Hornbek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Hornbek führt kein Wappen
Hornbek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hornbek hervorgehoben
Koordinaten: 53° 34′ N, 10° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Breitenfelde
Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 5,89 km2
Einwohner: 188 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21514
Vorwahl: 04158
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 056
Adresse der Amtsverwaltung: Wasserkrüger Weg 16
23879 Mölln
Webpräsenz: www.hornbek.de
Bürgermeisterin: Christina Dibbern
Lage der Gemeinde Hornbek im Kreis Herzogtum Lauenburg
HamburgMecklenburg-VorpommernNiedersachsenKreis SegebergKreis StormarnLübeckLübeckAlbsfeldeAlt MöllnAumühleBäkBälauBasedow (Lauenburg)BasthorstBehlendorfBerkenthinBesenthalBliestorfBliestorfBörnsenBorstorfBreitenfeldeBröthenBrunsmarkBrunstorfBuchholz (Herzogtum Lauenburg)BuchhorstBüchenDahmkerDalldorfDassendorfDüchelsdorfDuvenseeEinhausElmenhorst (Lauenburg)EscheburgFitzenFredeburgFuhlenhagenGeesthachtGiesensdorfGöldenitzGöttin (Lauenburg)Grabau (Lauenburg)GrambekGrinauGroß BodenGroß DisnackGroß DisnackGroß GrönauGroß PampauGroß SarauGroß SchenkenbergGrove (Schleswig-Holstein)GudowGülzow (Lauenburg)Güster (Lauenburg)Hamfelde (Lauenburg)HamwardeHarmsdorf (Lauenburg)Havekost (Lauenburg)HohenhornHollenbekHornbekHorst (Lauenburg)JuliusburgKankelauKasseburgKastorfKittlitz (Lauenburg)Klein PampauKlein ZecherKlempauKlinkradeKobergKöthel (Lauenburg)KollowKröppelshagen-FahrendorfKrüzenKrukow (Lauenburg)KrummesseKuddewördeKühsenKulpinLabenzLabenzLangenlehstenLangenlehstenLankauLanze (Lauenburg)Lauenburg/ElbeLehmradeLinauLüchow (Lauenburg)LütauMechowMöhnsenMöllnMühlenradeMüssenMustin (bei Ratzeburg)Niendorf bei BerkenthinNiendorf a. d. St.NussePantenPogeezPoggenseeRatzeburgRitzerauRömnitzRondeshagenRoseburgSachsenwaldSahmsSalem (Lauenburg)SandesnebenSchiphorstSchmilauSchnakenbekSchönberg (Lauenburg)SchretstakenSchürensöhlenSchulendorfSchwarzenbekSeedorf (Lauenburg)SiebenbäumenSiebeneichenSirksfeldeSierksradeSteinhorst (Lauenburg)SterleyStubben (Lauenburg)TalkauTramm (Lauenburg)WalksfeldeWangelauWentorf (Amt Sandesneben)Wentorf bei HamburgWiershopWitzeezeWohltorfWoltersdorf (Lauenburg)WorthZiethen (Lauenburg)Karte
Über dieses Bild

Hornbek ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Sie gehört zum Amt Breitenfelde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 als „Horgenbece“ urkundlich erwähnt. 1391 kaufte die Hansestadt Lübeck Hornbek, um die Sicherheit der Alten Salzstraße zu gewährleisten. Durch den Bau des Stecknitzkanals verlor die Via Regia an Bedeutung, so dass Hornbek 1747 an das Herzogtum Lauenburg abgetreten wurde. Seit 1889 gehört Hornbek zum neu gegründeten Amt Breitenfelde.

Im Rahmen des Baus der Reichsautobahn Hamburg-Berlin wurde zwischen den Jahren 1938 und 1941 ein großes Urnengräberfeld der vorrömischen Eisenzeit und Römischen Kaiserzeit westlich des Dorfes ausgegraben.[2] Es enthielt circa 900 Urnengräber, die zum Teil mit unterschiedlich großen Steinpflastern bedeckt waren. Das Gräberfeld gehört zur Gruppe der großen Flachgräberfelder Südostholsteins, die gegen Ende der älteren vorrömischen Eisenzeit angelegt wurden und bis in die römische Kaiserzeit in Benutzung blieben.[3] Das Gräberfeld gehört in seiner älteren Phase zur Jastorfkultur, die gemeinhin als jene archäologische „Kultur“ angesehen wird, aus der später die in den schriftlichen Quellen erwähnten Germanenstämme hervorgegangen sein sollen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist Christina Dibbern. Alle 7 Gemeindevertreter gehören den F.W. Hornbek an.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1982 gibt es die Abfahrt Hornbek der Bundesautobahn 24.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Hornbek stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hornbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. A. Rangs-Borchling, Das Urnengräberfeld von Hornbek in Holstein (2. Jahrhundert vor bis 2. Jahrhundert nach Christi Geburt). Offa-Bücher 18 (Neumünster 1963)
  3. J. Brandt, Jastorf und Latène. Kultureller Austausch und seine Auswirkungen auf die soziopolitische Entwicklung in der vorrömischen Eisenzeit (Rahden/Westf. 2001) S. 192ff.