Sankt Veit am Vogau

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St. Veit am Vogau war eine Marktgemeinde im Süden der Steiermark (Österreich) im Bezirk Leibnitz. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde sie am 1. Jänner 2015 mit den Gemeinden Sankt Nikolai ob Draßling und Weinburg am Saßbach zusammengeschlossen.[1] Die neue Gemeinde führt den Namen Sankt Veit in der Südsteiermark. Grundlage dafür war ein gemeinsamer Antrag dieser Gemeinden.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasste folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[3]):

  • Labuttendorf (173)
  • Lind bei Sankt Veit am Vogau (211)
  • Lipsch (183)
  • Neutersdorf (94)
  • Rabenhof (144)
  • Sankt Veit am Vogau (568)
  • Wagendorf (518)

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabersdorf Sankt Nikolai ob Draßling
Obervogau Nachbargemeinden Weinburg am Saßbach
Vogau Straß in Steiermark Murfeld

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Eingemeindungen erfolgten:

  • 1951: Labuttendorf
  • 1965: Neutersdorf
  • 1970: Lind bei Sankt Veit am Vogau und Lipsch

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
57,76 %
(-10,79 %p)
39,01 %
(+7,56 %p)
3,24 %
(n. k.)
2005

2010


Letzter Bürgermeister war Manfred Tatzl (ÖVP).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Veit am Vogau

Bekannt ist vor allem die barocke Wallfahrtskirche St. Vitus, mit beeindruckenden Malereien am Deckengewölbe, die der Maler Felix Barazutti zwischen 1914 und 1921 schuf. Die Figuren tragen die Gesichtszüge seiner Mitarbeiter, Geldgeber und Personen aus der Region. Unter anderem ist auch Karl Marx abgebildet, der mit erhobener Hand zu Arbeitern redet. Außerdem besitzt die Kirche eine Orgel von Christoph Egedacher, der sie 1688/89 für Mariazell erbaut hatte, und die 1753 hier aufgestellt wurde. Die Kirche ist dem Hl. Vitus (15. Juni, Veitstag) geweiht.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 28. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Veit am Vogau und der Gemeinde Sankt Nikolai ob Draßling, beide politischer Bezirk Leibnitz, und der Gemeinde Weinburg am Saßbach, politischer Bezirk Südoststeiermark. Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 26. Juni 2014. Nr. 72, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 1.
  3. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sankt Veit am Vogau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien