Sankt Veit in der Südsteiermark

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Sankt Veit in der Südsteiermark
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sankt Veit in der Südsteiermark
Sankt Veit in der Südsteiermark (Österreich)
Sankt Veit in der Südsteiermark
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leibnitz
Kfz-Kennzeichen: LB
Hauptort: Sankt Veit am Vogau
Fläche: 68,67 km²
Koordinaten: 46° 45′ N, 15° 38′ OKoordinaten: 46° 44′ 52″ N, 15° 37′ 36″ O
Höhe: 260 m ü. A.
Einwohner: 4.062 (1. Jän. 2018)
Postleitzahlen: 8423, 8421, 8422, 8435, 8481
Vorwahl: 03453
Gemeindekennziffer: 6 10 56
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Kirchplatz 13
A-8423 Sankt Veit am Vogau
Website: www.st-veit-suedsteiermark.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Rohrer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
12
6
3
12 
Insgesamt 21 Sitze
Lage der Marktgemeinde Sankt Veit in der Südsteiermark im Bezirk Leibnitz
Allerheiligen bei WildonArnfelsEhrenhausen an der WeinstraßeEmpersdorfGabersdorfGamlitzGleinstättenGrallaGroßkleinHeiligenkreuz am WaasenHeimschuhHengsbergKitzeck im SausalLangLebring-Sankt MargarethenLeibnitzLeutschach an der WeinstraßeOberhaagRagnitzSankt Andrä-HöchSankt Georgen an der StiefingSankt Johann im SaggautalSankt Nikolai im SausalSankt Veit in der SüdsteiermarkSchwarzautalStraß in SteiermarkTillmitschWagnaWildonSteiermarkLage der Gemeinde Sankt Veit in der Südsteiermark im Bezirk Leibnitz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Die namensgebende katholische Pfarrkirche Hl. Veit
Die namensgebende katholische Pfarrkirche Hl. Veit
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sankt Veit in der Südsteiermark ist seit Jahresbeginn 2015 eine Marktgemeinde mit 4062 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Leibnitz in der Steiermark.

Die Gemeinde Sankt Veit in der Südsteiermark entstand im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark[1] aus den zum Jahresende 2014 aufgelösten Gemeinden Sankt Veit am Vogau und Sankt Nikolai ob Draßling, beide im politischen Bezirk Leibnitz gelegen, sowie der Gemeinde Weinburg am Saßbach im politischen Bezirk Südoststeiermark.[2]

Die Grenzen der Bezirke Südoststeiermark und Leibnitz wurden so geändert, dass die neue Gemeinde vollständig im Bezirk Leibnitz liegt.[3]

Die ehemalige Gemeinde Weinburg am Saßbach lag bis Ende 2012 im Bezirk Radkersburg und hatte das Kfz-Kürzel „RA“. Ab Mitte 2013 bis Ende 2014 wurden Kennzeichen mit dem Kürzel „SO“ zugeteilt, seit 2015 ist es „LB“.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst 11 Katastralgemeinden bzw. 16 Ortschaften (Einwohner Stand 1. Januar 2018[4]):

Katastralgemeinden Ortschaften
  • Hütt (592,49 ha)
  • Labuttendorf (478,95 ha)
  • Lind (342,25 ha)
  • Lipsch (333,30 ha)
  • Neutersdorf (353,21 ha)
  • Perbersdorf bei St. Veit (413,10 ha)
  • Pichla (698,92 ha)
  • St. Nikolai ob Draßling (1.174,97 ha)
  • St. Veit am Vogau (1.015,12 ha)
  • Siebing (525,90 ha)
  • Weinburg (936,87 ha)

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist von sieben Nachbargemeinden umgeben, vier davon liegen im Bezirk Südoststeiermark (SO).

Schwarzautal Mettersdorf am Saßbach (SO)
und
Sankt Peter am Ottersbach (SO)
Gabersdorf Nachbargemeinden Mureck (SO)
Straß in Steiermark Murfeld (SO)

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egedacher-Orgel der Veitskirche
Pfarrhof in St. Veit am Vogau
Schloss Weinburg am Saßbach

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manfred Tatzl (ÖVP) wurde in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats vom 20. April 2015 zum Bürgermeister der neu zusammengesetzten Gemeinde gewählt.[5] Tatzl war bereits bis Ende 2014 Bürgermeister der damaligen Gemeinde St. Veit am Vogau und führte ab 1. Jänner die Geschäfte der fusionierten Gemeinde als Regierungskommissär.

Josef Pratter, der knapp 25 Jahre Bürgermeister von St. Nikolai ob Draßling war, und die vormalige Bürgermeisterin der Gemeinde Weinburg am Saßbach, Susanne Lucchesi-Palli, traten zur Neuwahl nicht mehr an.[6]

Mit Wirkung vom 30. April 2015 hat Manfred Tatzl sein Gemeinderatsmandat zurücklegt, da er die Geschäfte der fusionierten Gemeinde als sogenannter „Volksbürgermeister“ leiten möchte.[7]

Dem Gemeindevorstand gehören weiters der erste Vizebürgermeister Gerhard Rohrer, der zweite Vizebürgermeister Harald Schögler, der Gemeindekassier Georg Pock und das Vorstandsmitglied Rudolf Reinprecht an.

Mit 31. Dezember 2016 trat Manfred Tatzl von seinem Amt zurück und Vize-Bürgermeister Gerhard Rohrer übernahm seine Stelle. Vize-Bürgermeister ist zurzeit Georg Pock.[5]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern. Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl 2015 setzt sich dieser wil folgt zusammen:[7]

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:
Partei 2015 2010
St. Veit in der
Südsteiermark
St. Veit
am Vogau
St. Nikolai
ob Draßling
Weinburg
am Saßbach
Stimmen % Mandate St. % M. St. % M. St. % M.
ÖVP 1458 56 12 767 58 9 588 74 11 497 69 10
SPÖ 736 28 06 518 39 6 107 13 02 nicht kandidiert
FPÖ 0421 16 03 043 03 0 099 12 02 nicht kandidiert
Einigkeit lohnt sich nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 228 31 05
Wahlberechtigte 3.444 1.530 927 912
Wahlbeteiligung 77 % 87 % 87 % 83 %

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Sankt Veit in der Südsteiermark COA.svg

Alle drei Vorgängergemeinden hatten ein Gemeindewappen. Wegen der Gemeindezusammenlegung verloren diese mit 1. Jänner 2015 ihre offizielle Gültigkeit. Die Neuverleihung des Gemeindewappens für die Fusionsgemeinde erfolgte mit Wirkung vom 25. Oktober 2016.[8]
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„Über silbernem Schildfuß, darin über schwarzem, silbern geflutetem Wellenbalken grün drei aus gemeinsamem Ursprung nach oben wachsende Weintrauben und zwei ebensolche Weinblätter, in Blau eine goldene, reich gegliederte und von Fenstern und Tür fünfzehnfach schwarz durchbrochene Kirchenfassade mit Volutengiebel samt zwei mit Knauf und Kreuz besteckten goldenen Zwiebeltürmen, zwischen diesen ein silbernes Löwenhaupt.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Veit in der Südsteiermark

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sankt Veit in der Südsteiermark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 28. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Veit am Vogau und der Gemeinde Sankt Nikolai ob Draßling, beide politischer Bezirk Leibnitz, und der Gemeinde Weinburg am Saßbach, politischer Bezirk Südoststeiermark. Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 26. Juni 2014. Nr. 72, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 1.
  3. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Juli 2014, mit der die Steiermärkische Bezirkshauptmannschaftenverordnung geändert wird. Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 10. September 2014. Nr. 99 Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x.
  4. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  5. a b Gemeinde St. Veit in der Südsteiermark: Gemeindenachrichten Juni 2015 (PDF; 367 KB), abgerufen am 15. Juni 2015.
  6. Gemeinden St. Nikolai ob Draßling, Weinburg am Saßbach und St. Veit am Vogau: Gemeinsam Geschafft – Amtliche Informationszeitung der Gemeinden St. Nikolai ob Draßling, Weinburg am Saßbach und St. Veit am Vogau, 4. Ausgabe 4/2014 (PDF; 4 MB), abgerufen am 15. Juni 2015.
  7. a b Gemeinde St. Veit in der Südsteiermark: Gemeindenachrichten März 2015 (PDF; 500 KB), abgerufen am 15. Juni 2015
  8. 124. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 13. Oktober 2016 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Sankt Veit in der Südsteiermark (politischer Bezirk Leibnitz), abgerufen am 28. Oktober 2016