Pluvigner

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Pluvigner
Pleuwigner
Wappen von Pluvigner
Pluvigner (Frankreich)
Pluvigner
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Lorient
Kanton Pluvigner (Hauptort)
Gemeindeverband Auray Quiberon Terre Atlantique
Koordinaten 47° 46′ N, 3° 1′ WKoordinaten: 47° 46′ N, 3° 1′ W
Höhe 24–144 m
Fläche 82,83 km2
Einwohner 7.394 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 89 Einw./km2
Postleitzahl 56330
INSEE-Code
Website www.pluvigner.fr

Pluvigner (Pleuwigner auf Bretonisch) ist eine französische Gemeinde mit 7394 Einwohnern (1. Januar 2014) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Lorient und ist Verwaltungssitz (Chef-lieu) des Kantons Pluvigner.

Geographie, Lage und Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pluvigner liegt in einer waldreichen Umgebung am Westrand der Landes de Lanvaux. Im Norden der Gemeinde liegen der Forêt de Camors und der Forêt de Floranges; insgesamt sind etwa 17 % der fast 83 km² umfassenden Fläche Pluvigners bewaldet. Das Gebiet ist eine von Südwest nach Nordost ansteigende Hügellandschaft, deren höchste Erhebung der bis auf 144 m über NN reichende Le Soucho ist. Der Ort liegt 11 km nördlich von Auray und 16 km südlich von Baud an der Route Départementale D 768. Pluvigner besaß einen Eisenbahnanschluss an der Bahnstrecke Auray–Pontivy; diese wurde 1951 im Personenverkehr aufgegeben, 1981 auch das Bahnhofsgebäude abgerissen.

Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Südosten) Brech, Landaul, Landévant, Camors und Brandivy.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1846 1901 1931 1946 1962 1975 1990 2006
Einwohner 4.480 4.756 5.254 5.410 5.256 4.602 4.537 4.872 6.315

Quellen:[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben land- und forstwirtschaftlichen Betrieben gibt es zwei größere gewerbliche Arbeitgeber: Hill-Rom, einen Hersteller von Artikeln des Klinikbedarfs (Betten, Krankenmöbel) mit mehreren hundert Beschäftigten,[2] und Bretagne Chrome.

Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle Saint-Colomban

In und um Pluvigner, namentlich in Talhouët, findet man vorzeitliche Grabhügel (tumuli), Stelen und Grabstätten, des Weiteren eine Vielzahl von Kapellen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, außerdem drei Schlösser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die Châteaux von Kerlois, Keronic und Rimaison. Saint-Guigner ist eine im 16. Jahrhundert erbaute Kirche mit einem großen Wandbrunnen.

Im Sommer veranstaltet die Gemeinde nächtliche Märkte und Mitte August ein bretonisches Festival (fest-noz).

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort gibt es Vereine für Rugby (Pluvigner RC), Volley- (CO Pluvigner) und Fußball (AS Pluvigner und Keriolets de Pluvigner), deren erste Mannschaften derzeit (Anfang 2011) allesamt nur in unteren regionalen Spielklassen antreten. Den damals in der siebthöchsten Liga spielenden Männern der Keriolets gelang es allerdings, 2006 im französischen Fußballpokal bis in die landesweite Hauptrunde vorzudringen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pluvigner ist eine Partnerschaft mit der irischen Gemeinde Cahersiveen eingegangen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pluvigner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vor 1962 nach Cassini, ab 1962 nach INSEE
  2. siehe die Webseite des Unternehmens