Rheinische Post

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Rheinische Post
Logo der Rheinischen Post
Beschreibung regionale Tageszeitung
Verlag Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH (Deutschland)
Hauptsitz Düsseldorf
Erstausgabe 2. März 1946
Erscheinungsweise werktags
Verkaufte Auflage 286.751 Exemplare
(IVW 1/2019, Mo–Sa)
Reichweite 0,778 Mio. Leser
(MA 2017 II)
Chefredakteur Michael Bröcker[1]
Herausgeber Manfred Droste, Florian Merz-Betz, Irene Wenderoth-Alt, Ehrenherausgeberin Dr. Esther Betz
Weblink rp-online.de
Artikelarchiv seit 2001, kostenpflichtig
ZDB 553801-4

Die Rheinische Post ist eine regionale Tageszeitung mit Hauptsitz in Düsseldorf. Das Blatt gehört zur Rheinische Post Mediengruppe. Die verkaufte Auflage beträgt 286.751 Exemplare, ein Minus von 27,4 Prozent seit 1998.[2] Die Reichweite liegt bei 778.000 Lesern täglich.[3]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Schwerpunkt ihrer Berichterstattung legt die Rheinische Post auf das Land Nordrhein-Westfalen. Im Bergischen Land erscheint sie als Bergische Morgenpost, in Solingen als Solinger Morgenpost und im Rhein-Kreis Neuss als Neuß-Grevenbroicher Zeitung.[4][5]

Die Zentralredaktion der Rheinischen Post befindet sich in Düsseldorf, wo Themen analysiert, bewertet und für die Print- und Onlineausgabe aufbereitet werden. Die Rheinische Post gilt als Autorenzeitung: 80 Prozent der Beiträge verfassen Journalisten des Hauses.[6] Ein Parlamentsbüro in Berlin, die Zentralredaktion in Düsseldorf und Korrespondenten in Washington, D.C., London, Brüssel, Paris und Moskau liefern ebenfalls Inhalte für die Zeitung. Im Jahr 2017 erhielt die Redaktion fünf European Newspaper Awards für innovative Zeitungsgestaltung.[7] Die Rheinische Post gehört laut der Agentur pressrelations zu den meistzitierten Regionalzeitungen Deutschlands.[8]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rheinische Post hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich 3,7 % pro Jahr gesunken. Im letzten Jahr lag die Abnahme bei 4,9 %.[9] Sie beträgt gegenwärtig 286.751 Exemplare.[10] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 88,2 Prozent.

RP-Pressehaus in Düsseldorf

Entwicklung der verkauften Auflage[11]


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rheinische Post wurde neun Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit Lizenz der britischen Militärregierung gegründet. Ihre Gründer waren der Zeitungsverleger Anton Betz, der Politiker Karl Arnold und der Jurist Erich Wenderoth, welche sich nach dem Zweiten Weltkrieg für einen politischen, wirtschaftlichen und moralischen Neubeginn einsetzten. So tritt die Zeitung ihrem Selbstverständnis nach seit ihrem ersten Erscheinen am 2. März 1946 für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde ein. 1970 brachte die Familie Droste ihr Druckhaus in den Verlag ein. Nach wie vor sind Nachfahren der Gründer aus den Familien Arnold, Betz, Droste und Wenderoth die Herausgeber der Rheinischen Post. Seit 2014 arbeitet die Rheinische Post mit der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ) der Funke Mediengruppe zusammen, die als Regionalzeitung im westlichen Ruhrgebiet und am Niederrhein verbreitet ist. Außerdem liefert sie Inhalt für die Westdeutsche Zeitung zu.[12]

RP Online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Logo von RP Online

Am 20. Januar 1996 ging die Rheinische Post mit ihrer Internetseite RP Online (Domain rp-online.de) online,[13] die die Print-Ausgabe durch aktuelle Meldungen ergänzt. RP Online ist eines der reichweitenstärksten deutschen Nachrichtenportale und erreicht monatlich 10,44 Millionen Nutzer.[14]

Mit dem Mobilportal ist RP Online auf Smartphones präsent. Neben Fußball-Apps (Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach, Bayer 04 Leverkusen) gibt es u. a. das Lifestyle-Portal Tonight, das Fußballportal FuPa sowie ein Event-Portal.

Rheinische-Post-App[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die App der Rheinischen Post liefert die Inhalte der Printausgabe, verbunden mit multimedialen Elementen wie interaktiven Grafiken, 360-Grad-Panoramafotos, Fotostrecken und Videos.

Rheinische-Post-ePaper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die elektronische Zeitung oder ePaper ist die elektronische Version der gedruckten Zeitung und kann auf Desktop-Computern, Laptops sowie auf Smartphones und auf Tablets genutzt werden.

Rheinische-Post-Netzwerktreffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rheinische Post Mediengruppe betreibt ein Netzwerkportal und veranstaltet Netzwerktreffen in Düsseldorf, Neuss und Mönchengladbach.[15]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rheinische Post – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der neue RP-Chefredakteur stellt sich vor
  2. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  3. MA TZD 2017
  4. leserservice.de: Zeitung im Abo (Memento des Originals vom 13. Juni 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leserservice.de
  5. Verbreitungsgebiet der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung. abgerufen am 1. Dezember 2018
  6. Besuch bei der Rheinischen Post. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  7. Fünf "European Newspaper Awards" für die Rheinische Post. 22. November 2017, abgerufen am 11. Dezember 2017.
  8. Oliver Plauschinat: pressrelations Zitate-Ranking. In: Presserelations. pressrelations GmbH, 12. Februar 2018, abgerufen am 11. Juli 2018.
  9. laut IVW, http://www.ivw.eu/aw/print/qa/titel/1041
  10. laut IVW, erstes Quartal 2019, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  11. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  12. Die lokale Zeitungskooperation: Rheinische Post tauscht sich mit Funke aus, FAZ, 27. Juni 2014
  13. rp-online.de
  14. agof.de: Monatsberichte zur daily digital facts
  15. RP-Netzwerken.de