Sankt Peter am Ottersbach

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Sankt Peter am Ottersbach
Wappen von Sankt Peter am Ottersbach
Sankt Peter am Ottersbach (Österreich)
Sankt Peter am Ottersbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Südoststeiermark
Kfz-Kennzeichen: SO (ab 1.7.2013; alt: RA)
Fläche: 48,56 km²
Koordinaten: 46° 48′ N, 15° 46′ OKoordinaten: 46° 47′ 52″ N, 15° 45′ 33″ O
Höhe: 380 m ü. A.
Einwohner: 3.005 (1. Jän. 2016)
Postleitzahlen: 8093, 8342
Vorwahl: 03477
Gemeindekennziffer: 6 23 88
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Petersplatz 2
A-8093 Sankt Peter am Ottersbach
Website: www.stpeter-weindorf.at
Politik
Bürgermeister: Reinhold Ebner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
12
5
4
12 
Von 21 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Sankt Peter am Ottersbach im Bezirk Südoststeiermark
Bad Gleichenberg Bad Radkersburg Deutsch Goritz Edelsbach bei Feldbach Eichkögl Fehring Feldbach Gnas Halbenrain Jagerberg Kapfenstein Kirchbach-Zerlach Kirchberg an der Raab Klöch Mettersdorf am Saßbach Mureck Murfeld Paldau Pirching am Traubenberg Riegersburg Sankt Anna am Aigen Sankt Peter am Ottersbach Sankt Stefan im Rosental Straden Tieschen Unterlamm SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Peter am Ottersbach im Bezirk Südoststeiermark (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ansicht auf St. Peter am Ottersbach
Ansicht auf St. Peter am Ottersbach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Katholische Pfarrkirche in St. Peter am Ottersbach
Katholische Pfarrkirche in Bierbaum
Fatima-Kapelle in Bierbaum
Aussichtsturm Weinwarte

Sankt Peter am Ottersbach ist eine österreichische Marktgemeinde im Gerichtsbezirk Feldbach bzw. Bezirk Südoststeiermark in der Steiermark, nahe der Grenze zu Slowenien und hat 3005 Einwohner (Stand 1. Jänner 2016). Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurden am 1. Jänner 2015 die Gemeinden Bierbaum am Auersbach und Dietersdorf am Gnasbach eingemeindet.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Peter am Ottersbach liegt 10 km nördlich der Grenze zu Slowenien und 20 km östlich der Pyhrn Autobahn A 9 in der Südoststeiermark am namensgebenden Ottersbach.

Die Landschaft wird geprägt von sanften Hügeln und Tälern, steilen Weingärten, Obstanlagen, Wäldern und Feldern. Eine sehr kleinstrukturierte Landwirtschaft bildet auch heute noch die Existenzgrundlage eines Teils der Bevölkerung. Bekannt ist St. Peter am Ottersbach für seine Weine.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jagerberg Gnas
Mettersdorf am Saßbach Nachbargemeinden Straden
Sankt Veit in der Südsteiermark
Bez. Leibnitz
Mureck Deutsch Goritz

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015[2]):

  • Bierbaum am Auersbach (450)
  • Dietersdorf am Gnasbach (367)
  • Edla (214)
  • Entschendorf am Ottersbach (245)
  • Oberrosenberg (84)
  • Perbersdorf bei Sankt Peter (335)
  • Sankt Peter am Ottersbach (739)
  • Wiersdorf (159)
  • Wittmannsdorf (423)

Die Gemeinde besteht aus acht Katastralgemeinden (Fläche Stand 2015[3]):

  • Bierbaum (518,04 ha)
  • Dietersdorf (661,10 ha)
  • Edla (258,88 ha)
  • Entschendorf (341,07 ha)
  • Perbersdorf bei St. Peter (532,51 ha)
  • St. Peter am Ottersbach (948,65 ha)
  • Wiersdorf (276,51 ha)
  • Wittmannsdorf (1.318,90 ha)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Peter am Ottersbach ist eine fast 800 Jahre alte Ansiedlung. Wegen der wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung wurde die Gemeinde am 1. August 1974 zur Marktgemeinde erhoben.

Der Grundstein zum Weindorf wurde mit der Neugestaltung des Ortsplatzes, des Rosariums am Rosenberg, der Neueröffnung der Berglermühle sowie eines Traktor- und Bauernmuseums und dem Bau der Weinwarte gelegt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Peter am Ottersbach
  • Weinwarte St. Peter am Ottersbach: Die 28 m hohe Holzkonstruktion in Form eines Sektkelches wurde Anfang des Jahres 2004 fertiggestellt. Als Standort wurde der Perbersdorfberg an der Südoststeirischen Hügellandweinstraße gewählt. Aus 25 Metern Höhe hat man ein Rundum-Panorama, u. a. mit Blickrichtung Bacherngebirge (Slowenien), Karawanken, Schöckl, Gleinalm, Riegersburg und bis in die Ungarische Tiefebene.[4]
  • Ottersbachhalle: Die multifunktionale Veranstaltungshalle namens Ottersbachhalle (2006), mit 36 × 20 m Veranstaltungsfläche und Kapazität für bis zu 1300 Personen. Die anfallenden Baukosten von rund 4,5 Mio. Euro wurden zur Hälfte vom Land Steiermark übernommen. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit bedingt durch Abteilbarkeit des Innenraums für kleinere Veranstaltungen sowie einer modernen Beschallungsanlage stellt sie einen optimalen Veranstaltungsort für größere kulturelle Veranstaltungen der Region, wie Konzerte, Lesungen, Bälle und Ausstellungen aber auch für Sportveranstaltungen dar.
Regelmäßige Veranstaltungen
  • „Khünegger Landleb’n“
  • Waldfest Oberrosenberg
  • Rosengartenfest Unterrosenberg

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindergarten
  • Volksschule
  • Hauptschule mit angeschlossenem Polytechnikum

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Folge der Gemeindezusammenlegung besteht der Gemeinderat besteht nunmehr aus 21 statt bisher 15 Mitgliedern. Dieser setzt sich aufgrund des Ergebnisses der Gemeinderatswahl 2015 aus mandataren folgender Parteien zusammen:[5]

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:

Partei 2015 2010
Großgemeinde St. Peter Bierbaum Dietersdorf
Stimmen  % Mandate St.  % M. St.  % M. St.  % M.
ÖVP 1207 56 12 386 23 4 310 100 9 147 51 5
SPÖ 436 20 4 453 27 4 nicht kandidiert nicht kandidiert
FPÖ 505 24 5 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
FPÖ-Wirtschaftsliste Liebmann nicht kandidiert 23 1 0 nicht kandidiert nicht kandidiert
st. peter aktiv nicht kandidiert 602 36 6 nicht kandidiert nicht kandidiert
Gemeinsam Zukunft gestalten nicht kandidiert 184 11 6 nicht kandidiert nicht kandidiert
Bürgerliste - Wagnes nicht kandidiert 31 2 0 nicht kandidiert nicht kandidiert
Dietersdorfer Heimatliste nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 139 49 4
Wahlberechtigte 2.618 1.937 406 395
Wahlbeteiligung 83 % 88 % 83 % 91 %
Bürgermeister
  • bis 2010 Franz Thuswohl (ÖVP)
  • seit 2010 Reinhold Ebner (ÖVP)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Sankt Peter am Ottersbach COA.jpg

St. Peter am Ottersbach wurde mit 1. August 1974 von der Steiermärkischen Landesregierung verliehen ein Gemeindewappen.[6] Den Entwurf des Wappens hat Josef Wiedner vorgenommen. Das redende Wappen weist durch die goldenen Schlüssel auf den Pfarrheiligen und Ortsnamengeber (Hl. Petrus) hin und zeigt durch den Wellenbalken den Ottersbach an. Zugleich mit der Wappenverleihung erhielt die Gemeinde Sankt Peter am Ottersbach das Recht zur Führung der Bezeichnung „Marktgemeinde“.

Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit. Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 1. Dezember 2015.[7]
Die neue Blasonierung lautet:

„Im grünen Schild ein gekreuztes goldenes Schlüsselpaar über einem erniedrigten schmalen silbernen Wellenbalken.“

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger

  • 1976: Franz Wegart (1918–2009), Landeshauptmann-Stellvertreter

Söhne und Töchter der Gemeinde

mit der Gemeinde verbunden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sankt Peter am Ottersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. § 3 Abs. 9 Z 6 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 4.
  2. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  3. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  4. Aussichtswarte auf peter-weindorf.at
  5. Gemeinde St. Peter am Ottersbach: Ergebnisse zur Gemeinderatswahl am 22. März 2015 (pdf-Dokument, 75 KB; abgerufen am 13. Mai 2015)
  6. Gemeinde St. Peter am Ottersbach: Wappen und Logos, abgerufen am 13. Mai 2015
  7. 102. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 12. November 2015 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Sankt Peter am Ottersbach (politischer Bezirk Südoststeiermark), abgerufen am 1. Dezember 2015