Dave Chisnall

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Dave Chisnall Darts pictogram.svg
Zur Person
Spitzname Chizzy
Nation EnglandEngland England
Geburtsdatum 12. September 1980
Geburtsort St Helens, England
Wohnort St Helens, England
Dartsport
Dart seit 1994
Wurfhand rechts
Darts 22 g Target Chizzy Golden Darts
Einlaufmusik Dizzy von Vic Reeves und The Wonder Stuff
BDO 2004–2011
PDC seit 2011
Platz Weltrangliste 12.[1]
Infobox zuletzt aktualisiert: 2. Januar 2019

David „Dave“ Chisnall (* 12. September 1980 in St Helens, England) ist ein britischer Dartspieler. 2017 und 2019 erreichte er das Viertelfinale der PDC-Weltmeisterschaft.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2009 qualifizierte er sich erstmals für die Weltmeisterschaft der BDO, verlor aber in der ersten Runde gegen Martin Adams mit 2:3. Am 9. Januar 2010 trafen die beiden im Finale aufeinander, in dem Chisnall mit 5:7 verlor.

2011 wechselte er zur PDC. Bei der PDC World Darts Championship 2012 besiegte Chisnall in der zweiten Runde den an Nr. 1 gesetzten Rekordweltmeister Phil Taylor deutlich mit 4:1. 2015 warf Chisnall seinen ersten Neun-Darter vor laufenden Kamera in der Vorrunde des Grand Slam of Darts gegen Peter Wright.

Bei der PDC World Darts Championship 2017 warf Chisnall gegen Gary Anderson 21-mal die 180 und stellte damit den Rekord von geworfenen 180ern in einem Spiel von Raymond van Barneveld ein. Diesen Rekord überbot sein Kontrahent Anderson bereits 3 Tage später im WM-Finale.

Beim World Cup of Darts 2017 trat er gemeinsam mit Adrian Lewis zum ersten Mal für England an, da er zu diesem Zeitpunkt nach Lewis der zweitbeste Engländer in der PDC Order of Merit war. Die Beiden erreichten das Halbfinale, scheiterten dort aber an den Niederländern Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld. Durch sein durchwachsenes Jahr 2017 und einer Niederlage in der ersten Runde der PDC World Darts Championship 2018 gegen Vincent van der Voort erhielt er im Gegensatz zu den Jahren zuvor keine Wildcard für die Premier League Darts 2018.

PDC-Weltmeisterschaft Resultate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. PDC Order of Merit. Abgerufen am 2. Januar 2019.