Susanna Kallur

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Susanna Kallur

Sanna Kallur.jpg
Susanna Kallur 2013

Voller Name Susanna Elisabeth Kallur
Nation Schweden Schweden
Geburtstag 16. Februar 1981 (41 Jahre)
Geburtsort HuntingtonVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Größe 170 cm
Gewicht 61 kg
Karriere
Disziplin Hürdenlauf
Bestleistung 7,68 s (60 m Hürden)
12,49 s (100 m Hürden)
Trainer Torbjörn Eriksson
Nationalkader seit 1998
Status zurückgetreten
Karriereende 2017
Medaillenspiegel
Hallenweltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Halleneuropameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U23-Europameisterschaft 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Logo der World Athletics Hallenweltmeisterschaften
Bronze Moskau 2006 60 m Hürden
Logo der EAA Europameisterschaften
Gold Göteborg 2006 100 m Hürden
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
Gold Madrid 2005 60 m Hürden
Gold Birmingham 2007 60 m Hürden
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
Gold Bydgoszcz 2003 100 m Hürden
Logo der World Athletics U20-Weltmeisterschaften
Bronze Annecy 1998 100 m Hürden
Gold Santiago 2000 100 m Hürden
Bronze Santiago 2000 4 × 100 m
letzte Änderung: 5. März 2017

Susanna Elisabeth Kallur (* 16. Februar 1981 in Huntington) ist eine ehemalige schwedische Leichtathletin. Ihr größter Erfolg war der Sieg bei den Europameisterschaften 2006 im 100-Meter-Hürdenlauf. Sie hält außerdem den Weltrekord im 60-Meter-Hürdenlauf.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hürdenläuferin ist die Tochter des Eishockeyspielers Anders Kallur und die Zwillingsschwester von Jenny Kallur.

2005 gewann Kallur bei den Halleneuropameisterschaften in Madrid Gold über 60 Meter Hürden. Diesen Titel konnte sie zwei Jahre später in Birmingham erfolgreich verteidigen. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2006 in Moskau gewann sie Bronze über 60 Meter Hürden. Vor heimischem Publikum siegte sie bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg in 12,59 Sekunden über 100 Meter Hürden. Von den Hörern und Zuschauern des schwedischen Rundfunks wurde sie dafür mit dem Radiosportens Jerringpris geehrt.

Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka belegte Kallur in 12,51 Sekunden den vierten Platz, nur 0,05 Sekunden hinter der Siegerin Michelle Perry.

Im Februar 2017 gab sie das Ende ihrer Karriere bekannt.[1] Ihren letzten Auftritt hatte Kallur bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2017. Dort gelang sie bis ins Finale und belegte den achten Platz.[2]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kallur lebt und trainiert in Falun bei ihrem Verein Falu IK. Bei einer Körpergröße von 1,70 m beträgt ihr Wettkampfgewicht 61 kg. Im Juni 2013 wurde sie Mutter einer Tochter.[3]

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freiluft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 100 m: 11,30 s (0,0 m/s), am 22. August 2006 in Malmö
  • 200 m: 23,32 s (−0,3 m/s), am 28. August 2005 in Göteborg
  • 800 m: 2:27,87 min, am 6. September 1998 in Huddinge
  • 100 m Hürden: 12,49 s (+0,9 m/s), am 16. September 2007 in Berlin

Halle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 60 m: 7,24 s, am 3. März 2007 in Birmingham
  • 60 m Hürden: 7,68 s, am 10. Februar 2008 in Karlsruhe (Weltrekord)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Susanna Kallur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Tränen sind nur so geflossen, Aftonbladet (schwedisch), abgerufen am 24. Februar 2017.
  2. http://www.dlv-xml.de/Storage/EventFiles/17IXXXXXXXXX10302/13387.pdf
  3. WORLD INDOOR RECORD-HOLDER KALLUR EYES RIO RETURN. 14. Dezember 2013, abgerufen am 6. Juni 2016.