Raunheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Raunheim
Raunheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Raunheim hervorgehoben
Koordinaten: 50° 1′ N, 8° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Groß-Gerau
Höhe: 90 m ü. NHN
Fläche: 13,01 km²
Einwohner: 15.270 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 1174 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65479
Vorwahl: 06142
Kfz-Kennzeichen: GG
Gemeindeschlüssel: 06 4 33 010
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Stadtzentrum 1
65479 Raunheim
Webpräsenz: www.raunheim.de
Bürgermeister: Thomas Jühe (SPD)
Lage der Stadt Raunheim im Kreis Groß-Gerau
Ginsheim-Gustavsburg Bischofsheim (Mainspitze) Rüsselsheim am Main Raunheim Kelsterbach Trebur Nauheim Mörfelden-Walldorf Riedstadt Groß-Gerau Büttelborn Stockstadt am Rhein Biebesheim am Rhein Gernsheim Wiesbaden Main-Taunus-Kreis Frankfurt am Main Rheinland-Pfalz Kreis Bergstraße Landkreis Offenbach Darmstadt Landkreis Darmstadt-DieburgKarte
Über dieses Bild

Raunheim ist eine Stadt im Kreis Groß-Gerau in Hessen im Rhein-Main-Gebiet ca. 20 km südwestlich von Frankfurt am Main am Südufer des Mains gelegen. Die Stadt grenzt direkt an den Frankfurter Flughafen.

Per 30. Juni 2014 wies die Stadt Raunheim einen hohen Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) in Höhe von 28,0 Prozent auf und hat somit nach Offenbach am Main und Kelsterbach den dritthöchsten Anteil aller hessischen Kommunen.[2] 52,7 % und damit mehr als die Hälfte der Bewohner Raunheims haben gemäß Zensus 2011 einen Migrationshintergrund.[3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raunheim liegt im Rhein-Main-Gebiet zwischen Frankfurt am Main und Mainz am Südufer des Mains in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens und wird zur Stadtregion Frankfurt gezählt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raunheim grenzt im Nordosten an die Stadt Kelsterbach, im Osten an den Flughafen der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main, im Süden an die Stadt Rüsselsheim am Main sowie im Nordwesten an die Städte Flörsheim am Main und Hattersheim am Main.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raunheim ist nicht in Stadtteile untergliedert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 7000 Jahren war das heutige Raunheim am Main nachweislich besiedelt, wohl weil das Gelände so günstig liegt. Mehrere parallele Mainläufe, die Inseln bildeten, der große Wald, das ebene Terrain und das günstige Klima dürften die Gründe dafür gewesen sein, dass die Gemarkung Raunheim ebenso wie das restliche Rhein-Main-Gebiet von der Urzeit bis heute als Heimstatt bevorzugt wurden.

Aus der Jungsteinzeit ist belegt, dass in der Maingewann des heutigen Raunheims ein Langhaus errichtet wurde. Später hatten die Römer hier bis etwa 250 nach Christus eine Ansiedlung nebst „villa rustica“ – ein kleiner Gutshof mit Pferdewechselstation für Reisende.

Die fränkische Besiedlung des Gebietes findet im 6. bis 8. Jahrhundert statt und für diese Zeit wird auch die Gründung Raunheim vermutet.[4]

Am 6. April 910 wird der Ort erstmals in einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Hatto erwähnt. Auch wenn diese nur noch als Abschrift vorhanden im Codex Eberhardi ist, kann Raunheim im Jahre 2010 seine erste urkundliche Erwähnung vor 1100 Jahren feiern. Das erste Original stammt aus dem Jahr 1211 – und hier, wie bei Hatto, heißt Raunheim Ruwenheim. In den historischen Unterlagen findet Raunheim in den folgenden Jahrhunderten unter anderem mit diesen Ortsnamen Erwähnung: Runheim im Jahr 1211, Ruwinheim 1313, Rawenheym und ab 1680 als Raunheim.[5]

Im Jahr 1118 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung des Mönchhofs mit einer Kapelle, der heutigen Mönchhofkapelle. Für das Jahr 1342 ist in Raunheim eine große Überschwemmung durch den Main belegt. Im Mittelalter befand sich Raunheim in wechselndem Grundbesitz. Als Grundbesitzer erwähnt sind das Kloster Hornbach, das Kloster St. Jakob in Mainz, die Grafen von Hagen-Münzenberg, die Grafen von Eppstein und ab 1425 die Grafen von Katzenelnbogen. Als 1479 der letzte weibliche Nachkomme aus dem Hause Katzenelnbogen Landgraf Heinrich III. von Hessen heiratet wird Raunheim hessisch.[4]

Die ersten Auswirkungen der Reformation zeigen sich in Raunheim ab dem Jahr 1530, als der erste evangelisch-lutherische Pfarrer Caspar Moeller dort predigte. Dies wurde möglich, nachdem Landgraf Philipp I. 1526 auf der Homberger Synode auf seinem Territorium die Reformation einführte. 1590 wird Raunheim endgültig evangelisch, als Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt Pfarrhaus und Pfarrei dem Mainzer St. Stephansstift abkauft.[4]

Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 brachte auch über Raunheim Tod und Verderben. So flüchteten die bäuerlichen Bewohner im Dezember 1634 vor den Kriegswirren in die Festung Rüsselsheim. 1635 zogen schwedische Truppen durch Raunheim und brannten den halben Ort nieder. Die Pest wütete in den Jahren 1634 und 1635. 1641 hatte Raunheim laut Kirchenbuch nur noch „sieben Seelen“.[4]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsmäßig gehört Raunheim bis 1820 zum Amt Rüsselsheim, das ab 1816 zur Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen gehörte. 1821 werden im Großherzogtum Landratsbezirke eingeführt und Raunheim dem Landratsbezirk Dornberg zugeteilt. 1832 wurden die Einheiten ein weiteres Mal vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Dadurch gelangt Raunheim in den Kreis Groß-Gerau. Die Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums wurden am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch Regierungsbezirke ersetzt, was jedoch bereits am 12. Mai 1852 wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch gehört Raunheim zwischen 1848 und 1852 zum Regierungsbezirk Darmstadt bevor wieder der Kreis Groß-Gerau für die übergeordnete Verwaltung zuständig ist. Dort verbleibt der Ort durch alle weiteren Verwaltungsreformen bis heute.[5]

Die zuständige Gerichtsbarkeit war während der Zugehörigkeit zu Hessen, von 1821 bis 1879 das Landgericht Großgerau und ab 1879 das daraus hervorgegangene Amtsgericht Groß-Gerau. Seit 1956 fällt Raunheim in den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Rüsselsheim.[5]

Die Erbauung des ersten öffentlichen Schulhauses fällt auf das Jahr 1711 und in der Zeit von 1733 bis 1745 muss die Einquartierung und Verproviantierung fremder Heere infolge des Polnischen Thronfolgekrieg und des Österreichischen Erbfolgekriegs hingenommen werden. Zwischen 1806 und 1815 kommt es infolge der Napoleonischen Kriege in Raunheim zur Aushebung von Truppen durch Frankreich und zur Einquartierung französischer und russischer Truppen. 1863 erhält Raunheim Anschluss an das Eisenbahnnetz durch die Eröffnung der Hessischen Ludwigsbahn. In der Neujahrsnacht von 1880 bricht der Maindamm und Raunheim wird von dem bis dahin größten dokumentierten Hochwasser heimgesucht.[4]

Industrialisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Beginn der Industrialisierung sind auch in Raunheim viele Neuerungen und ein schneller Anstieg der Einwohnerzahlen zu verzeichnen. So wird in den Jahren 1882 bis 1886 eine Mainschleuse erbaut, welche die Schifffahrt auf dem Main wieder attraktiver machen soll. 1889 wird durch die Firma Mannesmann ein Röhrenwerk gegründet 1911 kommt eine Lederfirma nach Raunheim, wodurch der Ort elektrischen Strom erhält. 1914 wird eine Konservenfabrik eröffnet.[4]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ersten Weltkrieg werden 52 Raunheimer als „gefallen“ gezählt und als Folge dessen wird im Versailler Vertrag die befristete Besetzung des Rheinlandes mit vier rechtsrheinischer Brückenköpfen zu denen auch Raunheim zählte durch französische Truppen verhängt. Diese Besatzung endete zum 1. Juli 1930.[4]

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort durch Luftminen stark zerstört. Die halbe Bahnhofstraße wurde umgepflügt, der frühe Industriebetrieb Hessenland, wo auch russische Fremdarbeiter tätig waren, brannte tagelang. Unter der Bevölkerung gab es viele Tote, noch mehr Raunheimer starben an der Front oder blieben vermisst. Am Ende der Hitler-Diktatur hatte Raunheim nur noch knapp 4000 Einwohner.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Flüchtlinge und Heimatvertriebene, und die Bevölkerungszahl wuchs schneller als je zuvor. Die Arbeiterwohngemeinde siedelte neue Industriebetriebe an. Bis dahin waren Opel und die schon überalterten Fabriken Hessenland und Ihm die größten Arbeitsstätten. Nun wurden auch Kanäle verlegt und Straßen asphaltiert. Hatten doch die Frankfurter Straße, die Mainzer Straße sowie die Bahnhofstraße als einzige eine feste Fahrbahn. Der große Rest bestand aus Schotterwegen und war bei Regen kaum passierbar. Die Raffinerie Caltex verdrängte das Hofgut Mönchhof. Raunheim wurde Erdölstadt. Es waren finanziell goldene Jahre, die schnell wieder zu Ende gingen. Auf dem Areal ist nach dem Rückbau der Anlagen ab 2004 das Gewerbegebiet Mönchhof in erster Linie als Logistik- und Bürostandort entwickelt worden.

Beim Absturz eines US-Flugzeuges 1952 kamen drei Personen ums Leben (siehe auch: Flugzeugabsturz von Raunheim).

Am 27. Oktober 1966 wurde Raunheim zur Stadt ernannt. Aufgrund seiner Verschwisterungen – am 27. Oktober 1973 mit Le Teil im Département Ardèche in Südfrankreich und am 25. Oktober 1986 mit Trofarello in Norditalien – bekam Raunheim am 24. Oktober 1992 die Europafahne durch den Europarat verliehen. Damit wurde die Stadt Raunheim aufgrund ihrer Arbeit im Sinne des Europagedankens gewürdigt.

Der Stadtname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie Raunheim zu seinem Namen kam, ist nicht eindeutig geklärt. Der Heimatkundler Willi Wirth hat in einem Beitrag für die Stadt drei mögliche Erklärungen zusammengefasst.

  • 1. Theorie: Raunheim entstand aus „Ruwenheim“, so die Schreibweise in den ersten urkundlichen Belegen von 910 und 1211: Das frühe Raunheim auf dem Hügel hinter der evangelischen Kirche soll Ausruheplatz der Schiffer und der Zugpferde gewesen sein. In diese Richtung wird auch das Raunheimer Wappen mit dem Ring und dem „Mauerhaken“ gedeutet: An dem Ring, der am Ufer verankert ist, hätte man dermal einst die Boote festgemacht.
  • 2. Theorie: Die Franken gaben ihren Siedlungen Namen mit der Endsilbe „heim“, wie auch die Nachbarstädte Rüsselsheim am Main, Bischofsheim, Flörsheim, Ginsheim belegen. Der Wortteil „Raun“ könnte sich im Laufe der Zeit von einem Namen eines fränkischen Herren abgeleitet haben, ähnlich wie sich Rüsselsheim nach Ruzilo ableitet. In der Frankenzeit hieß Raunheim Riuwunheim.
  • 3. Theorie: Nach Auffassung des Rüsselsheimer Sprachwissenschaftlers und Historikers Ernst Erich Metzner geht der Name Raunheim auf ein Kloster mit dem Namen Hreûwun-haim (Heim der Reuen), gegründet vom Mainzer Bischof Hrôd-hard zurück, das genauso wie der Mönchhof dem St. Pirmins-Kloster Hornbach in der Westpfalz gehörte. Die frühen Schreibweisen – „Riuwunheim“ beziehungsweise „Ruwunheim“ – übersetzt Metzner mit „Heimstatt der tätigen Reue“. Es soll ein überaus strenges Kloster gewesen sein. Das Klosterkirchlein stand etwa dort, wo die alte Trauerhalle auf dem Raunheimer Friedhof heute steht, also abseits des einstigen Dorfes. Als später dem Klösterlein die Mönche ausgingen, wurde das Kirchlein aber von den Dörflern weiter benutzt. Die letztere Namensdeutung durch Prof. Metzner ist wohl nach Übereinstimmung mit den meisten Raunheimer Heimatkundlern die richtige. Metzners Forschungen haben auch ergeben, dass das Raunheimer Wappen ursprünglich ein Q darstellte und auf das Patrozinium des Klösterlein hindeutet, das dem heiligen Quintinius geweiht war. Ein Raunheimer Wappen von 1622 sieht noch wie ein Q aus. Als die alten Patrozinien in Vergessenheit gerieten, wurde aus dem Q ein Ring mit Anker.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen sind:[5]
  • 1629: 20 Hausgesessene
  • 1829: 497 Einwohner
  • 1939: 3151 Einwohner
  • 1961: 6140 Einwohner
  • 1970: 13546 Einwohner

Raunheim ist nach Darstellung des Statistischen Landesamtes die vom Altersdurchschnitt her jüngste Stadt Hessens. Im Durchschnitt ist ein Einwohner 38,5 Jahre alt (Stand 2007), der Landesdurchschnitt liegt bei 42,7 Jahren.

Raunheim: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
539
1840
  
534
1846
  
587
1852
  
644
1858
  
602
1864
  
668
1871
  
670
1875
  
700
1885
  
862
1895
  
1.005
1905
  
1.583
1910
  
1.931
1925
  
2.229
1939
  
3.151
1946
  
3.688
1950
  
4.166
1956
  
4.937
1961
  
6.140
1967
  
12.388
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[6] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[7][8]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
     
Von 31 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften 2016 2011 2006 2001 1997
Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze Anteil1 Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 52,2 16 50,8 16 50,1 16 50,1 16 50,0 19
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 22,2 7 24,4 7 31,4 102 29,3 9 24,6 9
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE 11,5 4 16,5 5 7,9 22 9,1 3 13,3 5
Freie Demokratische Partei FDP 9,9 3 6,1 2 10,7 3 11,5 3 12,1 4
Forum Neues Raunheim FNR 4,2 1 2,2 1
Anteil ungültiger Stimmen (in %) 5,8 5,6 4,5 3,8 5,0
Sitze gesamt 31 31 31 31 37
Wahlbeteiligung 36,9 % 40,7 % 36,1 % 51,6 % 66,2 %
1 prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen
2 Eine Grünen-Stadtverordnete wechselte im September 2008 zur CDU, so dass die Grünen nur noch mit einem Mandat in der Stadtverordnetenversammlung vertreten waren und die CDU seitdem über elf Sitze verfügte.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus Schulstraße

Bürgermeister von Raunheim ist seit 2000 Thomas Jühe (* 1963 in Frankfurt am Main; SPD). Erstmals zum Bürgermeister gewählt wurde er am 17. Oktober 1999 in der Stichwahl mit 50,1 Prozent der Stimmen gegen Wolfgang Becker (CDU). Bei den Bürgermeisterwahlen 2005 sowie 2011 wurde er jeweils wiedergewählt, 2005 mit 74,2 Prozent und 2011 mit 81,5 Prozent. Jühe ist zudem seit 2003 Vorsitzender der Kommission zur Abwehr des Fluglärms am Frankfurter Flughafen sowie Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen (ADF). Darüber hinaus berät er das Bundesumweltministerium sowie das Bundesverkehrsministerium in Fluglärmfragen im Ausschuss nach § 32a LuftVG.

Magistrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem hauptamtlichen Bürgermeister Thomas Jühe (SPD) gehören dem achtköpfigen Gremium ehrenamtlich an: Erste Stadträtin Dorothee Herberich (SPD), die Stadträte Ulrich Belser (SPD), Kurt Jenal (SPD), Max Boß (SPD), Wolfgang Becker (CDU) und Otto Müller (CDU) sowie Gavriil Gavriilidis (Bündnis 90/Die Grünen).[9]

Ausländerbeirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Ausländerbeiratsvorsitzenden Serdar Tanner (WFA) gehören dem achtköpfigen Gremium ehrenamtlich an: Stellvertretender Vorsitzender Kadir Erdogan (RUL), Bengül Malkoc (RUL), Recep Arikök (RUL), Yahya Güler (RUL), Vaughn Coleman (IS), Julia Alcocer Maestre (IS), Muhittin Salur (WFA), Tuncay Seven (WFA)

Bürgermeister seit 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1945 Wilhelm Schnell (eingesetzt von den amerikanischen Besatzungskräften)
  • 1945 Georg Kuschmirz (eingesetzt von den amerikanischen Besatzungskräften)
  • 1945 Philipp Jakob Renneisen (SPD; eingesetzt von den amerikanischen Besatzungskräften)
  • 1947 Heinrich Schneiker (SPD)
  • 1949 Adam Wildmeister (CDU)
  • 1955 Erwin Lang (SPD), 1969/70 hessischer Finanzminister
  • 1969 Günther Diehl (SPD), seit 1988 Ehrenbürgermeister
  • 1988 Herbert Haas (SPD)
  • 2000 Thomas Jühe (SPD)

Bürgermeister vor 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1884 bis 1899 Philipp Kern (Großherzoglicher Bürgermeister),
  • 1899 bis 1918 Heinrich Preß,
  • 1918 bis 1934 Adam Michel,
  • 1934 bis 1941 Hans Weigandt (eingesetzt von den Nationalsozialisten; nicht demokratisch gewählt),
  • 1941 bis 1944 Heinrich Schürmann (eingesetzt von den Nationalsozialisten; nicht demokratisch gewählt),
  • 1944 bis 1945 Adolf Thiel (eingesetzt von den Nationalsozialisten; nicht demokratisch gewählt).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raunheim unterhält seit dem 27. Oktober 1973 eine Städtepartnerschaft zum französischen Le Teil im Département Ardèche, seit 25. Oktober 1986 zum italienischen Trofarello in der Nähe von Turin. Raunheim bekam am 24. Oktober 1992 die Europafahne durch den Europarat verliehen. Damit wurde die Stadt Raunheim aufgrund ihrer Arbeit im Sinne des Europagedankens gewürdigt. Mit Shiramine in Japan wurde am 14. Mai 1997 ein Freundschaftsvertrag geschlossen. Die Anne-Frank-Schule pflegt eine Schulpartnerschaft mit der Malbank-School im englischen Nantwich (Grafschaft Cheshire).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimatmuseum
  • Heimatmuseum
  • Martin-Luther-Kirche
  • Mönchhofkapelle
  • Raunheimer Waldsee, der außerhalb im Wald gelegene, großflächige (und gleichsam abgeschottete und kostenpflichtige) Badesee.
  • Hängebrücke über die Bahngleise
  • Über die mit einem Architekturpreis gewürdigte und 2013 eröffnete Ölhafenbrücke führt der Main-Radweg
  • Gegenüber der alten Kirche in der Mainstraße befindet sich das Heimatmuseum. Dieses ist jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Raunheim gibt es eine Grundschule, die Pestalozzi-Schule, mit 700 Schülern und Schülerinnen. Die siebenzügige Grundschule ist Hessens größte Grundschule. Sie bietet Ganztagsbetreuung und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften.

Die Anne-Frank-Schule ist eine sechszügige Integrierte Gesamtschule, die ebenfalls Ganztagsbetreuung und zahlreiche Arbeitsgruppen anbietet.

Die Stadt unterstützt die Schulen bei der Betreuung. Die Ziele sind im Bildungskonzept Raunheim festgelegt.

Weiterführende und berufsbildende Schulen gibt es zudem in der direkt angrenzenden Nachbarstadt Rüsselsheim am Main sowie in der Kreisstadt Groß-Gerau.

Kindergärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raunheim verfügt über sechs kommunale Kindergärten, darunter einen Waldkindergarten, sowie zwei Kindergärten in evangelischer Trägerschaft. Die Stadt unterstützt die Tagesmütterbetreuung und einen Verein, der Kleinkinderbetreuung anbietet.

Mediathek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mediathek befindet sich in der Stadtverwaltung, Am Stadtzentrum 1. Der Bestand der Bibliothek umfasst rund 19.000 Medien. Knapp 3700 Leser haben einen Leihausweis. Die Mediathek bietet regelmäßig Veranstaltungen an.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wald sind der Schützenverein Tell und der Gebrauchs- und Schutzhundeverein Raunheim e. V. (GSV) beheimatet. Weitere Sportvereine in Raunheim sind der Turn- und Sportverein (TSV) Raunheim, der Tennis Klub Raunheim (TKR), die SV 07 Raunheim und die SSV Raunheim. Der Kanu-Club-Wanderfahrer 1955 e. V. Raunheim wurde im Dezember 1955 gegründet und besitzt ein Bootshaus in der Anton-Flettner-Straße 20.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin-Luther-Kirche

Raunheim war seit der Reformation überwiegend von evangelischen Christen bewohnt. Seit 1530 wurde in Raunheim evangelisch gepredigt. 1590 kaufte Landgraf Georg I von Hessen-Darmstadt für 2000 Gulden dem Stift St. Stephan in Mainz die Collatur, den Raunheimer Pfarrhof, die Pfarrgüter samt dem kleinen und großen Zehnten ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen katholische Flüchtlinge unter Anderem aus dem Sudetenland nach Raunheim. Heute gibt es annähernd gleich viele katholische wie evangelische Christen in Raunheim. Seit 2014 sind die evangelische Philipp-Melanchthon-Gemeinde und die evangelische Martin-Luther-Gemeinde fusioniert und die fusionierte Gemeinde nennt sich nun Evangelische Paulusgemeinde Raunheim.

In der Odenwaldstraße gibt es ein von thailändischen Mönchen betriebenes Buddhistisches Kloster. Es gehört zur Wat-Phra-Dhammakaya-Sekte und war wegen Platzmangels von Frankfurt nach Raunheim ausgewichen.[10] Für Muslime existiert ein Gebetshaus in der Frankfurter Straße, sowie ein Gebetszentrum der Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Jakobstraße.[11] In der Frankfurter Straße steht im Hotel Attaché außerdem eine russisch-orthodoxe Kapelle zur Verfügung, die vom dortigen Hotelbetreiber unterhalten wird.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verkehrsgünstige Lage am Main sowie die Nähe von Flughafen und Autobahn haben die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg schnell wachsen (1945: 3600 Einwohner) und zu einem bedeutenden Industriestandort werden lassen. Mehrere tausend Arbeitsplätze sollen bald auf dem Gelände der ehemaligen Caltex-Raffinerie entstehen, das nun Mönchhof-Gelände heißt. Die Stadt unterhält einen Eigenbetrieb, die Stadtwerke Raunheim.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Stadtzentrum sind es etwa zwei Kilometer zur Anschlussstelle der A 3 und etwa acht Kilometer zum Flughafen Frankfurt am Main. Im öffentlichen Personennahverkehr besteht ein S-Bahn-Anschluss nach Frankfurt, Mainz und Wiesbaden. Es fahren die S-Bahn-Linien S8 und S9 des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). Zudem gibt es eine innerstädtische Buslinie Nummer 79. Raunheim ist eingebunden in die Busverbindung Linie 72 zwischen Ginsheim und dem Frankfurter Flughafen. Beide Linien werden von der Regionalverkehr Kurhessen GmbH (RKH) im Auftrag der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft des Kreises Groß-Gerau (LNVG) bedient.

Die Nähe zum Flughafen ist nicht nur von Vorteil, da Raunheim im Einfluggebiet liegt. Bei entsprechenden Windverhältnissen (offiziell: Betriebsrichtung 07) fliegen die Flugzeuge in ca. 300 Metern Höhe über die Stadt, wobei in der Regel ein Lärmpegel von 70 dB(A), in der Spitze über 90 dB(A), erreicht werden. Damit ist Raunheim die am stärksten durch Fluglärm belastete Kommune im Flughafenbereich. Die Stadt hat deshalb ein Fluglärmentlastungskonzept entwickelt. Gegen den weiteren Flughafenausbau kämpft eine Bürgerinitiative.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tageszeitungen Main-Spitze und Rüsselsheimer Echo berichten mit einem eigenen Lokalteil über das Geschehen in der Stadt. Die Main-Spitze ist ein Tochterblatt der Mainzer Allgemeinen Zeitung, siehe Verlagsgruppe Rhein Main, das Rüsselsheimer Echo gehört seit 2015 zur Frankfurter Neue Presse. Zudem gibt es kostenfreie Anzeigenblätter, die in Raunheim verteilt werden und auch über das Geschehen in der Stadt berichten: Rüsselsheimer Wochenblatt, Untermain Heute, Blitz-Tipp, Äppler.

Freiwillige Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Raunheim wird durch den 1880 gegründeten Verein Freiwillige Feuerwehr Raunheim am Main unterhalten und durch die Stadt entsprechend dem Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) unterstützt. Sie gewährleistet den Brand- und Notfallschutz. Die Feuerwehr zählte zum 31. Dezember 2013 50 männliche und acht weibliche Einsatzkräfte, 20 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr sowie 13 Mitglieder in der Kinderfeuerwehr. Der umfangreiche Fuhrpark umfasst acht Fahrzeuge, zwei Boote und drei Anhänger. Um die gesetzlich vorgegebene personelle Leistungsstärke der Feuerwehr zu erhalten, hat die Stadtverordnetenversammlung im Februar 2009 ein in dieser Art in Hessen einmaliges Förderprogramm verabschiedet: Feuerwehrleute erhalten nach 25 Dienstjahren eine zusätzliche monatliche Rente, freien Eintritt in Schwimmbäder und bei Bedarf einen Zuschuss zur Kindergartenbetreuung. Die Stadt übernimmt die Kosten für den Erwerb des Lkw-Führerscheins und ermöglicht zinsvergünstigte Darlehen bei der Bildung von Wohneigentum. Wer zudem städtischer Bediensteter ist, hat Anspruch auf zwei Tage Sonderurlaub im Jahr.[12]

Deutsches Rotes Kreuz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die örtliche Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes zählte im Juli 2012 insgesamt 1217 Fördermitglieder, sowie 39 aktive Einsatzkräfte, deren Aufgaben sich weit gliedern. Des Weiteren gehören der DRK-Ortsvereinigung derzeit 15 Jugendrotkreuzler an. Insgesamt vier Fahrzeuge (zwei Rettungswagen und zwei Mannschaftswagen) stehen den Helfern zu Verfügung, um ihre vielfältigen Aufgaben zu leisten. Rund 8.000 Stunden wurden von den Helferinnen und Helfern 2011 ehrenamtlich geleistet.

Die DRK-Ortsvereinigung Raunheim-Kelsterbach schloss sich 2000 aus den beiden eigenständigen Ortsvereinen aus Raunheim und Kelsterbach zusammen, nachdem der Ortsverein Kelsterbach mit einem enormen Personalmangel zu kämpfen hatte und kurz vor der Auflösung stand. 37 Jahre (bis 2009) stand dem Ortsverein Lothar Hänel als Vorsitzender vor und prägte über viele Jahre den Auf- und Umbau des Vereins, bevor er aus gesundheitlichen Gründen 2009 das Amt an Jürgen Michel übergab. 2012 übergab dieser nach nur einer Legislaturperiode die Geschäfte an Volker Drees, der seit Juli 2012 den Verein führt. Lange Jahre wurde die Einsatzabteilung von Thomas Harbich geleitet. Seit 2006 liegt die Leitung der Einsatzabteilung in den Händen von Alexander Hänel.

Seit 2006 besteht zwischen der DRK-Ortsvereinigung und den beiden Städten Raunheim und Kelsterbach eine vertragliche Vereinbarung zur Förderung und Unterstützung der Hilfsorganisation. Dieser Vertrag ist einzigartig in seiner Form und wurde von Lothar Hänel mit den beiden damaligen Bürgermeistern Thomas Jühe (Raunheim) und Erhard Engisch (Kelsterbach) konzipiert, um die örtliche Hilfsorganisation zukünftig zu unterstützen.

Gemeinsam mit der DRK-Ortsvereinigung Rüsselsheim sowie dem Malteser-Hilfsdienst (OG Rüsselsheim) bildet der DRK Ortsverein Raunheim-Kelsterbach den 1. Sanitätszug des Kreises Groß-Gerau, aus dem sich wiederum die 1. Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Sanitätsdienst des Kreises Groß-Gerau. Hier stellen die drei beteiligten Ortsvereine einen Einsatzleitwagen und einen Gerätewagen-San und einen Rettungswagen (Rüsselsheim) sowie 2 Rettungswagen (MHD Rüsselsheim und DRK Raunheim-Kelsterbach). Diese SEG-San dient dem Rettungsdienst als Unterstützung bei Großschadenslagen.

Die sanitätsdienstliche Sicherstellung bei Sport- und sonstigen Großveranstaltungen, die Einsatzbereitschaft zu Unterstützung der beiden örtlichen Feuerwehren, eine gut sortierte Kleiderkammer, acht Blutspendetermine in Raunheim und Kelsterbach und nicht zuletzt die Hintergrundverstärkung des Rettungsdienstes sind nur einige Aufgaben, die erfüllt werden. Zwei „neue“ gebrauchte Rettungswagen stehen dem DRK-Ortsverein Raunheim-Kelsterbach seit dem Mai 2010 zur Verfügung und sorgen vor allem bei Paralleleinsätzen in Raunheim und Kelsterbach, sowie bei der Vielzahl von Diensten, dass immer ein Rettungswagen auch zur Notfallrettung bereitgehalten wird. Seit einiger Zeit wird an einem neuen Konzept für einen Gerätewagen gearbeitet.

Ein weitaus größeres Problem allerdings ist die Unterkunft, die inzwischen um ein Vielfaches zu klein ist. Die DRK Ortsvereinigung ist seit 1953 in einer ehemaligen Wehrmachtsbaracke in der Odenwaldstraße beheimatet, die jegliche Dämmung vermissen lässt und in Bezug auf die sanitären Einrichtungen und den Stellplätzen bei weitem zu klein geworden ist. So kann der Dienst dort nur unter großen Einschränkungen abgewickelt werden. Derzeit müssen aus diesen Gründen zwei Rettungsmittel das ganze Jahr im Freien stehen.

Derzeit wird gemeinsam mit den beiden Städten an einer Lösung der Problematik gearbeitet. Zusagen der beiden Städte zur Verbesserung der Situation wurden bereits erteilt, die Umsetzung soll zeitnah geschehen.

Im Dezember 2011 erhielt die DRK-Ortsvereinigung Raunheim-Kelsterbach aus den Händen von Innenminister Dr. Hans-Peter Friedrich den Förderpreis Helfende Hand 2011 in der Kategorie Innovative Konzepte für das Ausbildungs-Konzept EASI – Helfende Hände altern nicht, einer Ersthelfer-Ausbildung für Senioren und Interessierte ab 60. Den speziell auf Senioren zugeschnittene Lehrgang gliedert sich in zwei Stufen und führt die Teilnehmer mit Basiswissen durch Notfallsituationen im täglichen Ablauf. So konnten hierdurch alleine im Jahr 2011 über 100 Teilnehmer aus Raunheim geschult werden. Die Jury beeindruckte das Konzept und vor allem die Tatsache, dass hier auf den demographischen Wandel eingegangen wird.

Gemeinsam mit den örtlichen Hilfsorganisationen von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Freiwillige Feuerwehr (FF), sowie mit den umliegenden Partnern, der Polizei Rüsselsheim, dem Verein Seelsorge in Notfällen Kreis Groß-Gerau e. V. (SiN) und dem Technischen Hilfswerk Rüsselsheim (THW) findet jährlich ein großer Tag der Hilfsorganisationen statt, der sich inzwischen fest in den Veranstaltungskalender der Stadt Raunheim etabliert hat und eine Vielzahl von Besucher anlockt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Raunheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Maßgebliche Einwohnerzahlen (Stichtag: 30. Juni 2014) für die Ausländerbeiratswahl am 29. November 2015. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen am 18. August 2015.
  3. https://ergebnisse.zensus2011.de/#dynTable:statUnit=PERSON;absRel=PROZENT;ags=064330010010;agsAxis=X;yAxis=MIGRATION_KURZ
  4. a b c d e f g 1100 Jahr Raunheim auf der Gemeindeseite
  5. a b c d Raunheim, Landkreis Groß-Gerau. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 23. Juli 2012, abgerufen am 22. November 2012.
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2011 und 2006
  8. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2001 und 1997
  9. Information auf der Website der Stadt Raunheim (Abgerufen im November 2012)
  10. Buddhisten feiern Ende der Regenzeit. In: Echo Online, 26. Oktober 2010.
  11. Main-Spitze, 16. April 2010
  12. Freiwillige Feuerwehr Raunheim im Vereinswiki (abgerufen am 3. November 2014)