Dauphin (Alpes-de-Haute-Provence)

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Dauphin
Wappen von Dauphin
Dauphin (Frankreich)
Dauphin
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Alpes-de-Haute-Provence
Arrondissement Forcalquier
Kanton Reillanne
Gemeindeverband Communauté de communes de Haute-Provence
Koordinaten 43° 54′ N, 5° 47′ OKoordinaten: 43° 54′ N, 5° 47′ O
Höhe 364–656 m
Fläche 9,71 km²
Einwohner 812 (1. Januar 2013)
Bevölkerungsdichte 84 Einw./km²
Postleitzahl 04300
INSEE-Code

Blick auf die Altstadt

Dauphin ist eine französische Gemeinde mit 812 Einwohnern (1. Januar 2013) im Département Alpes-de-Haute-Provence in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Dauphin im Nordosten des Luberon liegt an der Mündung des Flüsschens Laye in den Largue, etwa 60 Kilometer nordöstlich von Aix-en-Provence. Das Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Luberon.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region um Dauphin war schon in der Römerzeit besiedelt. Der Ort lag am Wegesrand der Via Domitia, einer römischen Straße die Italien mit Spanien verband. Nahe der Gemeinde wurde eine Nekropole mit 1500 gallo-römischen Gräbern gefunden.

Dauphin wird erstmals 1125 als castrum delphinum erwähnt.[1] Im späten Mittelalter erlebte der Ort als Sitz der Grafen der Provence einen Aufschwung.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 280 357 328 469 684 796 784

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die pittoreske Altstadt aus hellem Kalkstein liegt auf einem bewaldeten Hügel und gleicht einem Festungswerk. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert. Im Zentrum des Dorfes liegt einer der für die Region typischen befestigten Bauernhöfe aus dem 15. Jahrhundert.

Schloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von dem Schloss der Grafen der Provence ist ein Turm erhalten, das Hauptgebäude (erbaut Ende des 16. Jahrhunderts) und ein Portal.

Kirche St. Martin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche St. Martin stammt aus dem 12. und 16. Jahrhundert und wurde auf der ehemaligen Schlosskapelle errichtet. Sie hat ein bemerkenswertes Kreuzgewölbe und einen schönen Kachelofen Kirchturm grünen Schuppen

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Wirtschaftszweige des Ortes sind der Tourismus und die Landwirtschaft. In der Region werden vor allem Olivenbäume angebaut und die Oliven verarbeitet. Bekannt ist die Region für ihr Olivenöl.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dauphin liegt unweit der A45.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dauphin (Alpes-de-Haute-Provence) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michel de La Torre: Alpes-de-Haute-Provence: le guide complet des 200 communes. Deslogis-Lacoste, Paris, 1989, ISBN 2-7399-5004-7