Rennsport arbeitete Posey viele Jahre als TV-Kommentator in den USA.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1966 ItalienItalien Prototipi Bizzarini SAL Bizzarini Super America Stradale A3C ItalienItalien Massimo Natili Disqualifiziert
1969 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 250LM ItalienItalien Teodoro Zeccoli Rang 8
1970 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 512S Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ronnie Bucknam Rang 4
1971 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 512M Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony Adamowicz Rang 3
1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 365 GTB/4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony Adamowicz Rang 6
1973 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 365 GTB/4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Milt Minter Ausfall Zylinder überhitzt
1975 FrankreichFrankreich Hervé Poulain BMW 3.0 CSL FrankreichFrankreich Hervé Poulain FrankreichFrankreich Jean Guichet Ausfall Gleichlaufgelenk
1976 DeutschlandDeutschland BMW Motorsport GmbH BMW 3.0 CSL DeutschlandDeutschland Harald Grohs BelgienBelgien Hughes de Fierlandt Rang 10
1977 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gran Touring Cars Inc. Mirage GR8 FrankreichFrankreich Michel Leclère Ausfall Benzinpumpe
1978 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gran Touring Cars Inc. Mirage M9 FrankreichFrankreich Jacques Laffite AustralienAustralien Vern Schuppan Rang 10

Literatur[Bearbeiten]

  • Steve Small: Grand Prix Who's who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.