Albsfelde

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Wappen Deutschlandkarte
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Albsfelde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Albsfelde hervorgehoben

Koordinaten: 53° 41′ N, 10° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Lauenburgische Seen
Höhe: 48 m ü. NHN
Fläche: 4,18 km2
Einwohner: 69 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km2
Postleitzahl: 23909
Vorwahl: 04541
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 001
Adresse der Amtsverwaltung: Fünfhausen 1
23909 Ratzeburg
Website: www.albsfelde.de
Bürgermeister: Karl-Heinz Groschke
Lage der Gemeinde Albsfelde im Kreis Herzogtum Lauenburg
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Über dieses Bild

Albsfelde ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Albsfelde erstreckt sich im westlichen Teil der naturräumlichen Haupteinheit Westmecklenburgisches Seenhügelland (Nr. 750) als Teilraum der Mecklenburgischen Seenplatte (Nr. 75) drei Kilometer westlich von Ratzeburg am östlichen Hang des nach der Gemeinde benannten und bis auf eine Höhenlage von 79,5 m ü. NHN sich erstreckenden Albsfelder Berges.[2][3] Der Forst Albsfelder Tannen erstreckt sich südlich und westlich der Dorf­lage.[4]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Albsfelde hat die Gemeinde keine weiteren Ortsteile.[5]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt angrenzende Gemeindegebiete von Albsfelde sind:[3]

Behlendorf Kulpin Giesensdorf
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Lankau Fredeburg

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albsfelde ist ein Straßendorf am Rande eines Waldstücks. Ebenso wie das benachbarte Giesensdorf gehörte auch Albsfelde bis 1937 als Exklave zu Lübeck, ehe es mit dem Groß-Hamburg-Gesetz der damals preußischen Provinz Schleswig-Holstein zugeschlagen wurde. Das Gut Albsfelde (123 ha) blieb weiterhin in Lübeckischen Besitz: es war bis 1935 im unmittelbaren Besitz der Stadt Lübeck und ist seither durch Gütertausch Eigentum der Stiftung Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit weniger als 70 in der Gemeinde lebenden Einwohnern, hat Albsfelde, anstatt einer Gemeindevertretung, eine Gemeindeversammlung; dieser gehören alle Bürger der Gemeinde an.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albsfelde ist mittels der Buslinie 8730 montags bis freitags tagsüber im Zweistundentakt an die Bahnhöfe in Ratzeburg und Ahrensburg (mit Unterwegshalten in Nusse und Sandesneben) angebunden.[7]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Henze: Basisdemokratie in Reinkultur. In: Wolfgang Henze (Hrsg.): Schleswig-Holstein-Topographie: Städte und Dörfer des Landes (Aasbüttel - Bordesholm). Band 1. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2001, ISBN 3-926055-58-8, S. 55–57.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Albsfelde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2020 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 5, abgerufen am 24. Dezember 2021.
  3. a b Relation: Albsfelde (1471102) bei OpenStreetMap (Version #5). Abgerufen am 24. Dezember 2021.
  4. "Topographische Karten SH" des "Digitaler Atlas Nord". Abgerufen am 24. Dezember 2021.
  5. Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. (PDF) Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, 1992, S. 26, abgerufen am 24. Dezember 2021.
  6. Hans Rathje Reimers: Lübecks territoriale Entwicklung – Teil 3: Die Exklave Behlendorf. In: Lübeckische Blätter 177 (2012) (Digitalisat; PDF; 8,3 MB), S. 128 f.
  7. Aushangfahrplan Buslinie 8730. (PDF) Abgerufen am 24. Dezember 2021.