DWS Investments

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Deutsche Asset Management Investment GmbH
Rechtsform GmbH
ISIN DE000DWS1007
Gründung 1956
Sitz Frankfurt am Main DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Nicolas Moreau[1]
Mitarbeiter rund 2600 (31. Dez. 2016)[2]
Branche Banken und Versicherungen
Website www.dws.de
Stand: 31. Dezember 2016

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Die Deutsche Asset Management Investment GmbH (kurz Deutsche AM; ehemals Deutsche Asset & Wealth Management GmbH, zuvor DWS Investment GmbH, ursprünglich Deutsche Gesellschaft für Wertpapiersparen mbH) ist eine deutsche Vermögensverwaltung. Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank ist in der Öffentlichkeit insbesondere bekannt für die Produkte unter der Marke DWS. DWS Investments steht für das Publikumsfondsgeschäft in Deutschland.

Unternehmensprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Asset Management ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Mit einem verwalteten Vermögen (AUM) von über 700 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2017 sieht sich die Deutsche Asset Management als einer der weltweit führenden Vermögensverwalter.[3] Die Kundengelder stammen zu etwas weniger als der Hälfte von Privatkunden, der größere Teil von institutionellen Anlegern wie beispielsweise Staatsfonds, Versicherern und Pensionskassen. Der weit überwiegende Teil der Anlagesumme stammt von Kunden aus Deutschland und dem übrigen Europa, ein Drittel aus Amerika und der Region Asien-Pazifik.[4]

Im Privatkundengeschäft ist die Vermögensverwaltung in Deutschland Marktführer, in Europa auf dem vierten Platz. Im Passivgeschäft mit börsengehandelten Fonds (ETFs) belegt sie in Europa Platz zwei, global Rang sechs. Im Geschäft mit Versicherungen belegt die Gesellschaft weltweit Rang zwei, im Geschäft mit Immobilienfonds Rang elf.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kapitalanlagegesellschaft wurde im August 1956 als Deutsche Gesellschaft für Wertpapiersparen (kurz DWS) gegründet und am 10. Oktober 1956 notariell beurkundet. Dem Gründungskonsortium gehörten folgende Unternehmen an: Gruppe Deutsche Bank mit 30 Prozent, Brinckmann, Wirtz & Co., Metallgesellschaft, Sal. Oppenheim jr. & Cie mit je acht Prozent, Badische Bank, Delbrück Schickler & Co. mit je sieben Prozent und Berliner Disconto Bank, Deutsche Unionbank, Conrad Hinrich Donner, Georg Hauck & Sohn, B. Metzler seel. Sohn & Co., Schröder Gebrüder & Co., Alwin Steffan sowie August Thyssen-Bank mit je vier Prozent. Nach dem Ausscheiden der Bankhäuser Hauck & Aufhäuser Privatbankiers, Sal. Oppenheim jr. & Cie sowie Conrad Hinrich Donner mit am Ende jeweils 0,5 % Anteilen am 5. November 2004 ist die DWS komplett in der Hand der Deutschen Bank. Die DWS gehört in den Verantwortungsbereich von Kevin Parker (Head of Asset Management), welcher Mitglied im Chief Executive Committee der Deutschen Bank ist.

DWS Investment war von Mitte 2002 bis 2007 Trikotsponsor und Premiumpartner des VfL Bochum.

Nach Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. August 2013 wurde die Deutsche Asset Management Investmentgesellschaft mbH auf die DWS Investment GmbH verschmolzen. In Folge lautete der Name Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH.[5] Aufgrund eines Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 17. März 2016 wurde der Name auf Deutsche Asset Management Investment GmbH geändert.

Für das Geschäftsjahr 2018 ist der Börsengang der Gesellschaft in der Rechtsform einer GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) geplant. Die Gesellschaft soll dazu neuerlich in DWS umfirmiert werden.[6]

Personen der Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftsführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschäftsführung mit Stand Februar 2018:[7]

  • Sprecher der Geschäftsführung: Holger Naumann
  • Weitere Mitglieder: Stefan Kreuzkamp, Matthias Liermann, Thorsten Michalik, Petra Pflaum

Aufsichtsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin L. Müller: DWS Investments. Eine Erfolgsgeschichte 1956–2006. Piper, München/Zürich 2006, ISBN 3-492-04943-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Bank beruft Nicolas Moreau zum Vorstand für Asset Management. Deutsche Bank, Pressemitteilung, 28. Juli 2016, abgerufen am 4. März 2018.
  2. Geschäftsbericht 2016. Deutsche Bank AG, 20.März 2017, S. 288, abgerufen am 4. März 2018 (PDF).
  3. Über uns. Deutsche Asset Management, abgerufen am 4. März 2018.
  4. a b Yasmin Osman, Anke Rezmer: Deutsche Asset Management: Überraschung vor dem Börsengang. In: Handelsblatt, 5. Dezember 2017, abgerufen am 4. März 2018.
  5. Amtsgericht Frankfurt am Main, Aktenzeichen: HRB 9135; bekannt gemacht am: 2. September 2013, 12:00 Uhr.
  6. Andreas Framke, Reuters: Deutsche Bank frischt Vermögensverwaltung für Börsengang auf. In: Manager Magazin, 5. Dezember 2017, abgerufen am 4. März 2018.
  7. Das Management: Deutsche Asset Management Investment GmbH. Website der Deutschen Asset Management, abgerufen am 4. März 2018.