Maranville

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Maranville
Maranville (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haute-Marne (52)
Arrondissement Chaumont
Kanton Châteauvillain
Gemeindeverband Trois Forêts
Koordinaten 48° 8′ N, 4° 52′ OKoordinaten: 48° 8′ N, 4° 52′ O
Höhe 195–350 m
Fläche 12,67 km²
Einwohner 403 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 32 Einw./km²
Postleitzahl 52370
INSEE-Code

Maranville ist eine französische Gemeinde mit 403 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Haute-Marne in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Chaumont und zum Kanton Châteauvillain. Die Einwohner werden Maranvillois(es) genannt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maranville liegt westlich des Aujon rund 62 Kilometer ostsüdöstlich von Troyes und 20 Kilometer westlich der Kleinstadt Chaumont im Westen des Départements Haute-Marne. Ein weiterer Fluss ist der Le Brauzé, der beim Ortsteil Haurancourt von rechts in den Aujon einmündet.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt nahe überregionaler Verkehrswege. Über die D12 und D396 erreicht man in südwestlicher Richtung nach wenigen Kilometern Entfernung nahe Ville-sous-la-Ferté die Autoroute A5.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort lag nahe der Römerstraße von Langres nach Reims. Reste einer Villa und eines Römischen Militärlagers wurden ausgegraben, zudem ein Friedhof mit Skeletten von 80 Menschen. In Val Saint Père stand eine Abtei, die von den Hunnen zerstört wurde. In einem Brunnenschacht fand man wertvolle Gegenstände, die im Jahr 451 vor dem Überfall der Hunnen dort versteckt wurden. Im 12. Jahrhundert siedelten sich Mönche aus dem Kloster Clairvaux in der Gegend an. Im 13. Jahrhundert wird eine Adelsfamilie de Malanville (Maranville) erwähnt. Ein schwerer Pestzug suchte 1635 die Gemeinde heim. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Chaumont. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Chaumont. Von 1793 bis 1801 war Curmont eine Gemeinde im Kanton La Ferté (sur Aube) und von 1801 bis 2015 Teil des Kantons Juzennecourt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2019
Einwohner 449 449 480 487 479 490 469 440 403
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Maranville (Privatbesitz)
  • Dorfkirche Saint-Pierre-Saint-Paul[1]
  • Kapelle Saint-Joseph
  • Wegkreuz La belle croix an der Straße von Vaudrémont nach Rennepont
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Maranville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Dorfkirche (französisch)
  2. Denkmal für die Gefallenen