Erik Seidel (Pokerspieler)

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Erik Seidel
Erik Seidel (2011)
Erik Seidel (2011)
  Personenbezogene Informationen  
Geburtsdatum 6. November 1959
Geburtsort Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York
Spitzname Sly
Wohnort Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Las Vegas
Live-Turniererfolge
Höchstes Preisgeld 02.472.555 $
Gesamtes Preisgeld 33.538.037 $
World Series of Poker
Bracelets 8
Money finishes 101
Bestes Main Event 2. (1988)
  Main Event der World Poker Tour  
Titel 1
Money finishes 24
  Main Event der European Poker Tour  
Titel keine
Money finishes 2
Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2018

Erik Seidel (* 6. November 1959 in New York City, New York) ist ein professioneller US-amerikanischer Pokerspieler.

Seidel ist achtfacher Braceletgewinner der World Series of Poker und mit über 33,5 Millionen Dollar an Turnierpreisgeldern hinter Daniel Negreanu der zweiterfolgreichste Pokerspieler weltweit.[1][2] Zudem stand er insgesamt 15 Wochen an der Spitze des Global Poker Index, gleichbedeutend mit der Pokerweltrangliste.[3]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seidel war ursprünglich acht Jahre lang ein professioneller Backgammon-Spieler und versuchte sein Glück an der Börse, bevor er erfolgreich ins Pokergeschäft einstieg. Er lebt in Las Vegas.[3]

Pokerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniererfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seidel gehörte einer Gruppe von Spielern an, die sich „Mayfair Club“ nannten. Mitglieder waren Spieler wie Howard Lederer und Dan Harrington. Während seines ersten Pokerturniers landete Seidel beim Main Event der World Series of Poker 1988 auf dem zweiten Platz hinter Johnny Chan. Die letzte Hand des Heads-Up ist Bestandteil des Films Rounders. Seidel ist einer der erfolgreichsten Spieler der World Series of Poker. Er hat bislang acht Bracelets gewonnen. 2010 wurde er in die Poker Hall of Fame aufgenommen. Sein größter Erfolg außerhalb der WSOP gelang Seidel mit dem Sieg bei der A$250.000 Challenge der Aussie Millions Poker Championship in Melbourne im Jahr 2011. Er besiegte im Heads-Up Sam Trickett und gewann 2,5 Millionen australische Dollar.

Braceletübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seidel kam bei der WSOP 101-mal ins Geld und gewann acht Bracelets:[4]

Jahr Buy-in (in $) Turnier Teilnehmer Preisgeld (in $)
1992 2500 Limit Hold’em 168 168.000
1993 2500 Limit Omaha Hi/Lo 94 094.000
1994 5000 Limit Hold’em 105 210.000
1998 5000 No Limit Deuce to Seven Lowball 26 132.750
2001 3000 No Limit Hold’em 382 411.300
2003 1500 Pot Limit Omaha (mit Rebuys) 117 146.100
2005 2000 No Limit Hold’em 1403 611.795
2007 5000 No-Limit 2-7 Draw Lowball (mit Rebuys) 78 538.835

Preisgeldübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Preisgeld (in $) Turniersiege
1988 00.424.000 1
1989 00.011.600
1990 00.023.010
1991 00.114.465
1992 00.270.396 1
1993 00.163.685 1
1994 00.364.226 2
1995 00.163.347 1
1996 00.075.786
1997 00.197.950 1
1998 00.258.360 3
1999 00.292.168
2000 00.046.959
2001 00.468.249 1
2002 00.556.024 2
2003 00.815.679 2
2004 00.762.872 3
2005 00.887.879 1
2006 00.125.356
2007 01.126.371 1
2008 02.200.333 1
2009 00.469.682
2010 00.536.615 2
2011 06.530.153 4
2012 00.271.774
2013 02.117.841
2014 01.536.877
2015 05.093.703 2
2016 05.108.412
2017 02.264.003
2018 00.260.260
gesamt 33.538.037 29

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erik Seidel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erik Seidel in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 8. Januar 2018 (englisch)
  2. All Time Money List in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 8. Januar 2018 (englisch)
  3. a b Erik Seidel in der Datenbank des Global Poker Index, abgerufen am 31. August 2016 (englisch)
  4. Erik Seidel in der Datenbank der World Series of Poker, abgerufen am 19. November 2016 (englisch)