Riez

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Riez (Begriffsklärung) aufgeführt.
Riez
Wappen von Riez
Riez (Frankreich)
Riez
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Alpes-de-Haute-Provence
Arrondissement Forcalquier
Kanton Riez (Hauptort)
Gemeindeverband Durance-Luberon-Verdon Agglomération
Koordinaten 43° 49′ N, 6° 6′ OKoordinaten: 43° 49′ N, 6° 6′ O
Höhe 473–680 m
Fläche 40,00 km2
Einwohner 1.825 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 46 Einw./km2
Postleitzahl 04500
INSEE-Code
Website www.ville-riez.fr

Riez (okzitanisch Riés) ist eine französische Gemeinde mit 1825 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Alpes-de-Haute-Provence in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur; sie gehört zum Arrondissement Forcalquier und zum Kanton Riez.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hügel Saint-Maxime dominiert drei Täler, aus denen die Flüsse Colostre (der bei Saint-Martin-de-Brômes in den Verdon fließt) und Auvestre hier zusammenfließen. Riez liegt an der Kreuzung von zwei historischen Straßen, die die Alpen (über Digne-les-Bains) und das Tal der Durance (über Valensole) mit dem oberen Var und Aix-en-Provence verbinden. Die Gemeinde liegt im Regionalen Naturpark Verdon.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Stadt stammt von den Reii, einem gallischen Volk, das den Hügel Saint-Maxime vor der Ankunft der Römer besetzt hielt. Diese gründeten hier eine Colonia, die Colonia Julia Augusta Apollinarium Reiorum. Ihr gallischer Name lautete Alaebaece. Die Stadt wurde dann eine der 13 Städte der Narbonensis und ein wichtiges regionales Zentrum. Sein Bischofssitz (siehe Liste der Bischöfe von Riez) und seine verkehrstechnische Lage erlaubten dem Ort, seine Bedeutung über das Mittelalter hinaus zu bewahren.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ab 1968 nur Einwohner mit Erstwohnsitz

Römischer Tempel in Riez

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Riez

  • Das Baptisterium (6. Jahrhundert, vielleicht auch 5. Jahrhundert), gebaut unter Wiederverwendung von Steinen antiker Bauwerke, zur ersten (jetzt zerstörten) Kathedrale des Bistums gehörend.
  • Reste eines römischen Tempels in der Nähe des Flusses Colostre, vier Säulen aus Granit im korinthischen Stil.
  • Die Altstadt in der typischen Bauweise der Haute Provence aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Der Zugang zur Altstadt erfolgt durch die Porte Aiguière oder die Porte Saint-Sol (oder Sanson) (mit Resten der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert und der Tour de l’Horloge).
  • Die Kapelle Saint-Maxime auf dem Hügel der Reii aus dem 17. Jahrhundert, die aber auf die Zeiten des ersten Bischofs von Riez zurückgeht.

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riez hat 2007 eine Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Magliano Alfieri im Piemont geschlossen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien