Kaiserplatz (Düren)

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Das ehem. Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal auf dem Kaiserplatz
Das Rathaus
Der Kaiserplatz vom Markt aus gesehen

Der Kaiserplatz ist ein zentraler Platz in der Kreisstadt Düren in Nordrhein-Westfalen. Der ehemalige Viehmarkt wurde per Beschluss des Stadtrates vom 7. Mai 1889 in Kaiserplatz umbenannt.

Auf dem Viehmarkt stand seit alters her die Fleischhalle. 1610 erhielten die Reformierten die Erlaubnis, im oberen Stockwerk dieser Halle ein Gebetshaus einzurichten. Am 12. Juli 1649 erwarben sie den Bau und errichteten eine neue kleine Kirche, das Predigthaus, das bis 1844 in ihrem Besitz blieb.

1886 pachtete die Stadt den Platz für 99 Jahre und errichtete darauf ein Kaiser Wilhelm I.-Denkmal. Es wurde am 22. März 1891 eingeweiht und beim Luftangriff am 16. November 1944 völlig zerstört. Am 22. Dezember 1892 schenkte die evangelische Gemeinde der Stadt den Platz.

Am Kaiserplatz liegt das 1953/54 erbaute, heute denkmalgeschützte Rathaus. Die Fahrbahnen auf dem Platz sind für den Durchgangsverkehr gesperrt und werden als zentraler Bushalteplatz genutzt. Die Freifläche diente lange Zeit als Parkplatz und wird seit der Neugestaltung in den 1990er-Jahren für Veranstaltungen, wie beispielsweise Konzerte, Märkte etc. genutzt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Geuenich: Die Dürener Straßennamen. Düren 1965 (herausgegeben von der Stadt Düren und dem Dürener Geschichtsverein).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 50° 48′ 9″ N, 6° 28′ 56″ O