Lyle Berman

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Lyle Berman
Lyle Berman (2006)
Lyle Berman (2006)
0Personenbezogene Informationen0
Geburtsdatum 6. August 1941
Geburtsort Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Minneapolis
Wohnort Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Plymouth
Live-Turniererfolge
Höchstes Preisgeld 0.444.000 $
Gesamtes Preisgeld 2.679.357 $
World Series of Poker
Bracelets 3
Money finishes 21
Bestes Main Event 5. (1989)
0Main Event der World Poker Tour0
Titel keine
Money finishes 4
Letzte Aktualisierung: 5. Juni 2017

Lyle Arnold Berman (* 6. August 1941 in Minneapolis, Minnesota) ist ein professioneller US-amerikanischer Pokerspieler sowie Unternehmer aus Plymouth.

Geschäftsmann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berman wuchs in Minnesota auf und studierte an der University of Minnesota. 1964 erhielt er einen Abschluss in Betriebswirtschaft. Er arbeitete zunächst als Betriebswirt in einer Lederfabrik, welche seinem Vater gehörte. Nach dem Verkauf leitete Berman sechs Jahre ein Restaurant. Anfang des Jahres 1990 konzentrierten sich seine Investitionen auf Casino-Unternehmen. Berman war Mitgründer der Firma Grand Casinos Inc., die in Außenbezirken von Las Vegas und Atlantic City Casinos erbaute. Er wurde bei diesen sogenannten Indianer-Casinos zum Geschäftsführer. Aufgrund seiner Arbeit erhielt die B’nai B’rith 1995 die Great-American-Traditions-Auszeichnung und den Gaming-Executive-of-the-Year-Preis im Jahr 1996.

Pokerspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005 belegte Berman bei der National Heads-Up Poker Championship den fünften Platz. Er verlor gegen den späteren Gewinner Phil Hellmuth. Bezüglich des Buch Positively Fifth Street von James McManus, finanzierte er T. J. Cloutier zahlreiche Pokerturniere, u. a. das Main Event der World Series of Poker 2000. Doyle Brunson bezeichnete Berman als einen von den Spielern, die er am meisten respektiert. Sein Sohn Brad Berman spielt auch Poker und eliminierte Brunson im Main Event der World Series of Poker 2004.

Lyle Berman gewann drei Bracelets bei der World Series of Poker. Obwohl er Cash Games mit hohen Einsätzen bevorzugt, hat er bei Pokerturnieren über 2,6 Millionen Dollar gewonnen. Im Jahr 2002 wurde er in die Poker Hall of Fame aufgenommen. Berman lebt in Plymouth und hat vier Kinder.

Bracelets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Buy-in (in $) Turnier Teilnehmer Preisgeld (in $)
1989 1.500 Limit Omaha 181 108.600
1992 2.500 No Limit Texas Hold’em 192 192.000
1994 5.000 No Limit Deuce to Seven Draw 57 128.250

Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Co-Autor schrieb er mit Marvin Karlins zusammen das Buch I’m All In: Lyle Berman and the Birth of the World Poker Tour. Es beinhaltet autobiographische Elemente von seiner Kindheit, seinen Geschäftsideen, seine Meinung über Poker und Las Vegas, sowie seine Erfahrung mit der Erschaffung der World Poker Tour und was sie heute ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]