Halbenrain

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Halbenrain
Wappen von Halbenrain
Halbenrain (Österreich)
Halbenrain
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Südoststeiermark
Kfz-Kennzeichen: SO (ab 1.7.2013; alt: RA)
Fläche: 38,78 km²
Koordinaten: 46° 43′ N, 15° 57′ O46.72194444444415.946666666667223Koordinaten: 46° 43′ 19″ N, 15° 56′ 48″ O
Höhe: 223 m ü. A.
Einwohner: 1.732 (1. Jän. 2015)
Postleitzahl: 8492
Vorwahl: 03476
Gemeindekennziffer: 6 23 26
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Halbenrain 220
8492 Halbenrain
Website: www.halbenrain.gv.at
Politik
Bürgermeister: Dietmar Tschiggerl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
12
3
12 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Halbenrain im Bezirk Südoststeiermark
Bad Gleichenberg Bad Radkersburg Deutsch Goritz Edelsbach bei Feldbach Eichkögl Fehring Feldbach Gnas Halbenrain Jagerberg Kapfenstein Kirchbach in der Steiermark Kirchberg an der Raab Klöch Mettersdorf am Saßbach Mureck Murfeld Paldau Pirching am Traubenberg Riegersburg Sankt Anna am Aigen Sankt Peter am Ottersbach Sankt Stefan im Rosental Straden Tieschen Unterlamm SteiermarkLage der Gemeinde Halbenrain im Bezirk Südoststeiermark (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Halbenrain ist eine Marktgemeinde mit 1732 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Südosten des österreichischen Bundeslandes Steiermark im Gerichtsbezirk Feldbach bzw. im politischen Bezirk Südoststeiermark.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Halbenrain liegt auf einer Höhe von 220 m im sogenannten Steirischen Vulkanland, rund fünf Kilometer westlich von Bad Radkersburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende acht Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Dietzen (204)
  • Donnersdorf (140)
  • Dornau (59)
  • Drauchen (59)
  • Halbenrain (601)
  • Hürth (128)
  • Oberpurkla (295)
  • Unterpurkla (302)

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Straden Tieschen Klöch
Deutsch Goritz Nachbargemeinden Bad Radkersburg
Mureck Apače (Slowenien)

Geschichte[Bearbeiten]

Schloss Halbenrain, 1830

Halbenrain wurde erstmals 1244 urkundlich erwähnt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Halbenrain
Halbenrain

Im Kornspeicher vom Schloss Halbenrain befindet sich die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst und Hoke-Schule Hortus Niger. Unterrichtet werden Malerei, Grafik und plastisches Gestalten in Holz, Stein und Ton. Vortragende sind u. a. Giselbert Hoke, Gerald Brettschuh, ONA B.

Sport[Bearbeiten]

2002 stellte der steirische Extremradsportler Wolfgang Fasching einen 24-Stunden-Weltrekord im Einzelzeitfahren mit 856 km in Halbenrain auf. Aus dieser Tradition heraus ist Halbenrain auch jährliche Zwischenstation beim Race Around Austria, einem Extremradrennen entlang der grenznahen Straßen rund um Österreich.

Im Sportverein Union Raiba Halbenrain, kurz SVU Raiba Halbenrain, wird Fußball gespielt. In Halbenrain und in Unterpurkla gibt es Eisschützenvereine.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde Halbenrain besitzt zwei Bahnhöfe an der Radkersburger Bahn, diese sind in Purkla und in Halbenrain. Alle ein bis zwei Stunden verkehren Züge der S-Bahn Steiermark Richtung Graz oder Bad Radkersburg.

Halbenrain liegt an der Südsteirischen Grenzstraße B 69.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am 16. April 2015 wurde Bürgermeister Dietmar Tschiggerl (ÖVP) in seinem Amt bestätigt.[2]

Dem Gemeindevorstand gehören weiters Vizebürgermeister Maximilian Tschiggerl (ÖVP) und Gemeindekassier Georg Grafoner (ÖVP) an.[2]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus 15 Mitgliedern zusammen, die seit der letzten Gemeinderatswahl 2015 folgenden Parteien angehören:

  • 12 ÖVP - stellt den Bürgermeister
  • 3 SPÖ

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:

Partei 2015 2010 2005 2000
Sti.  % M. Sti.  % M. Sti.  % M. Sti.  % M.
ÖVP 800 76 12 953 77 12 871 71 11 911 76 12
SPÖ 249 24 03 279 23 03 213 17 02 170 14 02
Bürgerliste Halbenrain nicht kandidiert nicht kandidiert 148 12 02 nicht kandidiert
FPÖ nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 115 10 01
Wahlberechtigte 1.521 1.540 1.533 1.494
Wahlbeteiligung 75 % 84 % 83 % 83 %

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1981.

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Schwarz ein springender silberner Hirsch über einem aus dem Schildfuß wachsenden rautenförmig geflochtenen silbernen Dornenzaun.“[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Halbenrain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. a b Gemeinde Halbenrain: Ergebnis der Wahl des Gemeindevorstandes (pdf-Dokument, 210 KB; abgerufen am 8. Mai 2015)
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 32, 1982, S. 33