Mane (Alpes-de-Haute-Provence)

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Mane
Wappen von Mane
Mane (Frankreich)
Mane
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Alpes-de-Haute-Provence
Arrondissement Forcalquier
Kanton Forcalquier
Gemeindeverband Communauté de communes de Haute-Provence.
Koordinaten 43° 56′ N, 5° 46′ O43.9383333333335.7675Koordinaten: 43° 56′ N, 5° 46′ O
Höhe 386–868 m
Fläche 22,00 km²
Einwohner 1.386 (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 63 Einw./km²
Postleitzahl 04300
INSEE-Code

Salagon, Kirche und botanische Gartenanlage
.

Mane ist eine französische Gemeinde mit 1386 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) im Département Alpes-de-Haute-Provence in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Arrondissement Forcalquier und zum gleichnamigen Kanton. Die Einwohner werden Manaraines oder Manarains genannt.

Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde, etwas südlich von Forcalquier an der Nationalstraße 100 und Departementstraße 13 gelegen, umfasst 22 Quadratkilometer auf 386 bis 868 m Meereshöhe und liegt im Tal des Flusses Laye.

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Untersuchungen zeigten, dass hier bereits in gallo-römischer Zeit Menschen siedelten und Ackerbau betrieben. Reste einer römischen Villa wurden freigelegt. 1103 erscheint der Ort als „Manoa“; zu dieser Zeit entstand hier ein Benediktiner-Priorat. Im 19. Jahrhundert war Mane bekannt für seine Fayencen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Klosteranlage von Salagon, ein ehemaliges Benediktiner-Priorat, mit Kirche Notre-Dame-de-Salagon (im Kern aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, im 16. Jahrhundert erweitert), mit mittelalterlichen Fresken. Die Anlage ist seit Anfang der 1980er Jahre das „Musée départemental ethnologique de Haute-Provence“, zuständig für das volkskundliche und botanische Erbe der Region, mit mehreren botanischen Gärten, darin über 600 Arten von Gewürz- und Heilpflanzen. Zur Anlage gehört auch eine Begräbniskirche (5./6. Jahrhundert) mit Steinsärgen.
  • Citadelle de Mane, Befestigungsanlage des 17./18. Jahrhunderts.
  • Pfarrkirche Saint-André, mit Barock-Fassade des 16. Jahrhunderts, gotischem Chor und Glockenturm des 17. Jahrhunderts
  • Chapelle des pénitents Notre-Dame-de-Pitié (18. Jahrhundert)
  • Altes „Hôtel de Miravail“ (16. und 18. Jahrhundert)
  • Schloss Sauvan, 1719/20 errichtet

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]