Le Quesnel

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Le Quesnel
Le Quesnel (Frankreich)
Le Quesnel
Staat Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Somme (80)
Arrondissement Montdidier
Kanton Moreuil
Gemeindeverband Avre Luce Noye
Koordinaten 49° 47′ N, 2° 38′ OKoordinaten: 49° 47′ N, 2° 38′ O
Höhe 72–104 m
Fläche 11,62 km²
Einwohner 786 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 68 Einw./km²
Postleitzahl 80118
INSEE-Code
Website http://www.ccalm.fr/lequesnel/

Die kanadische Gedenkstätte

Le Quesnel (picardisch: L'Tchini) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit 786 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Montdidier, ist Teil der Communauté de communes Avre Luce Noye und gehört zum Kanton Moreuil.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde in der Landschaft Santerre liegt nördlich der großzügig ausgebauten Départementsstraße D934 (frühere Route nationale 334) von Amiens nach Noyon rund 14 km nordwestlich von Roye an den Départementsstraßen D41 und D161.

Toponymie und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Gemeinde leitet sich als Verkleinerungsform von der Bezeichnung chêne (im Picardischen: Quesne) für Eiche ab.

Im Ersten Weltkrieg wurde zur Vorbereitung der Schlacht an der Somme vorübergehend der Bahnhof Le Quesnel für eine Decauville-Feldbahn zur Versorgung der Front mit Munition und Nachschub errichtet und betrieben. Die Gemeinde erhielt als Auszeichnung das Croix de guerre 1914–1918.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010
569 562 480 409 436 540 664 737

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister (maire) ist seit 1995 Jean-Marie Pautre.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die als Kathedrale des Santerre bezeichnete Kirche Saint-Léger von Victor Delefortrie mit 50 m hohem Turm und schmiedeeisernem Lesepult aus dem 18. Jahrhundert.
  • Die kanadische Gedenkstätte in der Nähe der Départementsstraße D935.
  • Ein kanadischer Soldatenfriedhof am Nordrand des Gemeindegebiets.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abbé Maurice Leroy: Le Quesnel et Saint-Mard en Chaussée, 1923 (Reprint 2001), Paillart.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Le Quesnel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien