Großenrade

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Großenrade
Großenrade
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Großenrade hervorgehoben
Koordinaten: 54° 1′ N, 9° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Burg-Sankt Michaelisdonn
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 10,4 km2
Einwohner: 483 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25712
Vorwahl: 04825
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 037
Adresse der Amtsverwaltung: Holzmarkt 7
25712 Burg
Webpräsenz: www.grossenrade.de
Bürgermeisterin: Friedel Elsner (KWV)
Lage der Gemeinde Großenrade im Kreis Dithmarschen
Karte

Großenrade ist eine Gemeinde im Südosten des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Großenradermoor liegt im Gemeindegebiet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großenrade liegt im südöstlichen Dithmarschen auf dem Geestrücken.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Gemeinden Süderhastedt, Eggstedt, Hochdonn, Brickeln, Quickborn und Frestedt (alle im Kreis Dithmarschen).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname Großenrade bedeutet so viel wie „große Rodung“, wobei der Zusatz „Großen“ wohl neueren Datums ist.

Am 1. Dezember 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Süderhastedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Großenrade.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft KWV alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün schräg gekreuzt eine silberne Axt und eine silberne Rodungshacke über einem silbernen Eichenstumpf mit vier austreibenden Blättern.“[4]

Der Wappeninhalt ist insgesamt auf den Ortsnamen bezogen, das Wappen also ein „redendes“ oder „sprechendes“. Die Axt, die Rodungshacke und der Eichenstumpf führen gleichsam demonstrativ vor Augen, dass der Ort, was der Name bereits nachweist, durch Rodung ehemals bewaldeter Flächen entstanden ist, als Grundlage für fruchtbares Ackerland und bäuerliche Wirtschaft.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Großenrade – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.
  3. Gemeindevertreter der Gemeinde Großenrade (PDF; 28 kB)
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein