Corinne Suter

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Corinne Suter Ski Alpin
2017 Audi FIS Ski Weltcup Garmisch-Partenkirchen Damen - Corinne Suter - by 2eight - 8SC9686.jpg
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 28. September 1994 (23 Jahre)
Geburtsort Schwyz, Schweiz
Größe 169 cm
Gewicht 68 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Super-Kombination
Verein Skiclub Schwyz
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 2 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 Roccaraso 2012 Kombination
0Silber0 Québec 2013 Super-G
0Gold0 Jasná 2014 Abfahrt
0Gold0 Jasná 2014 Super-G
0Silber0 Jasná 2014 Mannschaft
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 26. November 2011
 Gesamtweltcup 29. (2015/16)
 Abfahrtsweltcup 9. (2015/16)
 Super-G-Weltcup 13. (2016/17)
 Kombinationsweltcup 41. (2016/17)
letzte Änderung: 18. März 2018

Corinne Suter (* 28. September 1994 in Schwyz) ist eine Schweizer Skirennfahrerin. Sie gehört seit 2010 dem Kader des Schweizer Skiverbandes Swiss-Ski an und ist vor allem in den Disziplinen Abfahrt und Super-G erfolgreich.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suter fuhr als Angehörige des Nationalen Leistungszentrums Ski Alpin Mitte im November 2009 ihre ersten FIS-Rennen und kam bereits im Januar des nächsten Jahres erstmals im Europacup zum Einsatz. Nach diesem Winter wurde sie im Frühjahr 2010 als jüngste Athletin in den C-Kader des Schweizer Skiverbandes Swiss-Ski aufgenommen. Seit Sommer 2010 besucht sie die Sportschule in Engelberg. Im Winter 2010/11 startete Suter neben FIS-Rennen vermehrt im Europacup und erreichte bereits zu Beginn der Saison mit Platz sechs in der Abfahrt von St. Moritz ihr erstes Top-10-Ergebnis. Nachdem sie im Januar 2011 in ihrer Altersklasse Juniorinnen I Schweizer Juniorenmeisterin im Riesenslalom geworden war, nahm sie im nächsten Monat an der Juniorenweltmeisterschaft 2011 in Crans-Montana teil, wo sie Neunte im Super-G und trotz Sturzes Zwanzigste in der Abfahrt wurde. Im Slalom schied sie im zweiten Durchgang aus und im Riesenslalom startete sie am Tag nach ihrem Abfahrtssturz wegen einer Schienbeinprellung nicht. Kurz nach der Junioren-WM wurde sie Siebte im Slalom des European Youth Olympic Festivals in Liberec, im März gewann sie in ihrer Altersklasse auch den Schweizer Juniorenmeistertitel in der Abfahrt.

Nachdem Suter im September 2011 den Riesenslalom der neuseeländischen Meisterschaften gewonnen hatte, kam sie Ende November desselben Jahres in Aspen erstmals zu zwei Weltcupeinsätzen. Sie schied jedoch sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom aus. Besser erging es ihr bei den anschliessenden Nor-Am-Rennen am selben Ort, bei denen sie zweimal auf das Podest fuhr. Wieder zurück auf europäischem Boden feierte sie am 19. Dezember 2011 im Riesenslalom von Valtournenche ihren ersten Sieg im Europacup. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2012 in Roccaraso gewann Suter mit den Plätzen vier im Super-G, sieben im Riesenslalom und zwölf im Slalom die Bronzemedaille in der Kombination. Bei den Schweizer Meisterschaften 2012 erreichte sie drei zweite Plätze. Am Ende der Saison stieg sie nach zwei Jahren im C-Kader in den B-Kader von Swiss-Ski auf.[1]

Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2013 gewann Suter die Silbermedaille im Super-G. Auch bei der Juniorenweltmeisterschaft 2014 im slowakischen Jasná war sie erfolgreich: Nach der Silbermedaille mit der Mannschaft folgten die Goldmedaillen im Super-G und in der Abfahrt. Am Ende der Europacupsaison 2013/14 entschied sie sowohl die Abfahrts- als auch die Super-G-Wertung für sich. Schliesslich errang sie auch noch ihren ersten Schweizer Meistertitel in der Abfahrt. Am 5. Dezember 2014 gewann sie als 30. der Abfahrt in Lake Louise erstmals Weltcuppunkte. Ende Januar 2015 zog sie sich eine Quetschung im linken Tibiakopf sowie einen Innenbandriss zu, womit sie für den Rest der Saison 2014/15 ausfiel.[2]

Suter überwand die Verletzung rascher als erwartet und fand in der Saison 2015/16 den Anschluss an die Weltspitze. In diesem Winter gelangen ihr fünf Top-10-Ergebnisse. Sie stürzte am 6. Februar 2016 in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen und zog sich dabei Prellungen und eine leichte Gehirnerschütterung zu.[3] Obwohl sie deswegen zwei Wochen lang pausieren musste, schaffte sie es dennoch, in der Abfahrts-Disziplinenwertung den neunten Platz zu belegen. Anfang September 2017, am letzten Trainingstag in Südamerika, stürzte Suter und zog sich einen komplexen Bänderriss im linken Daumen zu.[4]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 11 Platzierungen in den besten zehn

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2014/15 117. 4 48. 1 54. 3
2015/16 29. 356 9. 240 18. 116
2016/17 33. 274 15. 138 13. 124 41. 12
2017/18 34. 246 20. 109 15. 137

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2011/12: 10. Riesenslalomwertung
  • Saison 2012/13: 7. Gesamtwertung, 2. Super-G-Wertung, 5. Abfahrtswertung
  • Saison 2013/14: 2. Gesamtwertung, 1. Abfahrtswertung, 1. Super-G-Wertung
  • 12 Podestplätze, davon 8 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
19. Dezember 2011 Valtournenche Italien Riesenslalom
13. Dezember 2012 St. Moritz Schweiz Abfahrt
21. Dezember 2012 Crans-Montana Schweiz Super-G
4. Februar 2013 Sella Nevea Italien Super-G
17. Januar 2014 Innerkrems Österreich Abfahrt
23. Januar 2014 Spital am Pyhrn Österreich Super-G
31. Januar 2014 Serre Chevalier Frankreich Super-G

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2 Podestplätze im Nor-Am Cup
  • 3 Schweizer Meistertitel (Abfahrt 2014 und 2017, Super-G 2017)
  • Schweizer Juniorenmeisterin (Juniorinnen I) in der Abfahrt und im Riesenslalom 2011
  • 1 Sieg in FIS-Rennen
  • Sieg bei der neuseeländischen Riesenslalom-Meisterschaft 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Corinne Suter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Selektionen Damen Ski alpin 2012/13. (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swiss-ski.ch (PDF; 32 kB) Swiss-Ski, 18. April 2012, abgerufen am 1. Mai 2012.
  2. Saisonende für Corinne Suter. SRF, 31. Januar 2015, abgerufen am 22. März 2015.
  3. Entwarnung: Corinne Suter nur leicht verletzt. Schweizer Radio und Fernsehen, 7. Februar 2016, abgerufen am 16. März 2016.
  4. Mathias Germann: Geduldsprobe für Corinne Suter: «Der Körper sagt nein». Blick, 4. Oktober 2017, abgerufen am 5. Oktober 2017.