Valensole

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Valensole
Wappen von Valensole
Valensole (Frankreich)
Valensole
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Alpes-de-Haute-Provence
Arrondissement Digne-les-Bains
Kanton Valensole
Gemeindeverband Durance-Luberon-Verdon Agglomération
Koordinaten 43° 50′ N, 5° 59′ OKoordinaten: 43° 50′ N, 5° 59′ O
Höhe 290–651 m
Fläche 127,77 km²
Einwohner 3.206 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 25 Einw./km²
Postleitzahl 04210
INSEE-Code

Valensole (vom lateinischen Valentiola, erstmals erwähnt im Jahr 909) ist eine französische Gemeinde mit 3206 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Alpes-de-Haute-Provence in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie ist Hauptort des gleichnamigen Kantons im Arrondissement Digne-les-Bains.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lavendelfeld auf dem Plateau von Valensole

Valensole zählt zu größten französischen Gemeinden. Die Ortschaft liegt im Tal des Ruisseau Notre-Dame auf einer Hochebene der bergigen Provence und ist umgeben von Lavendel und Mandelbäumen sowie Weizenfeldern, die mit dem Tourismus die Haupteinnahmequelle bilden. Der Luftkurort Valensole liegt im Regionalen Naturpark Verdon. Das Gemeindegebiet umfasst die Hügellandschaft nordwestlich des Dorfes bis zu den Flüssen L'Asse im Norden und Durance im Westen.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geologie der Hochebene von Valensole.

Die Hochebene von Valensole liegt auf etwa 580 m ü. NN und wird durch mächtige Flußablagerungen gebildet, die aus Nagelfluh bestehen.[1]

Digitales Geländemodell der Hochebene von Valensole.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marseille ist 90 km entfernt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen :
Hintergrund Azur mit dem Großbuchstaben V in Gold und von einer goldenen Sonne gekrönt[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Antike war das Gebiet von Valensole bereits besiedelt. Die römische Via Domitia führte durch das Areal.

Im Jahr 990 errichtete die Abtei von Cluny in Valensole ein Priorat. Im 11. Jahrhundert entstand eine Burg an der Stelle, die heute den Flurnamen La Moutte trägt. Ein Grundstück gehörte dem Kloster St-Victor in Marseille. Seit dem Jahr 1282 fanden in der kleinen Stadt Valensole wichtige regionale Märkte statt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höhepunkte des Sommers sind das Lavendelfest (Fête de la lavande) und das Hartweizen- und Nudelfest (Fête des pâtes et du blé).

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten sind neben der Kirche aus dem 11. Jahrhundert ein Bienenmuseum und das Trüffelhaus. Valensole ist ein typisches provenzalisches Dorf mit Häusern aus den vergangenen Jahrhunderten.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stra0e von Valensole zur Stadt Manosque führt auf der Brücke von Manosque über die Durance.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Valensole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michel Dubar: Les terrains quaternaires au pied des Alpes de Digne. Paris 1979.
  2. Louis de Bresc: Armorial des communes de Provence 1866. Réédition - Marcel Petit CPM - Raphèle-lès-Arles 1994.