Ranstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ranstadt
Ranstadt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ranstadt hervorgehoben

Koordinaten: 50° 21′ N, 8° 59′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Wetteraukreis
Höhe: 131 m ü. NHN
Fläche: 34,26 km2
Einwohner: 5099 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 149 Einwohner je km2
Postleitzahl: 63691
Vorwahlen: 06041, 06035, 06046Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: FB, BÜD
Gemeindeschlüssel: 06 4 40 020
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 15
63691 Ranstadt
Website: www.ranstadt.de
Bürgermeisterin: Cäcilia Reichert-Dietzel (SPD)
Lage der Gemeinde Ranstadt im Wetteraukreis
ButzbachMünzenbergRockenbergOber-MörlenBad NauheimFriedberg (Hessen)Rosbach vor der HöheWöllstadtKarbenBad VilbelWölfersheimReichelsheim (Wetterau)NiddatalFlorstadtEchzellReichelsheim (Wetterau)NiddaHirzenhainGedernRanstadtGlauburgAltenstadt (Hessen)LimeshainOrtenberg (Hessen)KefenrodBüdingenLahn-Dill-KreisLandkreis GießenVogelsbergkreisHochtaunuskreisFrankfurt am MainMain-Kinzig-KreisKarte
Über dieses Bild

Ranstadt ist eine Gemeinde im Wetteraukreis in Hessen.

Ranstädter Rathaus
Evangelische Kirche

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ranstadt liegt in einer Höhe von 134 m über NN. Es ist ein Kleinzentrum in der Mitte des Wetteraukreises, am Übergang der Wetterau zum Vogelsberg. Die nächsten größeren Städte sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen) Friedberg (Hessen) (17 km), Bad Nauheim (20 km), Nidda (sechs Kilometer) und Büdingen (15 km). Weitere wichtige, umliegende Städte sind Frankfurt am Main, Hanau und Gießen. Insbesondere Frankfurt mit dem Flughafen Frankfurt/Rhein-Main (ca. 40 Minuten PKW-Fahrtzeit) nimmt hierbei eine wichtige Stellung für Pendler und Reisende ein.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ranstadt grenzt im Norden an die Stadt Nidda, im Osten an die Stadt Ortenberg, im Südosten an die Gemeinde Glauburg, im Süden an die Stadt Florstadt, sowie im Westen an die Stadt Reichelsheim und die Gemeinde Echzell.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile Bellmuth, Bobenhausen I, Dauernheim, Ober-Mockstadt und Ranstadt sind ländlich geprägte Wohngemeinden im Nidda- und Laisbachtal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste erhaltene Erwähnung von Ranstadt findet sich als Ramstat in einer Urkunde des Klosters Fulda, die zwischen den Jahren 750 und 802 entstand. Ranstadt gehörte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit zum Amt Ortenberg, einem Kondominat, das von drei Landesherren aus dem Kreis der Mitglieder des Wetterauer Grafenvereins gebildet wurde.

Kirchlich gehörte Ranstadt zum Kollegiatstift Mockstadt in der Erzdiözese Mainz. Kirchliche Mittelbehörde war das Archidiakonat von St. Maria ad Gradus in Mainz.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da alle drei Herren des Kondominats sich der Reformation zuwandten, wurde auch Ranstadt lutherisch. 1556 erhielt es deshalb eine eigene Pfarrei. 1601 kam es zu einer Realteilung des Kondominats, wobei Ranstadt der Herrschaft Gedern der Grafen von Stolberg-Gedern zugeschlagen wurde. Ranstadt gehört zu den Gebieten, in denen das Solmser Landrecht von 1571 gewohnheitsrechtlich, aber nur teilweise, rezipiert wurde. Das galt insbesondere für die Bereiche Vormundschaftsrecht, Erbleihe und eheliches Güterrecht. Im übrigen galt das Gemeine Recht.[2] Erst das Bürgerliche Gesetzbuch, das einheitlich im ganzen Deutschen Reich galt, setzte zum 1. Januar 1900 das alte Partikularrecht außer Kraft.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1806 fiel die Grafschaft Stolberg – und damit auch Ranstadt – an das Großherzogtum Hessen. Hier gehörte Ranstadt zum standesherrlichen Amt Gedern. 1821 bildete das Großherzogtum den Landratsbezirk Nidda, dem auch Ranstadt zugeordnet wurde, und der ab 1832 Kreis Nidda hieß. Mit der Revolution von 1848 wurde kurzzeitig der Regierungsbezirk Nidda gebildet, 1852 aber der Kreis Nidda wiederbelebt. 1874 kam das Dorf zum Landkreis Büdingen.

Die erste Automobil-Post-Linie der Deutschen Reichspost verkehrte 1906 zwischen Ranstadt und Friedberg.[3]

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten zum 1. Oktober 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Ranstadt, Bellmuth, Bobenhausen I, Dauernheim und Ober-Mockstadt freiwillig zur Großgemeinde Ranstadt.[4] Als Sitz der Gemeindeverwaltung wurde der Ortsteil Ranstadt bestimmt. Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Ranstadt wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[5]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Ranstadt 4862 Einwohner. Darunter waren 189 (3,9 %) Ausländer, von denen 85 aus dem EU-Ausland, 54 aus anderen Europäischen Ländern und 50 aus anderen Staaten kamen.[6] Die Einwohner lebten in 2094 Haushalten. Davon waren 558 Singlehaushalte, 601 Paare ohne Kinder und 692 Paare mit Kindern, sowie 203 Alleinerziehende und 40 Wohngemeinschaften.[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ranstadt: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2015
Jahr  Einwohner
1834
  
643
1840
  
698
1846
  
646
1852
  
613
1858
  
656
1864
  
623
1871
  
657
1875
  
661
1885
  
638
1895
  
646
1905
  
697
1910
  
650
1925
  
699
1939
  
671
1946
  
1.009
1950
  
1.120
1956
  
1.164
1961
  
1.225
1967
  
1.498
1970
  
1.516
1973
  
3.779
1975
  
3.810
1980
  
3.949
1985
  
3.992
1990
  
4.309
1995
  
4.819
2000
  
5.019
2005
  
4.976
2010
  
4.894
2011
  
4.862
2015
  
5.077
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [8]; Hessisches Statistisches Informationssystem;[9] Zensus 2011[6]
Nach 1970 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1961: 860 evangelische (= 70,20 %), 330 katholische (= 26,94 %) Einwohner[8]
• 2011: 2841 evangelische (= 58,4 %), 737 katholische (= 15,2 %), 1284 sonstige (= 26,4 %) Einwohner[10]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[11] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[12][13][14]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
    
Insgesamt 23 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften 2021 2016 2011 2006 2001
% Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 39,1 9 39,8 9 49,6 12 37,4 12 39,3 12
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 25,1 6 32,2 7 26,1 6 29,7 9 25,9 8
FWG Freie Wählergemeinschaft Ranstadt 23,7 5 20,6 5 14,4 3 27,2 8 27,5 9
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 12,2 3 7,4 2 9,8 2 5,7 2 7,4 2
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 55,2 54,0 52,9 51,8 57,7

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1993 werden in Hessen die Bürgermeister für sechs Jahre direkt gewählt.[15]

Seit 2009 ist Cäcilia Reichert-Dietzel (SPD) Bürgermeisterin von Ranstadt. Sie wurde am 27. September 2015 mit 65,6 % der Stimmen wiedergewählt.[16] Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:[15]

Jahr Kandidaten Partei %
Ergebnis
2003 Christian Seitz SPD 24,4
Erhard Landmann 75,6
Wahlbeteiligung in % 58,5
1997 Wolfgang Schneider SPD 34,9
Erhard Landmann 52,8
Reinhard Klee GRÜNE 12,3
Wahlbeteiligung in % 74,5

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Ranstadt.png

Das Wappen wurde am 12. Juni 1982 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „In neunmal rot-silber geteiltem Schild ein schwarzer, schreitender Hirsch.“[17]

Das nunmehr entstandene Wappen berücksichtigt die historische Vergangenheit der neuen Gemeindeteile. Der schwarze Hirsch entstammt dem Wappen der Grafen zu Stolberg, die ursprünglich Besitzer von Ranstadt waren. Dieser Hirsch war schon im alten Ranstädter Wappen verwendet. Die rot-weißen Streifen, die den goldenen Grund des Stolberger Wappens ersetzen, weisen auf die in den übrigen Gemeindeteilen vorherrschenden Ortsherrschaften der Landgrafen von Hessen sowie auch der Grafen von Isenburg hin.

Das Wappen wurde von Heraldiker Heinz Ritt gestaltet.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ranstadt besitzt einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen, auf der annähernd stündlich Regionalbahnen der Hessischen Landesbahn verkehren. Ergänzend zum Zugverkehr existiert die Linie 374, die auf der Relation Nidda – Büdingen – Gelnhausen morgens und abends eine weitere Verbindung stellt.

Am Bahnhof von Ranstadt bestehen, meist stündliche, Busverbindungen nach Friedberg (FB-03), Nidda (FB-81, FB-82) und Ortenberg (FB-03), die auch alle Ortsteile an das Busnetz anschließen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neogotisches Rathaus (1875)
  • Stolbergisches Hofgut, heute: Sportheim des SV Ranstadt

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Natur- und Vogelschutzgruppe Ranstadt

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Jung (* 6. Dezember 1892, Gedern), kam mit zwei Jahren nach Ranstadt, wo seine Familie seit 1498 ansässig war; Apotheker, Chemiker, erforschte Krebs und Malaria, Buchautor (z. B.: "Hessespichel")
  • Peter Brunner (* 25. April 1900, Arheiligen, † 24. Mai 1981 in Heidelberg), Geistlicher und Systematischer Theologe. 1932 bis 1936 Pfarrer in Ranstadt und 1935 für 4 Monate im KZ Dachau inhaftiert.[18]
  • Henning Goll (* 1965, Ranstadt). 1989 und 1990 im Nationalkader der Behindertenschwimmer aktiv und errang in dieser Zeit beim Mainzer Schwimmverein 1901 e. V. acht Goldmedaillen sowie mehrere Silber- und Bronzemedaillen bei internationalen und deutschen Meisterschaften, wobei er gleichzeitig zwei neue deutsche Rekorde erschwamm.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Georg Ruppel (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform = Darmstädter Archivschriften 2. 1976, S. 174.
  • Heinz Wionski: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Hessen. Wetteraukreis I. Stuttgart 1999, S. 420–429.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ranstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2019 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)  (Hilfe dazu).
  2. Arthur Benno Schmidt: Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 108, Anm. 36 und S. 25, Anm. 81, sowie beiliegende Karte.
  3. Eckhart G. Franz, Peter Fleck, Fritz Kallenberg: Großherzogtum Hessen (1800) 1806–1918. In: Walter Heinemeyer, Helmut Berding, Peter Moraw, Hans Philippi (Hg.): Handbuch der Hessischen Geschichte. Band 4.2: Hessen im Deutschen Bund und im neuen Deutschen Reich (1806) 1815–1945. Die hessischen Staaten bis 1945 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63. Elwert. Marburg 2003. ISBN 3-7708-1238-7: Großherzogtum Hessen, S. 876f.
  4. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 25. Oktober 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 43, S. 1603, Punkt 1425; Abs. 1. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,6 MB]).
  5. Hauptsatzung. (PDF; 153 kB) § 5. In: Webauftritt. Gemeinde Ranstadt, abgerufen im Januar 2021.
  6. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Ranstadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Januar 2021.
  7. Haushalte nach Familien: Ranstadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Januar 2021.
  8. a b Ranstadt, Gemeinde, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  9. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  10. Religionszugehörigkeit: Ranstadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Januar 2021.
  11. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  12. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  13. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  14. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  15. a b Bürgermeister-Direktwahlen in Ranstadt. In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Januar 2021.
  16. Bürgermeisterwahl. In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen am 25. März 2021.
  17. Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Ranstadt, Wetteraukreis vom 12. Juni 1982. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1982 Nr. 27, S. 1228, Punkt 696 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,7 MB]).
  18. Sein Kirchenkampf wurde aufgezeichnet von „Otto Bruder“ (Pseudonym von Otto Salomon): Das Dorf auf dem Berge.