Anguilcourt-le-Sart

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Anguilcourt-le-Sart
Anguilcourt-le-Sart (Frankreich)
Anguilcourt-le-Sart
Region Hauts-de-France
Département Aisne
Arrondissement Laon
Kanton Tergnier
Gemeindeverband Communauté de communes des Villes d’Oyse
Koordinaten 49° 41′ N, 3° 27′ OKoordinaten: 49° 41′ N, 3° 27′ O
Höhe 50–111 m
Fläche 9,14 km2
Einwohner 310 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 34 Einw./km2
Postleitzahl 02800
INSEE-Code

Anguilcourt-le-Sart ist eine französische Gemeinde mit 310 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Aisne in der Region Hauts-de-France; sie gehört zum Arrondissement Laon und zum Kanton Tergnier.

Die Gemeinde entstand zwischen 1785 und 1790 durch Zusammenlegung der Orte Anguilcourt und Le Sart.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010
Einwohner 346 343 295 299 278 268 292

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Mai 1983 wurden 41 Stahlfässer mit dem Giftmüll aus dem Sevesounglück, die seit September 1982 vermisst wurden, in einem ehemaligen Schlachthof in Anguilcourt-le-Sart gefunden. Sie wurden kurz darauf in die Kaserne von Sissonne und schließlich in die Schweiz gebracht.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Anguilcourt-le-Sart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Spiegel 22/1983, S. 28