Sainte-Geneviève-des-Bois (Essonne)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Sainte-Geneviève-des-Bois
Sainte-Geneviève-des-Bois (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Essonne (91)
Arrondissement Palaiseau
Kanton Sainte-Geneviève-des-Bois (Hauptort)
Gemeindeverband Cœur d’Essonne Agglomération
Koordinaten 48° 38′ N, 2° 20′ OKoordinaten: 48° 38′ N, 2° 20′ O
Höhe 37–90 m
Fläche 9,36 km²
Einwohner 35.830 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 3.828 Einw./km²
Postleitzahl 91700
INSEE-Code

Rathaus

Sainte-Geneviève-des-Bois ist eine französische Gemeinde mit 35.830 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Essonne in der Region Île-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Palaiseau, bildet einen eigenen Kanton.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Sainte-Geneviève-des-Bois liegt etwa 25 Kilometer südlich des Pariser Stadtzentrums. Der Fluss Orge markiert die nordwestliche Gemeindegrenze.

Nachbargemeinden sind Villemoisson-sur-Orge und Morsang-sur-Orge im Norden, Fleury-Mérogis im Osten, Le Plessis-Pâte im Süden, Saint-Michel-sur-Orge und Longpont-sur-Orge im Westen sowie Villiers-sur-Orge und Épinay-sur-Orge im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
17.660 23.684 31.859 30.439 31.286 32.128 34.411

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Sainte-Geneviève-des-Bois (Essonne)

Russischer Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Russische Friedhof von Sainte-Geneviève-des-Bois und die dazugehörige Kirche Notre-Dame-de-la-Dormition sind als ein für Frankreich einzigartiges Ensemble und „weltweit größter russischer Emigrantenfriedhof“ seit 2006 als „Monument historique“ eingestuft.[2] Unter anderem sind dort Rudolf Nurejew und Andrei Arsenjewitsch Tarkowski begraben.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tragische Berühmtheit erlangte der Ort durch den grausamen Mord an dem jüdischen Franzosen Ilan Halimi durch eine Gruppe muslimischer Einwanderer im Jahr 2006.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de l’Essonne. Flohic Éditions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-126-0, S. 937–947.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sainte-Geneviève-des-Bois – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindewebsite (Memento des Originals vom 19. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sgdb91.com, abgerufen am 1. Februar 2014
  2. Eintrag in der Base Mérimée. Abgerufen am 22. Februar 2011 (französisch).
  3. Hass und Hoffnung in: Nordbayerischer Kurier vom 26. Februar 2019, S. 2.