Lehmrade
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 36′ N, 10° 45′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | |
| Amt: | Breitenfelde | |
| Höhe: | 31 m ü. NHN | |
| Fläche: | 11,4 km² | |
| Einwohner: | 630 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 55 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 23883, 23879 | |
| Vorwahl: | 04542 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 084 | |
| LOCODE: | DE 53J | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Wasserkrüger Weg 16 23879 Mölln | |
| Website: | lehmrade.de | |
| Bürgermeisterin: | Cornelia Wagnitz (BLW) | |
| Lage der Gemeinde Lehmrade im Kreis Herzogtum Lauenburg | ||
Lehmrade ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Sie gehört zum Amt Breitenfelde. Drüsen liegt im Gemeindegebiet.[2]
Geographie und Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lehmrade liegt südlich des Oldenburger Sees an der Landesstraße 287 im Naturpark Lauenburgische Seen sechs Kilometer südöstlich von Mölln; der dazugehörige Ortsteil Drüsen drei Kilometer westlich von Lehmrade auf dem Weg nach Mölln. Der Bahnhof und die Strecke nach Hollenbek wurden 1959 aufgegeben, die Verbindung ist mittlerweile abgebaut.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Ab 1948 gehörte die Gemeinde zum Amt Gudow, das 1971 mit dem Amt Sterley zum Amt Gudow-Sterley zusammengefasst wurde. Mit der Auflösung des Amtes Gudow-Sterley trat die Gemeinde am 1. Januar 2007 dem Amt Breitenfelde bei. In den Jahren 2006 und 2007 wurde ein Dorfgemeinschaftshaus erstellt.
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ungefähr 65 % der Einwohner von Lehmrade sind evangelisch, etwa 3 % katholisch.[3] Die Lutheraner gehören zur Kirchengemeinde Gudow mit ihrer St.-Marien-Kirche. Die Katholiken sind der Pfarrei St. Ansverus mit Sitz in Ahrensburg zugeordnet, deren nächste Filialkirche Hl. Kreuz (Mölln) ist.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindevertretung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Von diesen erhielten AKTIV – Lehmrade und die Bürgerliche Lehmrader Wählergemeinschaft jeweils vier Sitze und die Freie Wählergemeinschaft Lehmrade erhielt einen Sitz.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Über goldenem Wellenschildfuß, darin ein räderloser schwarzer Pflug, in Blau ein schräglinks auffliegender, natürlich tingierter Storch.“[5]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1956 gibt es eine Rehabilitationsklinik am Ort, die auch vielen Einheimischen Arbeit bietet. Im Ortsteil Drüsen gibt es einen Campingplatz, der direkt am Lütauer See liegt.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2024 (XLSX-Datei); (Hilfe dazu).
- ↑ Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 6: Kronprinzenkoog - Mühlenrade. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2006, ISBN 978-3-926055-85-9, S. 142 (dnb.de [abgerufen am 24. Juli 2020]).
- ↑ Zensus 2011
- ↑ wahlen-sh.de
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
